It all started when he hit me back!
März 4, 2008 von Claudio Casula
Boy, I’m sick of the Palestinians. Ehrlich: Muss man das, was in Ramallah und Gaza abläuft, wirklich noch kommentieren? Wer es immer noch nicht begriffen hat, wird es nie begreifen: Sie erhalten im Rahmen eines „Friedensprozesses“ Autonomie – und nutzen sie, um Hass auf den Verhandlungspartner zu schüren und sich bis an die Zähne zu bewaffnen. Sie versprechen, auf ein Ende des Konflikts hinzuarbeiten – und halten doch an ihren alten Vernichtungsträumen fest. Sie bekommen Milliardenhilfsgelder – die dann in die Taschen ihrer kleptokratischen Führung fließen. Sie reden zum Westen vom „Peace of the Brave“ – und daheim vom Djihad. Sie bekommen ihren Staat inklusive Ostjerusalem angeboten – und lehnen ab, um eine „Al-Aqsa-Intifada“ zu starten. Sie schicken Selbstmordattentäter über die Grüne Linie – und reden von einer “Apartheidmauer”, wenn Israel sich zum Schutz seiner Bürger abschottet. Sie haben die Chance, durch den kompletten Rückzug der Israelis aus Gaza ein halbwegs zivilisiertes Gemeinwesen aufzubauen – und zerfleischen sich in Bruderkämpfen rivalisierender Terrororganisationen. Sie haben die Wahl – und entscheiden sich für eine islamistische Mörderbande. Sie erwarten am Grenzübergang eine Mehl- und Zuckerlieferung – und nehmen genau diesen Grenzübergang unter Beschuss. Sie beißen die Hand, die sie füttert – und bestehen weiter auf regelmäßigen Fütterungszeiten. Sie könnten ihren guten Willen wenigstens ein einziges Mal demonstrieren – und ziehen es vor, täglich Raketen auf israelisches Gebiet abzufeuern.
Schlägt Israel zurück, sehen sie sich als Opfer eines Aggression und betteln die Weltgemeinschaft um Hilfe an. Nimmt die israelische Armee sie aufs Korn, während sie sich zwischen Zivilisten verschanzen, rufen sie „Massaker!“. Erleiden ihre bewaffneten Helden empfindliche Verluste, dräut ihnen ein gefühlter Holocaust. Ist die Militäroperation beendet, feiern sie einen gefühlten Sieg. Das Ganze ist so absurd, dass man sich fragt, ob die Palästinenser infolge ihres fortgeschrittenen Realitätsverlusts am Ende vielleicht selbst glauben, was sie erzählen oder ob sie gar nicht merken, wie gaga sie sich präsentieren. Ihr eigenes Denken und Handeln hinterfragen sie ums Verrecken nicht, zu sehr haben sie sich daran gewöhnt, sich in ihrer Opferrolle zu suhlen, und die wollen sie um keinen Preis der Welt aufgeben, indem sie plötzlich irgendwelche Kompromisse schließen, die auch nach Jahrzehnten noch kein Thema für sie sind. Warum auch, der Großteil der nicht weniger meschuggenen Medien kauft ihnen ja alles ab, auch wenn Ursache und Wirkung selten so offensichtlich sind wie in ihrem Fall. Wie ernst kann man Leute noch nehmen, die sich einen Präsidenten leisten, der sich vor aller Welt als Partner für den Frieden präsentiert und gleichzeitig im Interview mit einer jordanischen Tageszeitung fröhlich kundgibt, künftig gern mal wieder auf Terror zu setzen, wenn erstmal die Umstände erfolgversprechender erscheinen? („At this present juncture, I am opposed to armed struggle because we cannot succeed in it, but maybe in the future things will be different“)
Die Frage ist eine rhetorische. Viel interessanter ist: Wie ernst kann man Leute noch nehmen, die sich sonst so viel auf ihren kritischen Geist zugute halten, diesen aber nebst ihrem Augenlicht und Hörvermögen an der Garderobe abzugeben bereit sind, sobald sie die Bühne der Palästina genannten Irrenanstalt betreten. Ist es wirklich möglich, von den Zuständen dort nichts mitzukriegen? Nicht zu hören, was im Hass-TV und -Radio läuft? Nicht zu lesen, was in den Zeitungen steht? Nicht zu sehen, was sich auf offener Straße an Barbareien abspielt? Wie naiv muss man als Journalist sein, um die Palästinenser von jeder Eigenverantwortung freizusprechen? Wie dreist, um in einem künstlich abgedunkelten Kabinettssaal Fotos von Ministern zu schießen, die ebenso stimmungsvoll wie lächerlicherweise brennende Kerzen vor sich auf den Tischen drapiert haben? Zum Verarschen gehören ja immer zwei: einer, der verarscht, und einer, der sich verarschen lässt. Ist der gesunde Menschenverstand erstmal zur Gänze flöten gegangen, bringt man es dann auch fertig, noch im Dauerbombardement einer Kleinstadt die Demonstration eines subtilen Friedenswillens zu erkennen.
Irgendwann kann und will man dieses Kasperletheater, das sich in keiner anderen Ecke dieser Welt so abspielen könnte, nicht mehr kommentieren. Gegen Scheiße, so hat das mal jemand treffend formuliert, kann man nicht anstinken.
Zeit für eine Auszeit.
…für die einen ist es das größte Gefängnis der Welt, für die anderen einfach nur eine Mega-Irrenanstalt…
Dr. Casula – Ihr Patient, bitte übernehmen Sie wieder!
(Wie hoch schätzen Sie eigentlich die Heilungschancen einer Kassam-Rakete, die sich für eine Friedenstaube hält?)
Wenn Kommunikationsdesigner sich des Themas Israel annehmen
Ich setze mal hier rein, was ich schon bei Paul zum Posten “eingereicht” habe. Ich halte es nämlich auch nur noch für ein Trauerspiel, wie die “kritische” Journaille die Welt, bzw. manche Ecken davon wahrnimmt:
Man ist geneigt, zynisch auf den Artikel von Frau Putz zu reagieren:
Das Zeitalter der Denker scheint in Deutschland vorbei zu sein, zumindest was die Medien angeht…
Die Dame leidet vermutlich an einem Stockholm-Syndrom…
Hat sie vielleicht einen Hamas-Modellathleten (ersatzweise Hamas-Vordenker) zum Freund, also wenigstens persönliche Gründe für ihre Sichtweise der Dinge…
Usw.
Ich finde es nur noch traurig, wenn sich Frau Putz unkritisch zum Sprachrohr der Hamas macht und Erklärungen, was die Hamas will oder eigentlich bewirken möchte oder oder oder, abgibt und sich dabei in dem Bemühen den Terror gegen Israel rational zu erklären, das Hirn verknotet.
Ist sie denn Pressesprecherin der Hamas?
Hätte sie Verständnis dafür, wenn man sie selbst, statt sie anzusprechen (grob gesagt) erst einmal auf Maul haut?
Nur damit man besser auf sich aufmerksam macht?
Ich verstehe solche Logik nicht.
Besser lässt sich’s nicht sagen und besser lässt sich die Wut über soviel Ignoranz und Dummheit nicht ausdrücken…
“Das Ganze ist so absurd, dass man sich fragt, ob die Palästinenser infolge ihres fortgeschrittenen Realitätsverlusts am Ende vielleicht selbst glauben, was sie erzählen oder ob sie gar nicht merken, wie gaga sie sich präsentieren.”
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Wenn man von der Obsession angetrieben ist, Allahs heiligen Boden endlich von den Juden zu säubern, hat alles vernünftige Denken keinen Raum mehr.
Alles ist diesem Denken untergeordnet und auf dieses Ziel hin ausgerichtet. Und so verbreitet sich das Gift über viele Generationen immer weiter in der palästinensischen (arabischen) Bevölkerung.
Ich wage einmal eine kühne These:
Die Palästineser werden erst dann begreifen, dass es auch anders geht, wenn die islamische Welt die Kraft aufbringt, sich theologisch zu reformieren, weil das religiöse Moment die entscheidende Antriebskraft für das politische Handeln der Araber (Palästinenser) ist.
Und dieses religöse Moment verharrt seit 1400 Jahren in der Schockstarre bzw. ist so dominant, dass es allen politischen Entscheidungen vorgeschaltet ist.
[...] doch tatsächlich wird auch keine super-nanny helfen. dem erguss von claudio casula auf “spirit of entebbe” ist diesbezüglich kaum mehr etwas hinzuzufügen, lest. [...]
Als Pädagoge kann ich zu dieser Angelegenheit durchaus etwas Beruhigendes sagen:
Kinder, die unter Jähzorn, extremer Selbstüberschätzung, Selbstmitleid, Zerstörungswut, Bildungsunlust sowie religiösen Wahnvorstellungen leiden, mit denen soll man auf keinen Fall ein ernstes Wörtchen reden, schon gar nicht soll man versuchen, sie mit Sanktionen zu vernünftigem Handeln zu bewegen. Nein, man soll solchen Kindern immer und in jedem Fall ihren Willen lassen, man soll sie hätscheln und gerne auch frischen Puderzucker auf ihre Arschritzen streuen. Wenn sie etwas kaputtmachen, dann hat man es hurtig zu ersetzen. Zudem sollten jähzornige Kinder mit scharfen Messern, Revolvern und Handgranaten ausgestattet werden.
Wird ein Dritter von unseren heißgeliebten Wüterichen verletzt, so ist er selber schuld. Wagt er es, sich zu wehren, so ist er ein Nazi. Aus einem aggressiven, destruktiven Kind wird nur dann ein reifer, vernunftgesteuerter Erwachsener, wenn man niemals - aber auch wirklich niemals - erzieherische Maßnahmen ergreift.
Aus dieser Erfahrung heraus handelt auch Mutter EU durchaus logisch und folgerichtig, indem sie den Arabern, die sich in Israels Nachbarschaft gern als Palästinenser bezeichnen, geduldig und verständnisvoll zusieht, ihnen bei ihrer Zerstörungswut helfend unter die Arme greift, während sie hingegen den Opfern der Aggression sämtliche Schuld in die Schuhe schiebt. Endlich sind die Erkenntnisse der modernen Pädagogik in der Diplomatie angekommen, und in Bälde dürfen wir mit einem prächtigen, florierenden Staat Palästina rechnen! Hach, ist das schön.
(„At this present juncture, I am opposed to armed struggle because we cannot succeed in it, but maybe in the future things will be different“)
Das ist reine islamische Lehre. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, sagen wir dazu. Dieser “armed struggle”, anderer Name für Glaubenskrieg, Djihad, ist Pflicht für jeden Muslim, auch wenn es dem einzelnen nicht gefallen möchte, wie es in Sure 2:216 heißt:
Zu kämpfen ist euch vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist. Doch es mag sein, daß euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist, und es mag sein, daß euch etwas lieb ist, was übel für euch ist. Und Allah weiß es, doch ihr wisset es nicht.
Dieselbe reine islamische Lehre ist die Äußerung des Aiman Mazyek in einem Interview mit der Zeitschrift des Bundestages (!): „Demokratie ist gegenwärtig die beste Staatsform“.
Inzwischen haben die Muslimfunktionäre unsere Politiker so weit, daß sie sich nicht einmal mehr taqiyya-mäßig verstellen - die Deppen merken die Botschaft an die Brüder der Ummah eh nicht.
[...] mit ihm kollektiv die ganze westliche Welt. ~ Von willigen menschlichen Schutzschilden ~ It all started when he hit me back! ~ Kommunikationstheorie für SPIEGEL-Redakteure: Das Kassam-Modell ~ Linkes Kuscheln mit [...]
Das dümmliche Gejammere der Ballastinenser - wenn sie sich als Opfer sehen - bzw. das frenetische Gejohle - bei ihren vermeintlichen Erfolgen - ist schon längst nichtmehr zu ertragen.
Aber sie sind schlitzohrig genug, nicht das zu tun, was die Israelis taten: aus einem Stück Wüste und Sumpf ein blühendes, unabhängiges Land zu schaffen. Die EU- / UN - etc. pp- Milliarden würden versiegen, plötzlich müßten sie selbst handeln und die Verantwortung für sich selbst übernehmen.
Den Funktionären wäre der Zugriff auf die Euros / Dollars entzogen, das gemeine Volk müßte arbeiten anstatt Widerstandskämpfer zu mimen.
So what. Israel hat seine eigenen Interessen zu vertreten, jede Rakete o. Granate wird drakonisch bestraft, z. B. mit Erweiterung der Sicherheitszone, kein Strom, kein Wasser, keine Energie, keine Medizin mehr. Eine andere Sprache verstehen sie nicht.
Und die Weltgemeinschaft mit ihrer Kritik soll Israel am A…. küssen, sie ist politisch-korrekt heuchlerisch, verlogen und verkennt Ursache und Wirkung.
Wenn Israel in den nächsten Krieg zieht, müssen Hamas, Hizbullah, Islamischer Djihad & Konsorten eine Lektion erfahren, die sie die nächsten 1.000 Jahre nicht vergessen.
Ohne Rücksicht auf Verluste - gleich welcher Art.
Das ergänzt sich schön mit Schreiben von Bradley Burston, das ich übersetzt habe:
An den Westler, der den Terroristen versteht
[...] immer noch höher steht als das Blut von Juden und ihre Gegenwehr. Klare Äußerungen wie diese von Claudio Casula sind leider die ganz große [...]
[...] 9. März 2008 at 22:17 | In kurz notiert | Auf Spirit of Entebbe war in einem Kommentar die Bemerkung mit aufgeschrieben, dass sich Ulrike Putz zur Pressesprecherin der Hamas macht. Ich [...]