
Keine Überraschungen in der palästinensischen Männermode. Während man drüber fast ausnahmslos auf ein betont militärisches Outfit wie Camouflagemuster und Gesichtsmaske setzt, herrscht drunter weiter Tristesse – auch was die Verpackung angeht. Nach wie vor dominieren die Klassiker Weiß, Schwarz und Blau in verschiedenen Tönen, auch der Schnitt kommt wenig innovativ daher. Fast schon originell, wohl inspiriert vom Retro-Trend, der guten alten Feinripp-Hose mit Eingriff eine neue Chance zu geben. Wobei das Revival der Schiesser gerade zwischen Djabalija und Rafach vor allem dem Namen des Herstellers geschuldet sein kann.
Die Veranstaltung sollte ursprünglich in Gaza stattfinden und wurde dann auf Druck der regierenden Hamas am Samstag ins israelische Nahal Oz verlegt. Über die Performance auf dem Laufsteg gingen die Meinungen auseinander. Überwiegend herrschte Einigkeit darüber, dass die Fatah-Models nicht nur als „Sicherheitskräfte“ keine wirklich überzeugende Figur machen.
Muhahaha, da sag noch einer, der islamische Kulturkreis sei rückständig und würde nicht zum dekadenten Westen aufschließen. Der 2. von links gehört allerdings disqualifiziert, er trägt eine Pampers.
ein sehr netter beitrag,
wobei ich begeistert bin von der begeisterung der linken sich ueber die DEMUETIGUNG der ehm… “militanten Palaestinenser” aufzuregen, anstatt nachzufragen warum denen nicht weit genug getraut wird die hose anlassen zu duerfen !
ich faende es sehr viel demuetigender wenn es unterlassen worden waere sie zum “strippen” (im fachlichen sinne, also zur durchsuchung freimachen) und einer jagt sich hoch ?
das waere dann wohl auch wieder irgendwie schuld der israelis ~~
Sich über halbnackte Gefangene zu amüsieren, ist niveaulos.
@NEB
natürlich wäre das die schuld israels. Du weisst doch, SIE sind immer schuld…
Naja, es zeigt sich täglich wer in der Region die Barbarei vorantreibt, und wer sich für zivilisation einsetzt.
@ #3
Das ist aus dem Mund von Tonkin-Bosch als Kompliment zu verstehen. Dass es keine “Gefangenen” sind, ist zwar richtig, würde unseren doitschnationalen Freund aber vermutlich überfordern.
@ Claudio
Ganz, ganz gross.
@ Boche
…sowie zynisch & menschenverachtend.
hmm … die sehen nicht gerade wie Flüchtlinge aus Darfur aus, eigentlich gut genährt und trainiert.
Meine Qualitätsmedien berichten doch ständig, daß im Gazastreifen eine humanitäre Katastrophe nach der anderen durchrollt … bin ich meschugge?
Wahrscheinlich auf völkerrechtswidrig, rassistisch und islamophob. Ich entschuldige mich und bedauere zutiefst, daß ich mich über den Beitrag beömmelt habe. Hoffentlich werde ich jetzt nicht in DenHaag angeklagt.
@ M.T.
Das vielleicht nicht. Aber der Zorn der BLOGpfeifen wird Dir sicher sein
@ Alle, die mich auf “Tonkin-Boche” ansprachen
Boche meinte letztes Jahr allen Ernstes, dass die Geiselnahme der 15 Britischen Soldaten durch die Iraner erfunden resp. inszeniert sei, damit man endlich “einen Grund, den Iran anzugreifen”, habe. Dass er nach 29 Jahre islamistischen Krieges gegen den Westen noch keinen Grund fuer einen antifaschistischen Gegenschlag sieht, darf dabei genausowenig ueberraschend wie die infame Taeter-Opfer-Umkehr - dort die harmlosen Enkel Hitlers, hier die militaristischn, blutruenstigen und verjudeten Westmaechte, die schon Dresden in Schutt und Asche legten.
Es gibt ja nun das UN-Flüchtlingswerk UNRWA, welches dafür sorgt, dass “palästinensische Flüchtlinge” auch unbedingt solche bleiben und ihre Kinder, Enkel und Urenkel auch diesen Titel verliehen bekommen.
Wenn deren Etat jetzt noch aufgestockt wird, weil ein neues Ressort entsteht, das sich um die “Untertrikotagenfragen der palästinensischen Flüchtlinge” kümmern wird, verdanken wir das auch dir, lieber Claudio, weil du dieses Elend auch noch breit treten musstest. Es dankt der Steuerzahler weltweit.
Im Ernst: großartiger Beitrag!
(Was versucht eigentlich der 3.vl zu verstecken?)
Sehr schön. Besonders gefiel mir dieser Satz :
“Die Veranstaltung sollte ursprünglich in Gaza stattfinden und wurde dann auf Druck der regierenden Hamas am Samstag ins israelische Nahal Oz verlegt. ”
Grossartig.
Keiner hat diese Fatah-Leute gezwungen, nach Israel zu flüchten. Warum bleiben sie denn nicht bei ihren moslemischen Brüdern, der doch so demokratisch gewählten Hamas?
Und ob sie sich da aus Sicherheitsgründen bis auf die Unterhose ausziehen müssen, ist ja wohl belanglos gegen die Folter, die ihnen von ihren Hamas-Brüdern gedroht hätte, wenn nicht gar Tod. Da von Demütigung zu sprechen, ist lächerlich.
Ich kann es mir nicht erklären, aber wenn ich die Bilder seher habe ich irgendwie immer Tom Jones “Sex Bomb” im Kopf…