Am 6. Oktober 1973, dem jüdischen Versöhnungstag (Yom Kippur), überfielen ägyptische und syrische Truppen Israel im Süden und Nordosten. Dank des Überraschungseffektes konnten sie zunächst Erfolge verzeichnen, doch bald wendete sich das Blatt. Die Syrer waren auf dem Golan bereits zurückgedrängt, Arik Sharon hatte die 3. ägyptische Armee eingekesselt, da kam plötzlich Bewegung in die Vereinten Nationen.
Am 22. Oktober, die Israelis standen 100 Kilometer vor Kairo, rief der Sicherheitsrat in der Resolution 338 alle Parteien auf, das Feuer einzustellen. Damit wurde die 3. ägyptische Armee vor der Vernichtung bewahrt; Sadat prahlte später mit einem gefühlten Sieg oder doch zumindest einem respektablen Unentschieden.
Das Muster sollte sich wiederholen: War Israel Ziel arabischer Angriffe, blieb der UN-Sicherheitsrat mit verschränkten Armen sitzen, ging Israel in die Offensive, herrschten plötzlich „tiefe Sorge“ und jede Menge künstliche Empörung.
Der Bürgerkrieg im Libanon (100.000 Tote!) wurde so lange nicht wahrgenommen, bis Israel im Sommer 1982 auf die ständigen – ebenfalls international nicht beachteten – Katjuscha-Angriffe auf Städte in Galiläa reagierte und sich in die Kämpfe einmischte. Begin und Sharon ließen nicht eher locker, bis Arafats PLO aus Beirut vertrieben war. Da Abu Ammar wie gewöhnlich die Finger zum Siegeszeichen spreizte, war aber auch hier niemand so wirklich besiegt.
Untätig blieb der UN-Weltsicherheitsrat auch, als die palästinensische Führung im Sommer 2000 auf die staatliche Unabhängigkeit verzichtete, statt dessen im Herbst die „Al-Aqsa-Intifada“ startete und Israelis zu Hunderten ermordete. Die Staatengemeinschaft kam allerdings erst in Wallung, als Israel mit der „Operation Schutzschild“ die Autonomiegebiete der Westbank wieder besetzen musste, um mit Terrorbanden wie dem Islamischen Dschihad aufzuräumen.
Was die schiitischen Gotteskrieger der Hisbollah dazu ermunterte, es auch einmal zu versuchen. Israel hatte sich längst vom letzten Quadratmeter der Sicherheitszone im Südlibanon zurückgezogen, da beschoss die Hisbollah israelische Städte im Norden mit Mörsergranaten und Raketen. Im UN-Turm am East River schaute man pfeifend an die Saaldecke. Am 12. Juli 2006 überfielen Hisbollah-Terroristen eine israelische Armeepatrouille jenseits der international (nicht aber von ihnen) anerkannten Grenze, ermordeten mehrere Soldaten und verschleppten zwei weitere in den Libanon.
Mit der Operation „Gerechter Lohn“ begann Israel am 12. Juli eine großangelegte Offensive gegen die Hisbollah. Nun kamen die Vereinten Nationen wieder aus dem Sulki. Um der Hisbollah die verdiente Niederlage zu ersparen, wurden „beide Seiten“ zu einem Waffenstillstand gezwungen, der an der Situation im Norden nicht viel änderte. Die beiden israelischen Geiseln wurden ermordet, die Leichen später gegen lebende arabische Terroristen ausgetauscht, und bei der Wiederaufrüstung der Hisbollah durch Iran via Syrien drücken die internationalen Truppen beide Augen zu. Die Hisbollah konnte ein gefühltes Unentschieden feiern, das sich auch durch das bloße Überleben als „Sieg“ verkaufen ließ.
Man sieht: Solange arabische Aggressoren maximal Kämpfer und Material einbüßen müssen, nicht aber ihre Legitimation und internationale Unterstützung, kommen sie in unregelmäßigen Abständen aus den Büschen hervor und greifen Israel an. Schlägt Israel zurück, schreit man „Aggression!“, „Völkermord!“ und „Holocaust!“, dann tritt der Weltsicherheitsrat in Erscheinung, mahnt beide Seiten zur Mäßigung, zwingt sie zu einem Waffenstillstand und rettet somit den Judenmördern doch noch den Arsch.
So ist es seit 35 Jahren, so ist es heute, wenn es um Gaza geht, und so wird es morgen oder übermorgen sein, wenn nicht für jedermann sichtbar wird, wer hier verdientermaßen was aufs Haupt bekommen hat und sich in Zukunft dreimal überlegen muss, ob er einen neuen Angriff wagt.
Die UN besteht zum einen aus den Hilfsorganisationen, die rund um die Welt hervorragende Arbeit leisten und den Menschen helfen. Sie könnten es sicher noch besser, wenn sie auch von den UN-Mitgliedsländern besser unterstützt würden und nicht ständig von der Politik für ihre Zwecke eingespannt würden. In weiten Teilen der Welt ist die UN durch den UNHCR oder das WFP Freund und Helfer.
In der Öffentlichkeit wird diese Arbeit aber weniger wahr genommen, als die politischen Aspekte der UN. Und was das angeht gibt es die UN an sich gar nicht. Es sind keine vereinten Nationen, sowenig wie es eine „Völkergemeinschaft“ gibt. Hier sind Politiker mit ihren ganz persönlichen Interessen zugegen, die sich publikumswirksam auf das gerade beste Thema stürzen. Ob die sich jetzt unter der Fahne der UN zusammen setzen oder an einem anderen Ort ist dabei eigentlich egal. Es geht um Wirtschaftsinteressen, aber auch um das Interesse der jeweiligen Regierung wiedergewählt zu werden.
Wie auch aus dem Artikel hervor geht werden dabei die „Katastrophen“ durch die Medien gemacht. Erst wenn ein Krieg in der Presse präsent und damit in den Köpfen der Menschen eines Landes angekommen ist, werden auch die Politiker aktiv – und damit die UN. Raketen auf Südisrael war nicht in den Medien, also war es der Welt egal. Israel wehrt sich, es kommt groß in der Presse und direkt wird eine Resolution verabschiedet.
Freunde, die sich nicht sehen lassen, wenn und wann immer irgendwo auf der Welt eine Ungerechtigkeit geschieht, sondern nur Engagement zeigen, wenn die Politiker in der Presse Punkten können, kann man verzichten. Und solange die Politiker der Nationen die UN auf dieser Grundlage schwach erscheinen lassen, wird sie von den Menschen weder ernst genommen noch etwas bewirken können.
@ Rabenzeit
Zum Thema UN empfehle ich sehr gern Pedro A. Sanjuans Insider-Bericht „Die UN-Gang“. Wer nach der Lektüre den Laden noch ernst nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Man sieht: Solange arabische Aggressoren maximal Kämpfer und Material einbüßen müssen, nicht aber ihre Legitimation und internationale Unterstützung, kommen sie in unregelmäßigen Abständen aus den Büschen hervor und greifen Israel an. Schlägt Israel zurück, schreit man „Aggression!“, „Völkermord!“ und „Holocaust!“, dann tritt der Weltsicherheitsrat in Erscheinung, mahnt beide Seiten zur Mäßgung, zwingt sie zu einem Waffenstillstand und rettet somit den Judenmördern doch noch den Arsch.
Nicht zu vergessen, das damit gesagt wird, die Juden sind selbst schuld am Antisemitismus der Hamas und ihrer Anhänger. Vielleicht sagt irgendwann ein Israeli: Die Welt wird uns die Intifada und die Selbstmordattentäter nie verzeihen.
Dabei hast du die eigentlichen „Schmankerl“ (Verhalten der Blauhelme am Abend des Sechs-Tage-Krieges oder das Filmen-aber-nicht-Einmischen als die Hisbollah bereits 2000 isr. Soldaten verschleppte bzw. ermordete) gar nicht erwähnt…
RabenZeit hat aber natürlich Recht. Die UN ist bisweilen nicht mehr als die Summe ihrer Teile. Und bei diesen „Teilen“ darf man sich klarerweise nicht mehr erwarten.
[...] wir kennen den Reflex schon, wonach palästinensische Opfer kaum übel genommen werden, wenn sie nicht Opfer der Israelis sind. Insbesondere im libanesischen Bürgerkrieg gab es Dutzende von Massakern, doch die palästinensische Bewegung und ihre Sympathisanten lassen sie glatt unter den Tisch fallen.
[...] die antizionistischen Apologeten des zweierlei Maßes verloren kein Wort der Abscheu gegenüber diesen Tätern, kaum jemand hat jemals auch nur ihre Namen gehört, und jeder kennt den Grund dafür: es ging nicht um das Schicksal der Palästinenser, sondern nur darum, den Israelis ans Bein zu pissen.
http://tilmantarach.blogspot.com/2008/12/leseprobe-aus-kap-13-der-schwarze.html
@ Claudio Casula
Ich bin vor einiger Zeit auf folgende Seite gestoßen:
http://www.conceptwizard.com/info.html
Folgendes hat mir als gute Idee gefallen:
http://www.conceptwizard.com/ger/pipe_ger.html
und dieses:
http://www.conceptwizard.com/ger/con_ger.html
und dieses auch:
http://www.conceptwizard.com/nutoo/nutshell3.html
Aber, ist das auch tatsächlich brauchbar?
@RabenZeit, caledooper: Dass die UN in manchen Teilen der Welt versehentlich auch mal das Richtige machen, mag ja angehen, da all diese Wohltaten aber ohnehin von den G7-Staaten finanziert werden, möchte ich es eigentlich auch gerne unter deren Kontrolle, also unter der Kontrolle von demokratisch legitimierten Regierungen sehen statt den United Dictators.
@Claudio Casula: Gestern nun der UN-Menschenrechtsrat: http://tinyurl.com/8zayy2 — Gegen die Stimme Kanadas (wieder einmal). Deutschland enthielt sich gemeinsam mit den EU-Staaten (was offenbar der Inhalt der GASP ist – man enthält sich überall gemeinsam).
[...] – Die UNO, dein Freund und Helfer (Spirit of Entebbe) – Der friedliche Judenhass (Lizas [...]
Als Information zu den NGO’s ist NGO-Monitor sehr gut geeignet:
http://www.ngo-monitor.org/index.php
———-
Zum Schicksal der Palästinenser sagte Ephraim Kishon einmal (nicht buchstabengetreu):
„Die Welt kümmert sich nicht um die Palästinenser, weil sie diese liebt, sondern weil sie Israel hasst“
——————
In Wirklichkeit ist die Stellung der Welt zu den Palästinensern diesselbe wie die vieler Linker und Grüner zu den Muslimen. Sie verachten sie.
Ihnen ist das Lumpenproletariat abhanden gekommen, also haben sie sich eine andere Klientel gesucht – und gefunden.
Ich bin kein Freund der Linken (35 Jahre leben unter dem Realsozialismus im Osteuropa haben mich davon geheilt), aber es gibt unter ihnen auch Leute, die unabhängig vom Mainstream sich wagen, ihre vernünfgtie und emotionsrfreie Gedanken laut zu artikulieren. Und zwar ohne Rücksicht auf ihre verbissene und fanatische Klientel.
Hier lohnt sich ein Blick auf
http://bak-shalom.de/ zu werfen,
und
auf Positionen von Katja Kipping und Petra Pau
(Einfach googelen: petra pau israel, katja kipping israel)
Auf der Landesebene ist als Beispiel zu nennen:
Patrick Humke-Focks, ein MdL in Niedersachsen, ist bekannt als ein engagierter NeoNazi-Gegner und ein Israels Freund.
In seinem Abgeordneten Büro hängt die Israelfahne neben dem Bild von Karl Marx.
Nun, wie man hier sieht, zieht die Linke Chaotentruppe nicht nur ausgewiesene „Antizionisten“ an.
Ob man allerdings die prominenten Israelfreunde unter Rechstextremen finden kann ist mir unbekannt und ich bezweifle das.
@ Rabenzeit
Wo war die UN in Ruanda? Mauretanien? Darfur?
Dort ist nicht so schnell reagiert worden…
[...] auch Spirit of Entebbe: Die UN, dein Freund und Helfer. Tags: Alan Dershowitz, Gaza, Gazastreifen, Hamas, Israel, Palästinenser, UNO, [...]
Joram sagt:
„Ich bin kein Freund der Linken (35 Jahre leben unter dem Realsozialismus im Osteuropa haben mich davon geheilt), aber es gibt unter ihnen auch Leute, die unabhängig vom Mainstream sich wagen, ihre vernünfgtie und emotionsrfreie Gedanken laut zu artikulieren. Und zwar ohne Rücksicht auf ihre verbissene und fanatische Klientel.
Hier lohnt sich ein Blick auf
http://bak-shalom.de/ zu werfen…..
————-
Hallo Joram,
ich schätze die Arbeit von bak auch, aber es gibt etwas anzumerken, was den Wein wässriger macht:
Die Bundestagsabgeordneten Kristina Köhler (CDU) und Hans Peter Uhl (CSU) wurden von der bak schräg angemacht, weil sie darauf bestanden, den Antisemitismus der DDR zur Sprache zu bringen. Es ging damals um die Einrichtung des Postens eines Antisemitismusbeauftragten und die sich daraus entwickelnde historische Diskussion.
Statt die Gelegenheit zu ergreifen und die Mutterpartei „Die Linke“ in eine harte Diskussion zu zwingen hat man sich dem Geplärr der Parteibonzen angepasst, die CDU/CSU wolle nur von eigenem Fehlverhalten in der Vergangenheit ablenken.
http://castollux.blogspot.com/2008/10/wann-wird-bakshalom-endlich-erwachsen.html
Pure Sozen-Semantik also.
Deshalb habe ich bei bak immer ein wenig Magenschmerzen, auch wenn sie tapfer gegen Paech und viele andere Antisemiten in der Partei Stellung beziehen.
[...] post info Von яυву тυєѕ∂αу Kategorien: Uncategorized Castollux kommentierte [...]
[...] 72 Jungfrauen zugeführt. Hoffen wir mal, dass anderen Hamas-Führern dasselbe widerfährt, bevor die nichtsnutzige UNO oder die appeasenden Europäer der IDF in die Hände [...]
„Ban Ki Moon zeigt sich empört nachdem eine israelische Granate ein UNWRA Gebäude in der Gaza-Stadt getroffen hat.“
So lautete gestern die Schlagzeile einer Nachrichtenagentur.
Was mich aber empörte, war die Empörung vom Ban Ki Moon.
WER ist eigentlich dieser Fratzke? Ein Nobody der mit dem Völkerrecht und Menschenrechten oft auf dem Kriegsfuß steht.
Jemand, der seine Karriere als Diplomat jahrzehntelang unter der nicht besonders pingeligen Militärdiktaturen von Park und Chun. Die Menschenrechtsverletzungen in seiner Heimat waren für ihn kein Grund sich von den Diktatoren zu distanzieren.
Auf dem Parkett der internationalen Politik machte er als sog. „oberste UN Diplomat“ auch keine gute Figur. Ob das sich dabei um die Frage der Todesstrafe im Iraq oder über die Antrag des Taiwans auf die Aufnahme in die UNO, pflegte der Diplomaten Darsteller Ban immer wieder in ein Fettnäpfchen zu treten.
Ein Nobody, der als Diplomat den seit über 50 Jahren schwellenden Konflikt auf der Nordgrenze seiner Heimat nicht lösen kann, ein Nobody der zulässt, dass ein bekennender Israelhasser und vermutlicher Ex-Terrorist Mahmud Ahmadinebumsda die UN Bühne für die Verlautbarung seiner Halluzinazionen missbraucht, dieser Nobody zeigt sich empört wenn Israelische Streitkräfte das Gebäude einer UN Behörde beschädigen. Einer Behörde, die nachweislich schon mehrmals den Terroristen einen Unterschlupf gewährt hatte und eindeutig eine Israelfeindliche Gesinnung auf den Tag legt.
Mein Zwerchfell würde mir vom Lachen wehtun, wenn das nicht so tragisch wäre.
Korrektur:
„Jemand, der seine Karriere als Diplomat jahrzehntelang unter den nicht besonders pingeligen Militärdiktaturen von Park und Chun ohne Skrupel und Empörung fortgesetzt hatte
http://de.wikipedia.org/wiki/Ban_Ki-moon
„
@Bernd Dahlenburg,
das ist tatsächlich problematisch ->das Ausweichen vpon BAK Shalom bie der Diskussion über den Antisemitismus in der DDR.
Unerfreulich.
Es stellt sich trotzdem eine Frage ob das Glas halbvoll oder halbleer ist. Ich versuche immer so weit so möglich die Dinger positiv zu sehen und taktisch, ohne ideologische Scheuklappen sie zu beurteilen. In diesem Sinne ist mir
BAK Shalom lieber als das Gespann Peach – Jeppke.
Israel hat in Detuschland einfach zu wenig Freunde und UnterStutzer um wählerisch zu sein und auch diejenige, die nicht immer ganz kosher waren zu verzichten.
Die USA und GB sahen sich im 2 WeltKrieg auch gezwungen eine taktische Allianz mit einem Diktator einzugehen den sie wegen vorheriger Untaten verabscheuten. Allein hätten sie nicht so schnell geschafft den Ungeheuer zu besiegen.
„Zugleich forderte Ban Israel zu einer einseitigen Verkündung einer Waffenruhe im Gazastreifen auf. Danach könnten die Einzelheiten für eine dauerhafte und stabile Feuerpause diskutiert werden, sagte er.“
http://www.welt.de/politik/article3036444/Israel-spricht-erstmals-von-Aussicht-auf-Kriegsende.html
Was erlaubt sich dieser Fratzke eigentlich. Israel soll einseitig die Waffenruhe verkünden damit die brave Jungs von der Hamas sich erholen, ihre Wunden lecken können, ihre Infrastruktur wieder aufbauen und mit neuem Elan sich der Bekämpfung des zionistischen Feinden wenden können.
Wie gerissen muss ein Typ sein, der sich so was erlaubt. Oder hat er Angst, dass ihn die islamischen Diktatoren tadeln werden.
@Joram
Joram
@Bernd Dahlenburg,
das ist tatsächlich problematisch ->das Ausweichen vpon BAK Shalom bie der Diskussion über den Antisemitismus in der DDR.
Unerfreulich.
Es stellt sich trotzdem eine Frage ob das Glas halbvoll oder halbleer ist.
[...]
—————
So gesehen hast du natürlich Recht. Ich bin auch lieber „für“ als „gegen“ etwas. Wenn da nur nicht diese Bauchschmerzen wären…; und was Gysi gestern wieder im Bundestag zur aktuellen Lage in Nahost sagte war wieder einmal unter aller Sau: „Äääääquidistanz!“
Zu deinem anderen Beitrag oben, wo du Ban Ki-Moon zitierst:
Dass es ein UNRWA-Gbäude traf ist kein Zufall. Wir haben über den Verein mehrmals berichtet.
Bedien’ dich:
http://backsp.wordpress.com/2008/08/06/drei-grunde-warum-die-unwra-den-frieden-behindert/
http://backsp.wordpress.com/2008/05/06/auserlehrplanmasige-aktivitaten/
http://backsp.wordpress.com/2008/05/02/das-doppelleben-des-unrwa-schulleiters/
Grüße
Bernd
Die militärische Invasion israelischer Truppen in den Gazastreifen hat einen direkten Zusammenhang mit der Kontrolle und dem Besitz der strategischen Gasreserven vor der Küste.
Dies ist ein Eroberungskrieg. Entdeckt wurden die ausgedehnten Gasreserven vor der Küste im Jahr 2000.
British Gas (BG Group) und ihrem Partner, der in Athen ansässigen internationalen Consolidated Contractors Company (CCC), die der libanesischen Sabbagh und Khouri-Familie gehört, wurden die Öl- und Gasausbeutungsrechte in einem 25Jahres-Abkommen gewährt, das im November 1999 mit der Palästinensischen Behörde unterzeichnet worden war.
Die Rechte der küstennahen Gasfelder sind aufgeteilt: British Gas (60%); Consolidated Contractors (CCC) (30%); und der Investment Fund der Palästinensischen Behörde (10%). (nach Haaretz vom 21.10.07)
Das PA-BG-CCC-Abkommen schließt die Feldentwicklung und den Bau einer Gas-Pipeline ein (Middle East Economic Digest, 5.1.01)
Die BG-Lizenz deckt das gesamte küstennahe Gaza-Gebiet ab, das an mehrere israelische Gaseinrichtungen angrenzt. Es sollte angemerkt werden, dass 60% der Gasreserven entlang der Gaza-Israel-Küste zu Palästina gehören.
Die BG-Group bohrte im Jahr 2000 zwei Quellen: Gaza Marine-1 und Gaza Marine-2. Die Reserven werden von British Gas auf 1,4 Trillionen cubic-foot geschätzt, die einen Wert von annähernd 4 Milliarden US-Dollar haben sollen. Diese Zahlen wurden von der British Gas veröffentlicht. Der Umfang von Palästinas Gasreserven könnte viel größer sein.
Wem gehören diese Gasfelder?
Das Problem der Herrschaft über die Gaza-Gasfelder ist sehr wichtig. Nach rechtlichem Standpunkt gehören diese Bodenschätze Palästina.
Der Tod Yasser Arafats, die Wahl der Hamas-Regierung und das Ende der palästinensischen Behörde ( im Gazastreifen) hat es Israel ermöglicht, die de facto Kontrolle über Gazas küstennahe Gasreserven zu übernehmen.
British Gas hat mit der Tel Aviver Regierung ein Geschäft gemacht. Die Hamasregierung hat man so hinsichtlich der Erforschung- und Entwicklungsrechte über die Gasvorkommen umgangen.
Die Wahl von Ministerpräsident Ariel Sharon 2001 war ein Wendepunkt. Palästinas Herrschaft über die küstennahen Gasfelder wurden vom Obersten Gerichtshof angefochten. Sharon stellte eindeutig fest, dass „Israel nie von Palästina Gas kaufen werde“ und gab zu verstehen, dass die küstennahen Gasfelder Gazas Israel gehören würden.
Quelle 1: http://www.hintergrund.de/content/view/340/66/
Quelle 2: http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=11680
[...] Noch einmal zum Krieg Israels gegen die Hamas im Gazastreifen. Mittlerweile hat sich in großen Teilen der Öffentlichkeit, so auch in der Linkspartei die Meinung durchgesetzt, es handle sich um eine überzogene Handlung Israels, die Kampfhandlungen müssten sofort aufhören… usw. Alles schon so oft gehört, gesehen, gelesen, immer derselbe Ablauf. Man sieht: Solange arabische Aggressoren maximal Kämpfer und Material einbüßen müssen, nicht aber ihre Legitimation und internationale Unterstützung, kommen sie in unregelmäßigen Abständen aus den Büschen hervor und greifen Israel an. Schlägt Israel zurück, schreit man „Aggression!“, „Völkermord!“ und „Holocaust!“, dann tritt der Weltsicherheitsrat in Erscheinung, mahnt beide Seiten zur Mäßigung, zwingt sie zu einem Waffenstillstand und rettet somit den Judenmördern doch noch den Arsch. (Quelle) [...]
[...] aktiv wird, bricht in der UNO die Riesensorge aus und es wird jede Menge Empörung verbreitet. Claudio Casula drückt das nicht nur besser aus, er führt auch haufenweise Beispiele an, die zeigen, dass Sorgen [...]
gewöhnt euch schonmal an den Gedanken dass Ihr eine kleine radikale minderheit seid:
Israel Must Lose
A collective statement by UK-based academics and writers
January 16, 2009 By Many Authors
Source: Guardian
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The massacres in Gaza are the latest phase of a war that Israel has been waging against the people of Palestine for more than sixty years. The goal of this war has never changed. The goal has been to use overwhelming military power to eradicate the Palestinians as a political force, one capable of resisting Israel’s ongoing appropriation of their land and resources.
Israel’s war against the Palestinians has turned Gaza and the West Bank into a pair of gigantic political prisons. There is nothing symmetrical about this war in terms of principles, tactics or consequences. Israel is responsible for launching and intensifying it, and for ending the most recent lull in hostilities.
It is not enough then to call for another ceasefire, or for additional humanitarian assistance. It is not enough to urge the renewal of dialogue, and to acknowledge the concerns and suffering of both sides. If we believe in the principle of democratic self-determination, if we affirm the right to resist military aggression and colonial occupation, then we are obliged to take sides – against Israel, and with the people of Gaza and the West Bank.
We must do what we can to stop Israel from winning its war. Israel must accept that its security depends on justice and peaceful coexistence with its neighbours, and not upon the criminal use of force.
We the undersigned believe that Israel should immediately and unconditionally end its assault on Gaza, end the occupation of the West Bank, and abandon all claims to possess or control territory beyond its 1967 borders. We call on the British government and the British people to take all feasible steps to oblige Israel to comply with these demands, starting with a thorough programme of boycott, divestment and sanctions.
Signed:
· Professor Gilbert Achcar, Development Studies, SOAS
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· Dr. Lee Marsden, International Relations, University of East Anglia
· Professor Lauro Martines, historian
· Dr. Luciana Martins, Spanish, Birkbeck College
· Dr. Nur Masalha, Religion and Politics, St Mary’s University College
· Dr. Dina Matar, Centre for Media and Film Studies, SOAS
· Dr. Graeme Macdonald, English, University of Warwick
· Professor (emeritus) Moshé Machover, Philosophy, KCL
· Dr. Maeve McCusker, French Studies, Queen’s University Belfast
· Dr. James McDougall, History, SOAS
· Dr. Sonia McKay, Working Lives Research Institute, London Metropolitan University
· Dr. Susan McManus, Politics, Queen’s University Belfast
· Dr. Saladin Meckled-Garcia, Human Rights Studies, UCL
· Professor Susan Melrose, Performing Arts, Middlesex University
· Dr. Farah Mendlesohn, Media and Creative Writing, Middlesex University
· Dr. Mahmood Messkoub, Business, University of Leeds
· Dr. China Miéville, writer and academic
· Dr. Anna-Louise Milne, French, University of London Institute in Paris
· Dr. Surya Monro, Politics, University of Sheffield
· John Moore, lecturer in Sociology & Criminology, University of the West of England
· Professor Bart Moore-Gilbert, English and Comparative Literature, Goldsmiths
· Dr Farhang Morady, Globalisation and Development, University of Westminster
· Dr. Stephen Morton, English, Southampton University
· Dr. Pablo Mukherjee, English and Comparative Literature, University of Warwick
· Professor John Mullarkey, Philosophy, University of Dundee
· Professor John Muncie, Criminology, The Open University
· Professor Martha Mundy, Anthropology, LSE
· Dr. Alex Murray, English, University of Exeter
· Dr. Karma Nabulsi, Politics, University of Oxford
· Ali Nasralla, Senior Fellow (retired) at Manchester University Business School
· Professor Mica Nava, Cultural Studies, University of East London
· Marga Navarrete, Lecturer in Spanish and Translation, Imperial College
· Dr. Nick Nesbitt, French, Aberdeen
· Dr. Michael Niblett, Translation and Comparative Cultural Studies, University of Warwick
· Professor Christopher Norris, Philosophy, University of Cardiff
· Julia O’Faolain, writer
· Michael Oliva, composer and lecturer, Royal College of Music
· Wendy Olsen, Development Studies, University of Manchester
· Professor Peter Osborne, Philosophy, Middlesex University
· Dr. George Paizis, French, UCL
· Professor Ilan Pappé, History, University of Exeter
· Professor Benita Parry, English and Comparative Literature, University of Warwick
· Dr. Diana Paton, History, Newcastle University
· Dr. Ian Patterson, Queens’ College, Cambridge
· Lara Pawson, writer and journalist
· Dr. Maeve Pearson, English, University of Exeter
· Carmen Perea-Gohar, lecturer in Spanish, Imperial College
· Dr. Luis Perez-Gonzalez, Translation Studies, University of Manchester
· Dr. Andrea Phillips, Art, Goldsmiths
· Dr. Nina Power, Philosophy, Roehampton University
· Dr. Jane Poyner, English, University of Exeter
· Professor Scott Poynting, Sociology, Manchester Metropolitan University
· Dr. Nicola Pratt, Political, Social & International Studies, UEA
· Professor Al Rainnie, Centre for Labour Market Studies, University of Leicester
· Dr. Kamran Rastegar, Arabic and Persian Literatures, University of Edinburgh
· Professor Jane Rendell, Architecture, UCL
· Professor Dee Reynolds, French, University of Manchester
· Dr. Chris Roberts, School of Community Based Medicine, University of Manchester
· Dr. Mark Robson, English Studies, University of Nottingham
· Professor William Roff, Islamic & Middle Eastern Studies, University of Edinburgh
· Professor Bill Rolston, Sociology, University of Ulster
· Caroline Rooney, English and Postcolonial Studies, Kent
· Professor Hilary Rose, Social Policy, University of Bradford
· Michael Rosen, writer
· Dr. Elaheh Rostami-Povey, Development Studies, SOAS
· Professor William Rowe, Spanish and English, Birkbeck
· Dr. Juliet Rufford, Theatre Studies, University of Reading
· Professor Jonathan Rutherford, Cultural Studies, Middlesex University
· Professor Alfredo Saad Filho, Development Studies, SOAS
· Dr. Gabriela Saldanha, English Language, University of Birmingham
· Dr. Shahira Samy, Politics, University of Oxford
· Dr. Stella Sandford, Philosophy, Middlesex University
· Professor Sanjay Seth, Politics, Goldsmiths
· Carole Satyamurti, writer
· Professor Yezid Sayigh, War Studies, KCL
· Professor Phil Scraton, Law and Criminology, Queen’s University Belfast
· Professor Richard Seaford, Classics and Ancient History, University of Exeter
· Amanda Sebestyen, writer and asylum campaigner
· Professor David Seddon, Development Studies, University of East Anglia
· Richard Seymour, writer and activist
· Dr. Subir Sinha, Development Studies, SOAS
· Dr. Debra Benita Shaw, Social Sciences, Media & Cultural Studies, University of East London
· Professor Avi Shlaim, International Relations, St Antony’s College, University of Oxford
· Mark Shuttleworth, lecturer in Translation, Imperial College London
· Professor David Slater, Geography, Loughborough University
· Dr. Andrew Smith, Sociology, Anthropology and Applied Social Science, University of Glasgow
· Dr. Graham Smith, Law, University of Manchester
· Professor Neil Smith (emeritus), Linguistics, UCL
· Olivia Smith, Centre for Editing Lives and Letters, Queen Mary, University of London
· Dr. Anthony Soares, Portuguese, Queen’s University Belfast
· Ahdaf Soueif, writer and journalist
· Professor William Spence, Physics, QMUL
· Dr. Robert Spencer, Postcolonial Literatures, University of Manchester
· Professor Paul Stewart, Human Resource Management, University of Strathclyde
· Dr. Alison Stone, Philosophy, Lancaster
· Colin Stoneman, writer
· Professor Paul Sutton, Caribbean Studies, London Metropolitan University
· Professor Helen Taylor, English, University of Exeter
· Professor Phil Taylor, Business, University of Strathclyde
· Dr. Jennifer Terry, English Studies, University of Durham
· Dr. Nicholas Thoburn, Sociology, University of Manchester
· Adriana Tortoriello, translator
· Dr. Alberto Toscano, Sociology, Goldsmiths
· Professor Martin Upchurch, Business, Middlesex University
· Dr. Anastasia Valassopoulos, English and American Studies, University of Manchester
· Dr. Rashmi Varma, English and Comparative Literary Studies, University of Warwick
· Dr. Ritu Vij, International Relations, University of Aberdeen
· Professor Dennis Walder, Ferguson Centre for African and Asian Studies, Open University
· Dr. Geoffrey Wall, English, University of York
· Sean Wallis, Survey of English Usage, UCL
· Dr. Vron Ware, Social Sciences, The Open University
· Dr. Eyal Weizman, Centre for Research Architecture, Goldsmiths
· Professor Lynn Welchman, Law, SOAS
· Dr. Jutta Weldes, Politics, University of Bristol
· Tony White, writer
· Geoff Whittam, Reader in Entrepreneurship, University of the West of Scotland
· Dr. David Whyte, Sociology, University of Liverpool
· Dr. Paula Wilcox, Criminology, University of Brighton
· Dr. Caroline Williams, Politics, QMUL
· Professor Eddie Williams, Linguistics, Bangor University
· Professor James Williams, Philosophy, University of Dundee
· Dr. Carla Willig Psychology, City University
· Dr. Jon E. Wilson, History, KCL
· Dr. Nicole Wolf, Visual Cultures, Goldsmiths
· Dr. Jim Wolfreys, French and European Politics, KCL
· Professor Andy Wood, History, University of East Anglia
· Professor Geof Wood, International Development, University of Bath
· Robin Yassin-Kassab, novelist
· Professor Nira Yuval-Davis, Gender & Ethnic Studies, University of East London
· Dr. Shamoon Zamir, American Studies, KCL
· Professor Slavoj Zizek, Birkbeck Institute for the Humanities
· Dr. Paquita de Zulueta, Medicine, Imperial College
Please note: this statement was drafted and then circulated, for around 48 hours, by a few individuals working without any formal organisation and without affiliation to any particular group. We regret that under the pressure of time we were able to contact only a very small fraction of the academics and writers currently working in the UK, and we apologise to the many colleagues who might have liked to add their names to this statement.
Zum Artikel: das UNO-bashing ist doch ein wenig einseitig geraten. Erstens hat die UNO die Gründung des Staates Israel in die Wege geleitet, schon vergessen? Zweitens schützt die Schutzmacht USA im Sicherheitsrat Israel regelmäßig vor Verurteilungen. Drittens hat niemand etwas gegen Israel unternommen, das heute einige hundert Nuklearsprengköpfe samt Trägersystemen besitzt. Natürlich auch dank der USA. Dieses Glück hat der Iran nicht, der noch nicht mal ein einziges Stück von den Dingern hat und dennoch durch allerlei Sanktionen geplagt wird. Letztlich sollte man bedenken, dass in der UNO immerhin auch 320 Mio Araber und rund 1 Mrd Muslime vertreten sind. Und die haben ihre eigene Sicht der Dinge.
Natürlich ist die Hamas eine schlimme Mördertruppe, ihre Charta ist von Anfang bis Ende eine einzige Drohung gegen Israel.
Aber: Der jüngste Waffengang wurde nicht von der Hamas in die Wege geleitet, auch wenn die medialen Verdrehungen das so darstellen. Israel hat ziemlich viel dazugetan, um die Hamas zur Beendigung der einseitigen Waffenruhe zu zwingen. Israel tat das in der Nacht vom 4. auf den 5. November 2008 ..
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/01/israel-besttigt-es-gab-keine-hamas.html
„Dass es ein UNRWA-Gebäude traf ist kein Zufall. Wir haben über den Verein mehrmals berichtet.“
Und hier nochmal ganz aktuell dazu bei „Lizas Welt“:
http://www.lizaswelt.net/2009/01/die-htschelkinder-der-un-i.html
@randnotiz:
„gewöhnt euch schonmal an den Gedanken dass Ihr eine kleine radikale minderheit seid“
ja, wir sind daran seit 2000 Jahren gewöhnt.
Und Du gewöhne Dich an den Gedanken, dass es keine 70 Jahren her ist, als Dein Volk die Endlösung der Judenfrage beschlossen hat und kurz danach in Ruinen lag und moralisch bis heute kann nicht stolz auf seine Vergangenheit im 20 Jh. sein kann.
.
Zu den in Schutt und Asche legen hat ein Volk beigetragen, deren Vertreter jetzt dummdreist an Israel andere Maßstäbe zu legen pflegen als an sich in 1944 als ihre RAF in Dresden und Hamburg nur in einer Nacht 100 Tausend Menschen getötet hat. Israel hat gute Vorbilder, aber verzichtet darauf.
Dass die Briten wegen Bomben Harris heute schlechtes Gewissen haben, ist allerdings nicht nachgewiesen.
So verenden die Dummschwätzer in inneren Widersprüchen.
@RichardRoe,
ich sehe einzig Schuld bei Israelis daran, dass sie den Hanija nicht an die Eier gepackt haben. Wenn man seine Eier quetschen würde, könnte der Krieg nach 15 Minuten beendet sein.
Die HAMASS Helden können drehen und wenden wie sie wollen, für die Eskalation der Krise sind sie selber verantwortlich. Die sind auch dafür veratwortlich, dass die Zivilisten zum Opfer waren, weil sie sich hinter den Zivilisten verstckt haben.
Der Orientale neigt zu Übertreibung und es fehlt ihm an Selbstreflexion und er kann seine Un(Tatan) nicht kritisch hinterfragen.
In einem Forum fand ich ein Zitat des israelisch-palästinensischen Lyrikers Salman Masalha, der sowohl arabische, wie auch hebräische Texte verfasst und veröffentlicht:
„Ein grundlegendes Problem arabisch-islamischer Gesellschaften ist die fehlende Tradition der Gewissensprüfung. In anderen Gesellschaften ist dieser Prozess solide in der Denkkultur verankert und ermöglicht ständige Selbstkorrektur, aber die arabischen Gesellschaften kennen diesen Mechanismus nicht. Weder schreibt ihn die Religion vor, noch ist es im Interesse der korrupten Regime, ihn zu propagieren; auch die arabischen Intellektuellen – von wenigen Ausnahmen abgesehen – führen diesen Artikel nicht im Sortiment.“
http://paradiesstaub.wordpress.com/2009/01/17/mangel-an-selbstkritik/
Nur das interessiert die Israelkritiker nicht. Nach dem Libanonkrieg 2006 fand eine breite Diskussion in Israel statt. Es wurde die Untersuchungskommission berufen. Viele Politiker mussten ihre Sessel räumen.
Was fand dafür in dem Libanon statt? Ein Siegesfeier bei Hisbollah. Die haben sich einseitig zum Sieger erklärt, obwohl die ganze Welt mit Ihnen Mitgefühl hatte, dass sie so sehr unter der Krieg gelitten haben und ohne die UN Hilfe wurde Israel niemals zum Rückzug bewegt ohne Südlibanon wiederholt zu besetzen.
Israel hat sich überlegt wie man einen asymmetrischen Krieg führt. Ergebnis: 10 gefallene Soldaten.
HAMASS hat sich nur überlegt, wie man die Grad und Kassam so schnell auf Israel abfeuern kann um dem Angriff der Luftwaffe entgehen zu können, und wie man das Führungszentrale im Keller des Krankenhauses einrichten kann. Schon solche Überlegung deutet, dass HAMASS mit moralischer Überlegenheit der Israelis gerechnet hat.
Dass Hanija überlebte, beweist doch die moralische Überlegenheit der IDF.
Die Deutschen dagegen würden gründlicher den Job machen, wie sie das mehrmals in der Vergangenheit bei der Bekämpfung von Partisanen bewiesen haben.
an den typen von wegen radikale Minderheit:
es hat niemand bestritten dass es jede Menge an doofen / rassistischen/antisemitischen Akademikern gibt, die gibt es wie du (vermeintlich) Eindrucksvoll belegen kannst ja auf jeden fall.
achja.. randnotiz. das trifft es.
die radikale minderheit der israelfreunde
danke !
@ Joram
Du gehst wortreich an meinem Argument vorbei und das war: Israel hat das Ende des von der Hamas einseitig erklärten Waffenstillstands (4 Monate lang wars ziemlich ruhig) selbst durch eine Kommandoaktion beendet. In der Nacht vom 4. auf den 5. November 2008 in den Gaza zu gehen und dort sechs Hamas-Leute umzubringen, damit war die Hamas mehr oder weniger gezwungen, den Waffenstillstand zu beenden.
Es ist also nicht so gewesen, wie allgemein in den Medien dargestellt, dass die Hamas völlig unmotiviert den Süden Israels wieder mit Raketen angegriffen hätte. Israel hat sie dazu mehr oder weniger provoziert. Man bedenke, wie der Libanon-Krieg begonnen hatte – Israel konnte nicht hinnehmen, dass eine israelische Militärpatrouille überfallen worden ist.
Natürlich ist die Hamas ein schlimmes Problem, keine Frage. Man muß sich aber auch die Frage stellen, wieviel Israel zur Radikalisierung der Palästinenser beigetragen hat. Wenn Siedler in der westbank auf Palästinenser unmotiviert losgehen, wenn http://www.btselem.org/English/index.asp an die Palis Kameras verteilen muß, um solche unprovozierten Angriffe zu dokumentieren, Kinder, da läuft doch einiges falsch! Und eben nicht nur von Seiten der bösen, bösen Palästinenser sondern auch von Seiten der Israelis.
@RichardRoe
Ich weiß nicht ob Sie nur verblendet, oder blind sind. Oder halten Sie sich nur für ein besonders schlau?
„Israel hat das Ende des von der Hamas einseitig erklärten Waffenstillstands (4 Monate lang wars ziemlich ruhig) selbst durch eine Kommandoaktion beendet. In der Nacht vom 4. auf den 5. November 2008 in den Gaza zu gehen und dort sechs Hamas-Leute umzubringen, damit war die Hamas mehr oder weniger gezwungen, den Waffenstillstand zu beenden.“
a) was heißt ziemlich ruhig? Gab es einen Waffenstilstand oder keinen? Wenn es einen gab, dann muss ruhig und nicht ziemlich ruhig sein!
b) Warum hat diese Kommandoaktion in der Nacht vom 4. auf den statt gefunden? Sie verwechseln Ursache mit Wirkung.
Man hat nichtdie Zivilisten im Gazastreifen angegriffen, sondern eine Gruppe von hasserfüllten Terroristen die einen heimtückischen Angriff auf das israelische Territorium vorbereiten hatte. Die Israelis haben keine Gnade von den Terroristen zu erwarten, warum berufen sich dann die Terroristen auf das Völkerrecht?
c) Die Hamas stellt eine demokratisch gewählte Regierung vom Gaza. Ihre Hunderecht ist das Unglück vom dem Volk abzuwenden und keinUnglück an das Volk zu bringen. Die Kündigung des Waffenstillstand nach 6 Monaten (nicht nach dem 5 November), Raketenbeschuss von israelischen Städten und Dörfer entgegen den Bitten der israelischen Regierun musste zwangsläufig zu der harten israelischen Reaktion führen.
Sie wissen doch selber, oder sind Sie nur naiv, dass in diesem Region die Zurückhaltung als Schwäche ausgelegt wird. Die Hamas rechnete mit Israels Furcht vor der Weltöffentlichkeit und mit der politischen Schwäche kurz vor der Wahlen.
In den Händen hatte die Hamas nichts! Nur Bluff: Wenn Israel in Gaza einmarschiert, wird das den Tod für Tausenden von Soldaten bedeuten. Wir sind zum Kampf bereit.
Wer Tod lieb, soll ihn haben! Die Hamas hat den Tod und Verletzung von Tausenden bekommen, weil sie es WOLLTEN! Oder mindestens im Kauf nahmen!
Wissen Sie Herr RichardRoe, das Leben ist kein Pokerspiel, wer nichts in der Hand hat, aber blufft, dann kann das Haus und Hof verlieren.
Hamas hat geblufft. Die Hamas dachte, dass das Leben ein Pokerspiel ist.
Wissen Sie was Herr RichardRoe, der Orientale ist überdurchschnittlich spielsüchtig und gleichzeitig zur Übertreibung neigt.
Irgendwann kriegt er auch die Rechnung dafür.
Israel hat jetzt wieder sein Abschreckungpotential unter Beweis gestellt und die enttäuschte Terroristenversteher können sich vom Wiut die Fingern bis zum Ellenbogen abknabbern.
Oder auch GaGa in den Foren schreiben. Darüber ist nur zu lachen.
btselem, unser aller liebste zuverlaessige quelle
@ Joram
Und wenn Sie noch soviel rumstänkern, Richard Roe hat mit jedem Wort recht. Obendrein hat Israel entgegen der befristenten Waffenstillstandsvereinbarung seine Siedlungspolitik auf der Westbank weiterhin betrieben.
Und wenn ich solche Sprüche schon höre wie „der Orientale ist überdurchschnittlich spielsüchtig und (neigt) gleichzeitig zur Übertreibung“, dann ist ja wohl klar, aus welchem trüben Teich Sie gekrochen kommen. Schon vergessenbei wem „der Jude“ als „falsch und geldgierig“ gegolten hat?.
@Zack:
Judenhasser sind bekannt dafür, immer einen Grund für ihren Hass zu finden … der Jude hat immer Schuld – auch wenn er angegriffen wird und sich wehrt. Und Israel ist für Viele eben der Jude unter den Ländern.
Lesen sie einfach mal die Hamas-Verlautbarungen von „kurz vor“ gegossenes Blei! Wer wollte den Konflikt?
Zu den Siedlungen ließe sich vieles sagen – hier nur soviel: Seit wann gehört Ostjerusalem zur Westbank!? Und warum bewerten sie die arabischen Siedler in Israel anders als die jüdischen (viele lehnen Israel ab) Siedler in der Westbank?
[...] In einer Talk-Sendung kam ausgerechnet Jenin, als Ort eines Massakers zur Sprache. Doch eben in Jenin gab es zwar Kampfhandlungen, ein Massaker konnten Menschenrechtsaktivisten nicht bestätigen. Es ist also wie immer, Israel wird angegriffen, muss sich verteidigen, schlägt konsequent zurück und muss sich gefallen lassen mit Nazis verglichen zu werden. Auch die Reaktion der UNO bleibt nur so lange aus, bis Israel die Situation unter Kontrolle bringt. Geschichte wiederholt sich. [...]