Mit der Ankündigung einer nahenden “humanitären Katastrophe im Gazastreifen” verhält es sich ähnlich wie mit dem alten Gag, neben der Kneipentür ein Schild mit der Aufschrift “Morgen: Freibier!” anzubringen und es dann ewig dort hängen zu lassen. Zuletzt unkte man in einschlägigen Kreisen während der Operation Gegossenes Blei vom dräuenden Hungertod Hunderttausender, 400.000 Menschen hätten “kein Trinkwasser mehr”. Etliche Wochen später ist immer noch niemand verdurstet – und wir können sicher sein, dass wir’s erfahren hätten, wenn das Gegenteil der Fall wäre. Es sieht auch nicht so aus, als könnte es irgendwann passieren.
Wer als Palästinenser in Gaza verhungern will, muss es schon anstellen wie Buridans Esel, der nur zugrunde ging, weil er sich nicht zwischen zwei Heuhaufen entscheiden konnte.
THE GAZA I saw was societally intact. There were no homeless, walking wounded, hungry or underdressed people. The streets were busy, shops were hung with embroidered dresses and gigantic cooking pots, the markets were full of fresh meat and beautiful produce – the red radishes were bigger than grapefruits.
Ich habe Yvonne Greens Text ins Deutsche uebersetzt:
http://beer7.wordpress.com/2009/03/03/yvonne-green-machte-sich-selbst-ein-bild-im-gazastreifen/
Wundern tue ich mich über diese Fakten überhaupt nicht. Peinlich ist es nur für die UN, die auf theatralische Art und Weise über das Leiden und die Opfer gejammert hat. Was hat eigentlich Ban Ki Moon gesehen, dass ihn so erschüttert hat?
Und wofür war jetzt eigentlich diese Geberkonferenz? Um was wiederaufzubauen? Die terroristische Infrastrukur? Zum Wiederaufbau einiger zerstörter Gebäude braucht man doch keine 3,5 Milliarden EUR. Oder fliesst das Geld letztendlich doch wieder in Waffen und Munition für die Hamas & Co.?
Vor allem: wann war die Geberkonferenz, um Israel zu entschädigen, als während der zweiten Intifada zahlreiche Busse, Cafés, Restaurants, usw. in die Luft gejagt wurden?
Shalom
Avram
Wie hatte Matthias Belz schon zum Fehlgriff “humanitaere Katastrophe” treffend festgestellt: Das sei, korrekt uebersetzt, eine “den Menschen dienende Katastrophe”. Diesmal stimmt’s wohl sogar.
Die Palestinenser hatten nur 2,8 Mrd USD verlangt und haben mehr als 4 Mrd USD erhalten. Was ich auch nicht verstehe, wieso erhält Israel nichts von der Geberkonferenz?
Claudio könnte doch eine Aktion initieren um eine Geberkonferenz für den Israelaufbau zu organisieren.
Es kann nicht sein, dass man den Terrorgebilden wie Hamastan unseres suaer verdientes Geld zukommen läßt und den Staaten die Terror aktiv bekämpfen und Schäden davon trage (wie Israel) das Geld vorenthält und noch internationales Israel bashing betreibt.
Es ist höchste Zeit um eine Geberkonferenz für den Israelaufbau ins Leben zu rufen.
Es gbit schon Intiative gegen Durban 2, auch eine Stop the Bomb, dann noch eine proisraelische Initiative wird schon auch ins Bild passen.
Herr Casula, übernehmen Sie bitte.
@ Joram
Das muss schon jemand anders übernehmen. Bin schon genug gefordert, wie man am drastisch gesunkenen Blog-Output der letzten Monate sehen kann. Und das nächste Vierteljahr gehts so weiter. Muss also leider passen. Aber ihr könnt ja schon mal loslegen.
@Claudio
nu gut, dass kann ich verstehen, dass Du beschäftigt bist und jemande anderer das übernehmen muss.
Aber das mus ein Goj machen, sonst gibt es sofort zores bei den “israelkritikern”
Sehe ich nicht so. Im Gegenteil wäre es gut, wenn sich Juden Gehör verschafften, die nicht so ticken wie Hecht-Galinski oder Melzer.
@CC
Bleiben wir doch bei Hecht … zu Lebzeiten ihres Vaters wollte sie den Namen nicht haben und verdient hat sie ihn auch nicht.
Was auch immer Galinski seel. in seinem Leben falsch gemacht haben sollte, aber so eine Tochter hat er bestimmt nicht verdient!!!
Im Judentum gibt es keine Exkommunikation, aber würde es sie geben, dann stünde besagte Dame ganz oben auf der Liste der Kandidaten!
Shalom
Avram
es macht mir immer wieder Spaß, wenn ich von dem vermeintlichen Hunger in Gaza lesen kann, denn dazu hätte ich einen guten Link, wo dann auch Fotos der Schwägerin des Heuchlers Tony Plärr zu sehen sind, die ja bei der Free Gaza Aktion den Palästinenseren helfen wollte, aber wohl schnell das Handtuch geworfen hat…….
http://community.livejournal.com/nasha_pravda_il/52041.html
Shalom allerseits
[...] Esel, der nur zugrunde ging, weil er sich nicht zwischen zwei Heuhaufen entscheiden konnte. Claudio Casula, 03.03.09 angesichts des Berichts von Yvonne Greens Bericht aus dem [...]