Muss es im Jahr 2009, nach mehr als einem Jahrzehnt Autonomie und Milliarden-Dollar-Hilfen, immer noch palästinensische Flüchtlingslager geben? Die Fortsetzung einer Schande kommentiert Elder of Ziyon hier.
Fremde Federn – heute: The Elder of Ziyon
Juli 3, 2009 von Claudio Casula
Zum Thema UNRWA, ‘the lords of misery’ und ‘Flüchtlinge’:
watch?v=rxyPBQirBH0&feature=channel_page
Niemand bei jener unsäglichen UN-Organisation ist anscheinend daran interessiert, sich für eine ernsthafte Lösung zu engagieren.
@ Chaim
Die UNRWA würde ja damit an dem Ast sägen, auf dem sie seit Jahrzehnten fett und bräsig sitzt. Aber es ist nicht nur eine reine Selbsterhaltungsmaßnahme, ich fürchte, sie ist vor allem politisch motiviert. Natürlich könnte die PA das Los der Bewohner verbessern und sich damit brüsten – auch wenn die Zahlmeister woanders sitzen – , aber sie zieht es immer noch vor, sich über den „Kampf“ zu definieren. Zum Wohl der Propaganda müssen die Leute dann eben leiden. Was sollten die hauptberuflichen Antizionisten auch sonst den ganzen Tag über machen, wenn sie nix mehr zu beklagen hätten? Aber anderen Zynismus und Menschenverachtung vorwerfen. Es ist wirklich ekelhaft.
Bei Liza findet sich dazu (in deutscher Sprache) auch ein schöner Text:
http://www.lizaswelt.net/2009/01/die-htschelkinder-der-un-i.html
Kein arabisches Land ist bereit, einem palästinensischen „Flüchtling“ seine Staatsbürgerschaft zu geben.
Der Grund dafür liegt auf der Hand: So lange es palästinensische „Flüchtlinge“ gibt bleibt das Thema „Palästina“ bis zum St. Nimmerleinstag am Köcheln, weil das Thema „Palästinensischer Staat“ nach Ansicht der arbischen Seite immer mit der „Flüchtlingsfrage“ verbunden sein wird.
Ausgangspunkt ist die arabisch-islamisch motivierte Auffassung, dass die Juden von „Allahs heiligem Boden“ (irgendwie) zu verschwinden haben, was selbst von den arbischen Christen zum großen Teil so gesehen wird. Zwar weiß es jeder – auch hier im Westen – , aber man kehrt es unter den Teppich und plappert immer wieder gehorsam die arabische Mär vom Friedensangebot 2002 nach, obwohl man weiß, dass dort das Rückkehrrecht ins israelische Kernland gefordert wird.
Und was das bedeutet kann man an fünf Fingern abzählen.
„Muss es im Jahr 2009, nach mehr als einem Jahrzehnt Autonomie und Milliarden-Dollar-Hilfen, immer noch palästinensische Flüchtlingslager geben? “
Ja natürlich! Sonst fließen doch keine Milliarden mehr und dann wird es schwer das wichtigste Exportgut dieser Lager, den Terrorismus, weiterhin in so hoher Qualität zu produzieren.