Abi Melzer, der mit SEMIT die wohl abstoßendste Zeitschrift seit SODOM, der Zeitschrift für den Tierfreund, herausgibt, ist immer dann schwer herzkaspergefährdet, wenn jemand ihm und seinesgleichen die Leviten liest. Diesmal muss sich sein Hausarzt Sorgen machen, weil der GröVaz, der sich immerzu für andere Juden schämt oder andere zum Schämen auffordert, wegen eines offenen Briefes hyperventiliert, welcher zunächst auf achgut und am 8. Februar auch in der WELT erschien. In diesem hatten drei Geistliche aus dem Ruhrgebiet eine der Sitzenbleiberinnen gescholten, die es nicht fertig gebracht hatten, Shimon Peres am Holocaustgedenktag die ihm zustehende Ehre zu erweisen. Den linken Abgeordneten aber gebühre laut Melzer vielmehr „Hochachtung und Respekt“. Dieser Ansicht ist übrigens auch der NPD-Politiker Jürgen Gansel, aber der Applaus aus dem braunen Lager schreckt Fanatiker wie Melzer längst nicht mehr, wenn er es denn je getan hat. Die Autoren jedenfalls sind, wie so viele bis hin zu Kanzlerin Merkel, in Melzers Schambereich geraten. Sie sollen sich gleich doppelt schämen: einmal dafür, mit Henryk Broder (der Melzer eindeutig mehr beschäftigt als Karthago weiland Cato den Älteren) gemeinsame Sache zu machen und dann dafür, „im Namen von Jesus Christus zu sprechen“. Denn welche Haltung der im Nahostkonflikt einnähme, das weiß der Schambolzen aus Neu Isenburg ganz genau:
Jesus würde heute als erster die Juden verklagen und einen Shimon Peres verfluchen. Glauben Sie, dass Jesus heute in der Lage wäre von Nazaret nach Jerusalem zu reisen und reibungslos hundert Checkpoints passieren?
Von Nazareth nach Jerusalem sind es 105 Kilometer Luftlinie, auf der Straße sind 131 Kilometer zurückzulegen. Fahrtzeit: ca. zweieinhalb Stunden. Beide Städte liegen in Israel und nicht in den Palästinensergebieten, weshalb Jesus – von dem Melzer wohl seit einer von Yassirs Märchenstunden glaubt, er sei kein Jude, sondern „der erste Palästinenser“ gewesen – auf der westlichen Route den Egged-Bus No. 955 über Tel Aviv nehmen könnte und mitnichten Checkpoints ansteuern müsste, schon gar keine „hundert“. Auch auf der Strecke durchs Jordantal dürfte er kaum einen Checkpoint zu Gesicht bekommen. Aber die geographischen Realitäten im Israel des Jahres 2010 sind Abraham Melzer, der nicht einmal Auschwitz richtig schreiben kann (“Ausschitz”), ebenso ein Buch mit sieben Siegeln wie die deutsche Orthographie. Man merkt jedem empörungsgesättigten Satz an, dass der Autor zuletzt vor der Erfindung des löslichen Kaffees im Land war und ihm eine legendenlose Karte vollkommen genügt, um die Realität vor Ort einzuschätzen. Aber zu den bürgerlichen Rechten, die Abraham Melzer genießt, gehört nun einmal, sich so gut zu blamieren wie er kann, und davon macht er einmal mehr ausgiebig Gebrauch. Nach seiner Ankündigung, er werde sich erlauben, in SEMIT über den Fall zu berichten, sehen wir Melzers nächstem Schuss in den Ofen bereits mit einer gewissen Vor- und Schadenfreude entgegen. Denn es stimmt schon: Israel hat Defizite in der Hasbara. Aber zum Glück gibts auf der anderen Seite genügend Bonsaipropagandisten wie Melzer, die die Feinde des jüdischen Staates immer wieder wie einen Haufen Deppen dastehen lassen. Weiter so, Abi!
Seltsam… auch auf der (wie ich finde) bequemeren, “Ostlinie” durch das Jordantal müßte er nur durch einen Checkpoint, hinter Bet Sche’an … was für einen in Nazaret geborenen Juden, also einen israelischen Staatsbürger, weder ungewöhnlich noch schwierig sein dürfte.
Was bitteschön meint dieser Herr Melzer – ich verstehe ihn nicht!
@ willow
Danke für die Ergänzung!
Melzer muss man schon unbedingt verstehen wollen, sonst klappt´s nicht.
Allerdings wurde der Mann laut einschlägigen Quellen (diverse Bibeltexte, Weihnachtslieder, etc.) nicht in Nazaret sondern in Bethlehem geboren.
Ändert das die Sachlage irgendwie? Jude war er ja schließlich trotzdem.
Wie konnte ich nur… Asche auf mein Haupt. Meinte natürlich “Juden aus Nazaret”, aber wenn man Sätze mehrfach umbaut… deshalb ja auch (mindestens!) ein Komma falsch
@ willow
Wenn es dich tröstet: Es gibt genügend Historiker, die davon ausgehen, dass Jesus in Nazareth geboren wurde (seine Mutter stammte aus Sepphoris/Zippori) und die Bethlehem-Story mit der Volkszählung nur ein Kniff der Evangelisten war, um die entsprechende Prophezeiung aus dem Alten Testament erfüllt zu sehen. Auf jeden Fall soll er in Nazareth Kindheit und Jugend verbracht haben.
Im übrigen ist zu bezweifeln, dass Jesus sich heute auf die Seite von Selbstmordattentätern schlagen und statt dessen “Shimon Peres verfluchen” würde, es sei denn, Melzer geht davon aus, dass Jesus damals so beschränkt war wie er heute. Bizarr.
Immer das gleiche: Der Antisemitismus ist kein Zeichen dafür, daß die Juden Probleme machen, sondern dafür, daß der Antisemit ein Problem hat.
Neulich schrieb einer dieser Antisemiten in welt.online einen Kommentar, den er mit den Worten “Als Jude und Überlebender des Holocaust…” einleitete, um danach die bekannten Hamas-Positionen, fürs mitteleuropäische Befinden leicht weichgespült, zum Besten gab. Das ist genauso wenig erstaunlich wie die Tatsache, daß Julius Streicher sich in Nürnberg am liebsten durch Zitate von Juden zu den diversen Themen (Zion-Protokolle etc.) zu verteidigen suchte. Erstaunlich daran ist eher, daß diejenigen Antisemiten, die nicht das Stigma jüdischer Vorfahren haben, so bereitwillig und gerne sich dann diesen Juden als einen guten Juden vorschnallen, um in dessen scheinbarer moralischer Korrektheit ihre Ergüsse als gleichermaßen geadelt absondern zu können.
Da braut sich ein Amalgam zusammen, wie ein frühkommunistischer Ausdruck lautete. Das führt dann dazu, daß die bemerkenswert intellektferne Pappnasenorganisation namens IPPNW (“Ärzte gg. Atomkrieg”) in der aktuellen, bombigen Iran-Debatte sich zu Wort meldet und aus dem internen Think-Tank den famosen Vorschlag macht, das Streben des Ahmadinedschad nach der A-Bombe dadurch zu verringern, daß man an Israel die von dort bestellten U-Boote nicht ausliefern möge. Das erinnert zwar massiv an die Vorschläge, die die Reichsregierung im Juli und August 1939 der Welt präsentierte, was die von Berlin aus geschürte Position dem Staat Polen gegenüber betraf, aber was kümmert das einen “Arzt gegen den Atomkrieg” – wobei, genau genommen, das Ziel, Atomkriege zu vermeiden, so erreicht werden könnte: wenn Israel seine Waffen aus der Hand geschlagen werden, dann können seine Feinde den Staat erobern, zerschlagen, vernichten – und kein Atomkrieg droht; Ziel erreicht.
Ich bin kein gläubiger Mensch. Aber angesichts solcher Zeitgenossen wie Melzer, Dagdelen, Wagenknecht und anderer hat doch die Vorstellung etwas tröstliches, daß sie dereinst einmal ihren Vorfahren wiederbegegnen und sich dann eine Ewigkeit lang mit Fug in Grund und Boden zu schämen haben. Doch, die Vorstellung tröstet mich jetzt.
Danke für diesen und viele andere Artikel.
Mal ‘ne Frage; kauft irgend jemand überhaupt den Semit um zu lesen und nicht einen toten Fisch darin einzuwickeln?
Also Angst macht mir die Melzerche Drohungen keines Falls, oder sollte es?
@ Ady
Das sollte man tunlichst unterlassen. Auch ein toter Fisch hat noch seine Würde.
Klasse, Claudio, köstlich
bon
PS:
Auch im übertragenen Sinn köstlich,
betreffs des Fisches,
denn der schmeckt dann noch.
hahaha, lol
Jaja, Freudsche Versprecher… aber diese Wurmdose müssen wir nich unbedingt aufmachen
es reicht ja schon darauf hinzuweisen, daß Jesus als “gesetzestreuer” Jude wirkte und lehrte um Einige in Rage zu versetzen
“Mal ‘ne Frage; kauft irgend jemand überhaupt den Semit um zu lesen und nicht einen toten Fisch darin einzuwickeln?”
Das macht für mich keinen Unterschied, hauptsächlich ihr kauft den SEMIT. Ihr könnt darin so viele tote Fische einwickeln, wie ihr wollt.
Und dieser CC hat vollkommen Recht: Jesus könnte auch den Egged-Bus 955 nehmen, dann sind es nur 50 Checkpoints. Und überhaupt, Juden werden ja nicht kontrolliert. Wie gut, dass Jesus Jude war. Wenn er Palästinenser wäre, dann hätte er eben Pech gehabt.
@ Melzer
SEMIT kaufen? Sind Sie jeck?
Fahren Sie mal von Nazareth nach Jerusalem, meinetwegen als Palästinenser verkleidet. Und wenn Sie auch nur einen einzigen Checkpoint passieren, berichten Sie uns davon, Sie Clown.
@herr melzer
Wenn Jesus von Nazaret aus über Latrun nach Jerusalem fährt, dann muß er durch *keinen* Checkpoint, auch wenn dies für sie unglaublich sein mag…
Vielleicht sollten sie sich ja eher mal fragen, warum die Palästinenser so absolut keine Lichtgestalt unter ihren Anführern hatten und haben sondern sich immer wieder korrupte Terroristen “erwählen” und so die Hauptschuldigen an ihrem “Elend” (wenn man es denn so nennen mag) sind.
PS: Mal von den Fischen abgesehen, wer kauft -mal von paar Ewiggestrigen und/oder Nazis abgesehen- den “Semit”!? Dürfte doch übersichtlich sein…
@ willow
Nun, ich kann mir vorstellen, dass auch NPD-Leute gern darin schmökern werden. Zu solchen Freunden kann man Herrn Melzer nur gratulieren. Da haben sich welche gesucht und gefunden.
Da sich Schämen und vor allem Fremdschämen ja inzwischen zu einer Massenbewegung gemausert haben, und ich gerne meine Schämpalette erweitern möchte, treibt mich doch die folgende Frage um:
Darf ich mich als Nichtjude für einen Juden schämen? Ich habe es zwar b.a.w. nicht vor, es gibt auch keinen Grund, aber es fehlt mir noch, wie gesagt, in meiner Palette.
Falls nicht, könnten Sie mir bitte alternativ einen Indianerstamm im entfernten Amazonasdschungel nennen, der sich ein wenig seltsam benimmt, und für den ich mich schämen darf? So als eine Art Alleinstellungsmerkmal, weil sich noch kein anderer dafür schämt.
Hinweise bitte über diese Webseite werden dankend angenommen.
Bevor es kindisch wird, was die Checkpoint-Frage angeht:
Neulich in der WELT, ein Bericht über die konsequent erfolgreichen Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen Ben Gurion. Warum erfolgreich? Weil eben gezielt jene überprüft werden, die nach Paß, Alter und diversen anderen Kriterien potentiell einer Risikogruppe zugerechnet werden. Die 88jährige, anglikanische Oma aus Bournemouth ist ein geringeres Risiko als der 22jährige Moslem aus dem Jemen. Und so wird eben kontrolliert, damit die Paradiessucher jenen Ort nur für sich, nicht aber auch für noch nicht reisewillige Zeitgenossen finden. Israelis bomben selten in Israel (übrigens tun das auch arabische – moslemische oder christliche Israelis ausgesprochen selten). Aber kontrolliert werden sie alle, kann doch die hübscheste israelische Soldatin nicht an der Nase erkennen, ob deren Träger dieser oder jener Fraktion angehört. Jedenfalls ist es so oder so nichts anderes als Quark, den Israelis ihre Sicherheitsmaßnahmen vorzuwerfen. Aber die Anitsemiten erwarten immer noch, daß die Israelis / Juden sich gefälligst nicht davor zu schützen haben, wenn sie getötet werden sollen. Wo kommen wir denn da hin?
Wie viele Checkpoint es jetzt genau sind, weiß ich nicht. War schon lange nicht mehr in Israel…
Allerdings, und das hat dieser Melzer wohl auch nicht gemeint geschweige denn geschrieben, wanderte Jesus, wenn ich mich recht entsinne, nach den Evangelien nicht über Tel Aviv nach Jerusalem, sondern er kam durch Jericho, davor auch durch “das Gebiet der Samaritaner”. Wenn mich meine zugegeben eingeschränkten Erdkundekenntnisse nicht ganz im Stich lassen, gibt es auf dieser Route tatsächlich Checkpoint, bzw. wurde schon behauptet, daß Israelis da gar nicht ohne weiteres hin dürfen, auf die Westbank…
Also müßte Jesus heute wohl doch besagten Bus über Tel Aviv nehmen, damit wären dann solche Highlights wie die Auferweckung des Lazarus etc flachgefallen…
Das zur Route Jesu, ohne Melzer auch nur in einem Punkt Recht geben zu wollen.
Tja, in der Tat – wuerde er heute seine damalige Route nehmen, so muesste Jesus durch mindestens zweisCheckpoints durch. Allerdings wuerden er und seine Apostel – allesamt unbewaffnete Juden – wohl kaum Jerusalem erreichen, sondern vorher von Al-Aqsa-Brigaden oder was weiss ich erschlagen. Und Kapo Melzer wuerde Jesus auch noch die Schuld dafuer in die Schuhe schieben.
Sehr interessant ist auch die Ueberlegung, wie es Jesus ergangen waere, haette er seine Reise zwischen 1948 und 1967 angetreten. Dann haetten ihn die Araber naemlich gar nicht erst in die Altstadt gelassen…
@bundesbedenkentraeger
Wenn ich mich richtig erinnere, “umgingen” die Bewohner Galiläas damas schon Samaria wobei die östiche Route durch das Jordantal wohl die beliebtere war – bis Jericho und dann den Aufstieg nach Jerusalem.
(An diesem alten Weg hat sich ja dann auch die Geschichte mit dem “guten Samariter” zugetragen, heute noch steht deshalb dort ein sehr sehenswertes Kloster – nur ein kleiner Abstecher von der modernen Straße
)
Im Prinzip bietet sich dieser Weg auch heutzutage an, wobei die modernere Straße vom Jordantal etwas südlicher verläuft, dadurch “muß” man nicht unbedingt durch Jericho. Wobei “Samaria” inzwischen wieder viel problem- und gefahrloser zu bereisen und besichtigen ist, zumindest für Nicht-Israeli gibt es da nur selten mal Einschränkungen.
@willow: Ich dachte weniger an die Geschichte mit dem guten Samariter, die Jesus ja nur erzählt, sondern an die Geschichte am Brunnen mit der Samaritanerin. Steht aber glaub ich ach nur bei Johannes…
aber wir wurden einfach durchgewunken (zwei Koreaner und ein rothaariger Mensch mit sehr heller, bzw damals eher krebsroter Hautfarbe wurden wohl nicht als Bedrohung angesehen).
Ich kenn die Straße, bin damals (2001) selbst da lang gefahren und ja, um Jericho sind wir rumgefahren (konnten wegen Straßenblockade auch nicht rein).
Trotzdem: Einen Checkpoint gab es
Daß Israelis die Westbank nicht betreten dürfen hab ich vom lutherischen Pfarrer von Beit Jala…
@ bundesbedenkenträger
Für Israelis ist der Aufenthalt in den Autonomiegebieten seit den Morden von Ramallah und Tulkarem mit einem unkalkulierbaren Risiko verbunden. Die PA hatte damals angekündigt, sie könne “für die Sicherheit von Israelis nicht garantieren”, was man getrost als Drohung auffassen durfte. Jetzt reisen nur noch israelische Araber ein (etwa, um in Jenin einzukaufen) – und natürlich einige politische Spinner, die nichts zu befürchten haben, weil sie der PLO gute PR verschaffen.
@Herr Casula:
Ich hab so meine Zweifel, ob man Friedensaktivisten, die die Kirche in Beit Jala besuchen wollen, bzw Friedenskundgebungen und dergleichen, unter dem Begriff “politische Spinner” zusammenfassen sollte. Besagter Pfarrer berichtete von Problemen mit den israelischen Grenzposten, die zwar Ausländer und israelische Araber ohne Weiteres durchließen, nicht aber, oder zumindest nur mit Problemen, israelische Juden, die ein Interesse an Friedensaktionen auf der Westbank haben.
Wie gesagt kommen meine Informationen auch nur aus 2. Hand, trotzdem sehe ich keinen Grund, warum ich besagtem Pfarrer nicht glauben sollte.
Einen Zusammenhang zwischen der PLO und der lutherischen Kirche im Heiligen Land sehe ich zumindest nicht.
Nun bundesbedenkentraeger, vermutlich ist ihnen bekannt, daß die christlichen Araber in den “Gebieten” insbesondere seit Beginn der Autonomiezeit unter massiver Verfolgung leiden, gnadenlos vertrieben werden. Gibt es dagegen Proteste der Friedensaktivisten? Stattdessen wird gegen den Apardheitszaun demonstriert, der auch israelischen Christen ein friedliches Leben ermöglicht. In letzter Konsequenz wird nicht mal den Palästinensern geholfen, sondern es werden die Kräfte propagandistisch unterstützt, die sowohl die Juden als auch die Christen “vertreiben” wollen…
@CC
Wenn ein Neonazi (resp. Stalinist oder Islamist, Hauptsache ein Faschist) für seine antiisraelische Hetzte die Argumente vom Abraham Melzer benutzt, versucht er damit seinem Ressentiment einen “Kosher stempel” zu verpassen. Das ist jedem klar, oder? Abi Melzer macht als “Alibijude” den bösen Antisemitismus zum vermeintlich koscheren Antizionismus.
Und jetzt meine Frage: Wenn ich anstatt des toten Fisches ein Eisbein oder Ribs in den SEMIT einpacke, wird das Fleisch dadurch auch nach Kashrut genießbar oder nicht? Ich traue mich nicht die Rebbetzin danach zu fragen.
Wo ist das Problem deiner letzten Frage?

Die benutzen den S…T doch selbst zum Einpacken,
wenn sie Fleischabfälle wegwerfen,
denn dann fault und zersetzt sich das Zeugs schneller.
So, jetzt hör’ ich besser auf, sonst kommen noch mehr so Klöpse.
bon
“die wohl abstoßendste Zeitschrift seit SODOM, der Zeitschrift für den Tierfreund, ”
also ich muss namens unseres autorinnenkollektivs aufs schärfste gegen diese diskriminierende äußerung über die unterdrückte minderheit transphänotypisch liebender protestieren…
außerdem: die sitzenbleiberinnen hatten ja bloß während der letzten fraktionssitzung krankheitshalber gefehlt und es dadurch eben nicht mitbekommen, als erklärt wurde, dass das schicksal der zionistischen imperialisten zwar in wahrheit keinen aufrechten linken juckt, aber der bei bedarf gern inszienierte, gratismutige, moralisierende antifaschismus sich eben wunderbar als waffe im kampf gegen den bürgerlichen klassenfeind eignet, der durch die politische vereinnahmung der opfer des hitlerfaschismus bei seiner reaktionären sentimentalität gepackt wird…
Ich finde, man tut dem Abi zu viel Ehre an, indem man
auf seine dämlichen “Kommentare”, sei es im SEMIT
oder anderswo, überhaupt reagiert. Diesen wichtig-
tuerischen Trottel sollte man nicht einmal ignorieren.
Der will ja nur, dass sein Name irgendwo erscheint, egal
in welchem Zusammenhang.
“…Bevor es kindisch wird…”
ups, ich glaube da komme ich zu spät.
Dennoch: “Wenn er [ER! Jesus!] Palästinenser wäre”, hätte er in der Tat Pech gehabt. Nicht nur, weil er als Zeitreisender jetzt wohl in der Vergangenheit feststeckt, sondern auch weil er sein Weltbild nochmal überdenken müsste.
Denn plötzlich ist der Imperialitische Erfeind… die judäische Volkfront? die judäische Populäre Front? Nein, die Römer sinds. Und was haben die Römer je für uns getan?
Naja, scheiß Imperialisten mit ihren Aquädukten, der Kanalsation, und den Straßen, der Bewässerung … naja, you know the drill…
> Denn plötzlich ist der Imperialitische Erfeind… die
> judäische Volkfront? die judäische Populäre Front?
> Nein, die Römer sinds. Und was haben die Römer je
> für uns getan?
> Naja, scheiß Imperialisten mit ihren Aquädukten, der
> Kanalsation, und den Straßen, der Bewässerung
Äähhhh
Geht nicht zu streng mit Abi Melzer ins Gericht. Er leidet.
Er ist gefangen in seinen Verlangen.
Habt Mitleid und helft ihm. Aber wie?
Und Claudio hat recht. Jesus hat nicht zufällig den Titel “Jesus von Nazareth”. Er war also Nazarener, auch wenn er – was biblisch eindeutig, historisch aber umstritten ist – in Bethlehem geboren wurde. Das macht ihn aber so oder so nicht zum “Palästinenser” weil es die noch nicht gab, höchstens (wie dort gerne behauptet: “Filistin”) als Nachkommen der Philister, dann aber nur in der Gaza-Region und nicht im Westjordanland. Bethlehem war damals sogar noch weit jüdischer als Nazareth, das eine ziemlich heidnisch-hellenistisch durchwirkte Stadt darstellte. Bethlehem dagegen lag “im jüdischen Lande”, in der Provinz Judäa wo es noch weit weniger hellenistischen Einfluss gab als an den Küstenstädten (und dazu gehörten auch die Küstenstädte in Galiläa wie z.B. Tiberias, welches eine fast lupenrein hellenistische Stadt war). Die einzigen Checkpoints waren damals die der römischen Besatzer, und Jesus hat diejenigen die da saßen, erstaunlicherweise nicht in die Luft gesprengt, sondern sie zum Essen eingeladen. Aber das ist eine andere Geschichte…
Es ist der Schrei nach Liebe , das unerfüllte Verlangen nach spiritueller Erleuchtung die Abi Melzer keinen Frieden gibt.
Er hetzt und diffamiert seine nächsten doch sein Herz schreit nach Liebe. Ich fühle mit ihm aber ich kann ihm nicht helfen.
Das kann er nur sich selber.
Da Jesus auch übers Wasser gehen konnte, würden ihn Checkpoints wohl kaum gestört haben.
Der war gut
Warum nennt Abi sein Schmierblatt eigentlich “S…T”?.
Wenn die Tochter von H.G. dort publizieren darf, kann sich das Blättchen ruhig und problemlos in “ANTIS…T” umbennen. Gerichtlich ist das dann wasserdicht.
http://www.fps-law.de/aktuelles/pressemitteilungen/mitteilung.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=123&tx_ttnews%5BbackPid%5D=126&cHash=16ced71519
@ Joram
Melzer hat vor vielen Jahren mal bei Broder (!!) gelesen, dass jemand behauptet hat, die ganze Presse sei “verjudet”. Beweis: TIMES, rückwärts gelesen, ergibt SEMIT.
VERDAMMT!
Dank dieses Schmierblattes, welches in puncto Niveau und Wahrheitsgehalt wohl noch weit abgeschlagen hinter der Coupé liegt, ist meine Selbstdiagnose erschütternd:
Ich bin “Anti-SEMIT” und dennoch eindeutig pro-zionistisch.
Wer kann wir armen kleinen Schizo helfen?