Zu Lande, zu Wasser und in der Luft sind vorgeblich propalästinensische, aber leider doch nur ordinär antisemitisch motivierte Aktivisten mit erneuten Versuchen gescheitert, den Staat Israel kameratauglich in Misskredit zu bringen. Hatten sich schon zum „Naqsa-Tag“ etliche Hundertschaften von Palästinensern für tausend Dollar pro Nase von Syriens Diktator Assad anheuern lassen, um Rabatz auf dem Golan zu machen, damit wenigstens für ein paar Stunden von den Unruhen in Syrien abgelenkt werden konnte, schickten sich alsbald weitere Hundertschaften so genannter Aktivisten an, per Schiff und Flugzeug den Dreh- und Angelpunkt ihrer krankhaften Obsession anzusteuern. Da sie sich wohlwollender medialer Begleitung erfreuen durften, würde sich schon ein Weg finden lassen, für Bilder zu sorgen, die den jüdischen Staat schlecht aussehen ließen.
Und genau darum ging es. Was für jedermann offensichtlich war, nämlich dass echte humanitäre Katastrophen die üblichen Verdächtigen ebenso kalt lassen wie der Umstand, dass aktuell Tausende von Aufständischen in Libyen und Syrien massakriert werden, bestätigte eine immerhin halbwegs ehrliche Aktivistin in einem Interview. Nein, man habe keine Hilfsgüter an Bord, es ginge vielmehr darum, die israelische „Blockade des Gazastreifens“ zu durchbrechen. Die aber besteht aus gutem Grund, einem weiteren, Zweifel an den lauteren Motiven der „Friedens“-, und „Menschenrechtsaktivisten“ anzumelden. Die nicht für möglich gehaltene Selbstversenkung der mit großem Trara angekündigten zweiten Gaza-Flottille nahm ihren Lauf, und wir müssen zugeben, dass wir ob dieser ill fated mission mehr als entzückt waren. Zuerst klagte man über „Sabotageakte“, dann wurde der Versicherungsschutz infrage gestellt, politisch blies plötzlich Gegenwind, die Griechen hinderten die Narrenschiffe gar am Auslaufen und nahmen einen Kapitän in Gewahrsam. Fortan sahen die Aktivisten kein Land mehr, und das ist angesichts der eher ungünstigen Ausgangsposition eine mehr als erfreuliche Entwicklung. An der Küste des Gazastreifens hielt die Hamas vergebens Ausschau nach den nützlichen Idioten aus dem Westen.
Die Israelis, die sich erst an den Gedanken gewöhnen mussten, überall und jederzeit mit einer Schweinerei aus dem „israelkritischen“ Lager rechnen zu müssen, ließen sich diesmal nicht auf dem falschen Fuß erwischen sondern trafen schon im Vorfeld ungewohnt weitsichtige Maßnahmen. Sich das Recht nehmend, verständlicherweise unerwünschte Personen erst gar nicht ins Land zu lassen, hängten sie vorzeitig das Schild „Wir müssen leider draußen bleiben“ auf, und die Köter mussten schon an ihren Abflugdestinationen das tun, was sie am besten können: jammern, anklagen und herumpöbeln. Denn sowohl in ihrem antijüdischen Furor als auch in der Dreistigkeit, mit der sie ihn öffentlich ausleben, stehen die Aktivisten ihren Freunden von der Hamas so nahe, dass kein Blatt Papier dazwischen passt. So wie die islamistische Terrororganisation den israelischen Soldaten Gilad Shalit seit nunmehr fünf Jahren in irgendeinem Loch gefangen hält, ohne dass es ein Lebenszeichen gäbe, geschweige denn ein Vertreter des Roten Kreuzes den Verschleppten aufsuchen dürfte, sich aber lautstark auf internationales Recht beruft, wenn Bibi Netanyahu ankündigt, dem dolce vita palästinensischer Häftlinge, die lustig schmausen und bei Bedarf auch per Fernstudium auf Kosten des israelischen Steuerzahlers einen akademischen Abschluss erwerben dürfen, langsam mal ein Ende zu bereiten, wird auch von ihren westlichen Handlangern das Prinzip „Haltet den Dieb!“ hochgehalten. Entsprechend beschwert sich Martin Forberg, der für die Junge Welt arbeitet, was uns die Süddeutsche Zeitung aber verschweigt und Forberg lieber ganz allgemein als „Journalist“ vorstellt, mangels wirklich mieser Behandlung über „Hitze“ und einen „vorwiegend rauen Ton“ im Abschiebegewahrsam.
Wir fassen zusammen: Obwohl es keinen vollkommenen Schutz gegen immer neue Dreckschleuderaktionen geben kann, so wie man auch nie weiß, wann und wo der nächste Selbstmordattentäter um die Ecke biegt, zeigt das desaströse Scheitern der jüngsten antiisraelischen Propagandaaktionen, dass auch diese mediengeilen Aktivisten durch umsichtiges Vorgehen in die Schranken zu weisen sind. Anders als Suizidbomber posaunen sie ihre Absichten schon mit langem Vorlauf in die Welt hinaus, und ihre Dummheit ebenso wie ihre offenbar gewordene Heuchelei angesichts echten Elends in der Welt und insbesondere in der Region, um die sich zu sorgen sie vorgeben, tut ein übriges. Die Bezeichnungen „Flotidiots“ und „Flightidiots“ haben sie sich redlich verdient, und man kann nur hoffen, dass dieser unappetitlichen Bagage endlich die mediale Aufmerksamkeit entzogen werden möge, der allein sie ihre kümmerliche Existenz zu verdanken hat.
der letzte Akte ist noch zugange
http://idfspokesperson.com/2011/07/19/update-contact-made-between-israel-navy-and-lone-vessel-al-karame/
“beschwert sich [...] über „Hitze“ und einen „vorwiegend rauen Ton“ im Abschiebegewahrsam.”
Im Juli nach Israel fliegen, und sich dann über Hitze beschweren…
It doesn’t get any better than that…
Danke, liebe Flotillisten, dass ihr es auf euch nehmt mit euren Comedy-Aktionen unser mediales Sommerloch auszustopfen, was würden wir nur ohne euch machen?
Wiederum eine grossartige Beschreibung von Claudio. Danke !
Welcome back, Claudio,
war höchste Zeit für einen Kommentar Deinerseits zu den Flotilla-/Flightalla-/etc.-Aktivisten.
Wir war schon schwindlig vom ständigen Kopfschütteln beim Lesen der Meldungen diesbezüglich die letzten Wochen
Hmm, die Bruchpilot-Volltrottel sollten doch dankbar sein, dass das poese zionistische Regime ihnen dabei hilft, israelische Flughaefen zu boycottieren.
Im Qualitätsmedium ZEIT können sich die “Friedensaktivisten” aber auf Empathie verlassen. http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-07/Gaza-Hilfsflotte-gestoppt
Praktischerweise wird nicht erwähnt, wie viele Hilfsgüter Israel täglich in den Gazastreifen bringt, und wie sich die Bewohner dieses Streifens durch das Abfeuern von Raketen wiederum revanchieren.
schalom meine Freunde. Ich müchte ein paar Sätze über Galid schreiben.keiner weiss,auch der mossad nicht,ob er noch lebt.Steckt die Hamas gefangenen auch in ein loch,gebt die hälfte zu essen,
keine Bücher ,kein Studium ,kein Fernsehn,kein Radio und kein Handy-
bei den Nazis habe ich in solchen zuständen gelebt. karl
“Nochmal, bitte – weil’s beim ersten Mal so schön war!” … Das klappt auch im ganz banalen Partylife nicht immer.
Gilad Schalit: Sogar die Hamas müsste erkennen, dass es in ihrem Interesse ist, nachzuweisen, dass Schalit lebt und es ihm halbwegs gut geht. Dass sie das nicht tun, lässt daher Schlimmes befürchten – nämlich dass sie die Illusion aufrecht erhalten wollen, diesen Austausch-Pfand noch in der Hand zu halten. Das weiß bestimmt auch die israelische Führung.
Heute bei Elder of Ziyon, das jordanische Schiff oder Schiff mit den Jordaniern dümpelt noch irgendwo vor der türkischen Küste und hat nicht aufgegeben. Es hieß, die Leutchen, die auf dem Kahn “angeheuert” hätten, seien die dem Jihad verpflichteten, selbstverständlich natürlich nur dem der der Vorbereitung auf was Edles dient.
wer sagt dir, daß “tausende aufständische in libyen massakriert werden”?
Überprüfe deine quellen. Du bist eben nicht der alte Claudio.
First you crawl before you walk, first you read before you talk: Wenn du schon zitierst, dann bitte vollständig. Ich schrieb “…in Libyen und Syrien”. Da sich die Journalistenmeute aus aller Welt lieber in Jerusalem drängelt als in Bengasi und Hama, fehlt es uns schon an halbwegs genauen Opferzahlen, aber mit mehreren Tausend in beiden Ländern zusammen dürften wir auf der sicheren Seite sein.
@ alle
Blog läuft weiterhin auf Sparflamme. Zu viel Arbeit in letzter Zeit, und jetzt spann’ ich mal aus. Wenn von den Herren Mitautoren nix kommt, bleibt es hier noch mindestens eine Woche sehr ruhig. Wir bitten um Verständnis.
[...] Claudio Casula fasst die Flottidioten-Aktivitäten (einschließlich der Flightidioten) absolut treffend und lesenswert zusammen: Abgesoffen, abgestürzt. [...]