„Für den Frieden“ gehen diese Ostermarschierer angeblich auf die Straße; tatsächlich gehen ihnen Kriege und Massaker so lange am Gemüt vorbei, wie die USA oder Israel nicht beteiligt sind.
„Hände weg von Iran + Syrien“ heißt übersetzt: Solidarität mit einem Holocaustleugner, der sein eigenes Volk unterdrückt, einem UN-Mitgliedsstaat mit der Vernichtung droht und Terrororganisationen wie Hisbollah und Hamas sponsert, sowie mit einem Diktator, der gerade einen Aufstand niederschlägt, dessen Opferzahl sich zügig einer fünfstelligen Zahl nähert.
„Raus aus Afghanistan!“ schließlich bedeutet in der Konsequenz, die Rückkehr der steinzeitislamistischen Taliban an die Macht in Kauf zu nehmen. Ausbaden müssten die verheerenden Folgen, die ihre Forderungen nach sich ziehen würden, natürlich nicht die Deppen der sogenannten Friedensbewegung, sondern Millionen Afghanen, insbesondere jene weiblichen Geschlechts, sowie die zahllosen Regimegegner in den Folterkellern Assads und Ahmadinedschads. Mit dem Ruf nach Freiheit, mit Frauenrechten, ja mit elementaren Menschenrechten wissen diese sich gewiss politisch links verortenden Demonstranten offensichtlich rein gar nichts anzufangen. Das ganze Elend, verdichtet in einem Bild.

