Derzeit gehen die Palästinenser in den Autonomiegebieten aus zweierlei Gründen auf die Straße. Die einen demonstrieren ihren Hass gegen Israel und Amerika auf altbekannte Weise, die anderen sind unzufrieden mit der wirtschaftlichen Situation, die sich zwar tatsächlich verschlechtert hat, allerdings – zu schade! – nicht Israel angelastet werden kann.
Nun verdient ein palästinensischer Erwerbstätiger durchschnittlich umgerechnet 485 US-Dollar, und das ist in der Tat nicht viel. Umso besser haben es dafür die in israelischen Gefängnissen brummenden Terroristen. Sie sitzen warm und trocken, werden gut verpflegt und ärztlich versorgt – und erhalten von der Palästinensischen Autonomiebehörde erkleckliche Zahlungen: monatlich ab 350 US-Dollar aufwärts (zuzüglich weiterer Gelder für Ehefrauen und Kinder). Die Faustregel dabei ist: Je saftiger das gefällte Urteil, desto mehr kassiert der Gefangene. Und da die Freiheitsstrafe logischerweise umso höher ausfällt, je größer das begangene Verbrechen war, erfreuen sich die übelsten unter den Mördern der üppigsten Zuwendungen. So kassiert der Hamas-Terrorist Abbas al-Sayeed, der vor zehn Jahren das berüchtigte – und folgenreiche – Massaker an 30 Israelis (zum allergrößten Teil Holocaust-Überlebende) im Park-Hotel von Netanya geplant hatte, den Höchstsatz von 3000 US-Dollar. Verbrechen zahlt sich aus! Pech also für die Demonstranten in Ramallah – hätten sie sich mal rechtzeitig an der Planung oder Durchführung von Selbstmordattentaten in israelischen Städten beteiligt, stünden sie weit besser da. Zumal die Terroristen ihr „Gehalt“ regelmäßig beziehen, während die ansonsten klamme Autonomiebehörde in Ramallah, der ausgerechnet Israel im Sommer finanziell unter die Arme griff, ihre Bediensteten nur unregelmäßig entlohnen kann.
Womit wir zur bangen Frage kommen: Wer bezahlt die ganze Chose? Nun: vor allem Amerika und Europa! Während etwa Deutschlands Staatsschulden pro Sekunde um 2279 Euro steigen, findet ein Teil unserer Steuereinnahmen über den Umweg nach Ramallah schließlich den Weg zu palästinensischen Terroristen (und ihren Familien), die alles tun, um den vom Westen unterstützten „Friedensprozess“ nach Kräften zu sabotieren.
Willkommen in der bizarren Welt des Nahen Ostens!
