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Archive for the ‘Ehemalige Blockadekräfte’ Category

Adolf war gerade an der Macht
Im Februar dreiunddreißig,
Da kam in einer dunklen Nacht
Der Gerd zur Welt, das weiß ich.

Als 18 sich die Kugel gab
War unser Gerhard noch ein Kind
Doch wusste er, bis dass er starb,
Wie übel doch die Juden sind.

Aus dem Hintergrund schoss Rahn
Doch unserm Gerhard war es gleich;
Er himmlerte den Führer an
Und das vergang´ne Dritte Reich.

Die andern sahen alle „Dallas“
Und lasen sogar Donald Duck;
Doch Gerd, der gab für Deutschland alles
Und Braunes-Pack-Papier in Druck.

Er schrieb, wie arg der Ami sei
Und wie die finstren Juden lögen;
Die Arbeit machte Gerhard frei
Und er mit Immobilien ein Vermögen.

Von Auschwitz, von den deutschen Sünden
Wollt´ unser Gerd nichts hören;
Er war so Frey, die DVU zu gründen
und über „Schuld“ sich zu empören.

Was er verlegte, war schon krass
Wie damals Streichers Stürmer;
Am Ende las er Günter Grass - 
Nun warten schon die Würmer:

Denn Gerd ist jetzt auf großer Fahrt
Mit Charons dunklen Fähren;
Freude im Gau und im Protektorat
Von Böhmen und von Mähren!

Der Schoß, aus dem der Gerhard kroch,
Ist fruchtbar, keine Frage;
Doch Israel gibt´s immer noch
Und Gerd liegt schon im Grabe.

 

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Kopfschuss

 


Schopfkuss

 

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Heldenhafte arabische Führer und ihre Armeen geben schwächlichen krummnasigen Jidden den Rest, legen Tel Aviv in Schutt und Asche – jedenfalls in ihren feuchten Vernichtungsträumen, die allerdings am 5. Juni 1967 ein jähes Ende finden. Israel, damals so wenig wie heute gewillt, der eigenen Vernichtung zu harren, zieht als Erster und die Araber bezahlen ihre Hoffart mit einer vernichtenden Niederlage und dem Verlust des Sinai, des Gazastreifens, der Westbank und der Golanhöhen.

Nun jährt sich der Sechstagekrieg zum 45. Mal, und an der Ablehnung des jüdischen Staates hat sich in der ohnehin brandgefährlichen Region nichts geändert. Was sich allerdings geändert hat, ist die Sicht von außen auf den Konflikt. War seinerzeit von Palästinensern noch nicht einmal im SPIEGEL die Rede, so erfreut sich das abenteuerliche arabische Narrativ vom heimtückischen Überfall Israels auf friedliebende Nachbarn und die Besetzung “palästinensischen” Landes heute allgemeiner Akzeptanz. Auch Deutschland leidet, was das historische Gedächtnis inbezug auf Nahost betrifft, an offenbar unheilbarer Demenz.

Es kann daher nicht schaden, noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, wie man in den arabischen Ländern selbst die eigene Kriegslüsternheit und den Willen, den jüdischen Staat zu vernichten, zum Ausdruck brachte. Der stets vorzügliche Elder of Ziyon hat eine kleine, aber feine Karikaturen-Galerie zusammengestellt, die man jedem Dummschwätzer unter die Nase halten müsste.

 

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…the more they remain the same.

Jerusalem, den 25. März 1933.

Bei dem aus Anlass des Purim (Faschings-)Festes in Tel-Aviv am 13. d. M. veranstalteten Umzug wurde ein Wagen mitgeführt, der die Verfolgung der Juden in Deutschland zum Gegenstand hatte. Der Herr Reichskanzler Hitler war dabei auf einem Pferde reitend, mit einer Lanze in der Hand und einer Tafel auf der Brust dargestellt, auf der hebräische Worte standen mit dem Sinn: “Tod den Juden”. Vor ihm waren Figuren zweier blutüberströmter Juden angebracht, und vor diesen ein Schild mit der Inschrift “Herr Hitler, Chef der deutschen Regierung”, sowie eine andere Tafel mit der Inschrift “Wir aus Deutschland vertriebenen Juden wollen, dass die Pforten unseres Landes Palästina uns geöffnet werden!” (…)

Nach Einziehung von Bestätigungen der in der Presse erschienenen Meldungen durch das Konsulat in Jaffa habe ich am 22. d. M. mit einem abschriftlich beigefügten Schreiben bei dem Bürgermeister der Stadt Tel-Aviv, Herrn Dizengoff, Protest erhoben und der Erwartung Ausdruck gegeben, dass der vom Stadtrat in Tel-Aviv ernannte Ausschuss für den Purim-Umzug sich entschuldigen wird. Diesen Schritt bei der Gemeindebehörde von Tel-Aviv habe ich mit dem gleichfalls im Auszug abschriftlich beigefügten Schreiben dem Generalsekretär der Palästina-Regierung zur Kenntnis gebracht und unter anderem um geeignete Anweisungen an die Polizei gebeten, damit zukünftig ähnliche Zwischenfälle vermieden werden.

Wolff

(aus: Steininger, Rolf (2007) (Hrsg.): Der Kampf um Palästina 1924 – 1939. Berichte der deutschen Generalkonsuln in Jerusalem, München: Olzog.)

Herr Dizengoffs Antwort ist in dem Band leider nicht überliefert. Ich müsste mich aber schon sehr täuschen, wenn sie nicht ähnlich geklungen hat wie die goldenen Worte von General McAuliffe in Bastogne am 22.12.1944.

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Seit sich vor etwa zweieinhalb Jahrtausenden Hamans Schicksal erfüllte (ein Ereignis, von dem Ephraim Kishon einst sagte, es sei das erste Mal gewesen, dass ein Antisemit aufgehängt wurde, bevor es zum Pogrom kam), haben die Antisemiten dieser Welt nichts dazugelernt: Man kann die Juden wohl unterdrücken und versklaven, ihnen Extra-Steuern auferlegen, sie aus der Gesellschaft ausschließen, sie deportieren oder ermorden – aber letztlich steht der Sensenmann vor des Antisemiten Tür, während das jenem so verhasste Volk noch immer da ist.

Auch Hitler und Himmler, Eichmann und Hadj Amin el-Husseini sind längst tot, und in den vergangenen Jahren gesellten sich etliche Brüder im Ungeiste zu ihnen: Arafat, Sheich Yassin, Saddam Hussein. Und nun hat auch Muammar al-Gaddafi ein unschönes Ende genommen. Dabei, so ist im Wikipedia-Eintrag festgehalten, war auch sein „erklärtes Ziel (…) die vollständige Vernichtung des Judenstaates”.

Mission not accomplished!, muss sich der Irre von Tripolis nun nachrufen lassen. Dabei hatte er sich doch wirklich bemüht:

Mit der Machtübernahme Gaddafis 1969 erlebte die Verfolgung und Diskriminierung libyscher Juden, die sich bereits in den Jahrzehnten zuvor, insbesondere während des Sechs-Tage-Krieges und danach in Pogromen und willkürlichen Verhaftungen niedergeschlagen hatte, ihren Höhepunkt. Gaddafi ordnete an, dass jeglicher jüdische Besitz zu enteignen sei und alle Schulden, die Nichtjuden bei Juden hätten, hinfällig seien. Obwohl Gaddafi ein Ausreiseverbot verhängte, gelang den allermeisten libyschen Juden in den folgenden Jahren die Flucht ins Ausland. Seit dem 21. Jahrhundert leben schließlich gar keine Juden mehr in Libyen.

Keine Ausnahme in der Region, denn ähnlich wie im Irak oder in Ägypten, Syrien und dem Libanon, hat der arabische Antisemitismus (Pat Condell: „They don´t hate the Jews because of Israel, they hate Israel because of the Jews“) zum fast vollständigen Verschwinden jüdischen Lebens in muslimischen Ländern geführt. Gaddafi war nur einer der aggressivsten Lautsprecher unter den Antisemiten – in Wort und Tat. So war er, was mitunter in Vergessenheit geraten sein mag, „für konkrete militärische Handlungen wie etwa die Teilnahme am Yom-Kippur-Krieg 1973 mit Bodentruppen und Kampfjet-Staffeln der libyschen Armee und finanzielle Unterstützung zur Aufrüstung Ägyptens im Vorfeld des Krieges in Höhe von rund einer Milliarde Dollar sowie finanzielle und logistische Unterstützung palästinensischer Terroranschläge auf israelische und westliche Ziele verantwortlich.“ Nicht überraschend also, dass er 1976 den Terroristen, die den Flug 139 der Air France nach Entebbe entführten, einen Zwischenstopp in Bengasi genehmigte. Die Antisemitische Internationale hält eben zusammen, wie auch folgende Passage unterstreicht:

Gaddafi koordinierte 1983 zusammen mit palästinensischen Organisationen im Zuge des immer militanter werdenden Antizionismus des sandinistischen Regimes die Vertreibung der Juden Nicaraguas.

Gaddafi war es auch, der sich nicht entblödete, Israel auch schon mal die Schuld für die Massaker in Darfur zuzuweisen und Jerusalem bei einem Treffen der Afrikanischen Union vorzuwerfen, allgemein „verantwortlich für alle Konflikte in Afrika“ zu sein, obwohl nichts der Wahrheit ferner sein könnte, und erreichte selbst mit diesem Nonsens Beachtung, weil sich westliche Medien nicht zu fein waren, ihr Israel-Bashing bis in die jüngste Zeit hinein mit seinen irrwitzigen Äußerungen anzureichern. Als die Macht des Despoten, der stets als „Staatschef“ vorgestellt zu werden pflegte, noch nicht infrage gestellt worden war, fand sogar seine bizarre Vision von „Isratine“ Gehör, der totgeborenen Ein-Staaten-Lösung, die die Rückkehr aller palästinensischen Flüchtlinge und ihrer Nachkommen vorsah sowie die Auswanderung der Juden, die damit nicht einverstanden seien, nach Hawaii oder Alaska (!). Für Gaddafi war Arafat, der seine PLO durch die Oslo-Abkommen bis vor die Tore Jerusalems brachte, allein schon durch die nach außen vorgetäuschte Verhandlungsbereitschaft nicht tragbar, Libyen unterstützte lieber die radikalislamische Hamas.

Damit hat es vorläufig ein Ende. Geschenkt, in jener Region ist durchaus nicht sichergestellt, dass auf eine Despotie etwas Besseres folgt; vielmehr besteht die Gefahr, dass es so ähnlich oder sogar noch schlimmer kommt. Aber das ändert nichts daran, dass uns das irgendwie zwangsläufige Schicksal Gaddafis – ein Barbar kommt auf barbarische Weise ums Leben – nicht dauern muss. Jede Zeit hat ihren Haman. Er kommt, und er geht auch wieder. Dagegen kann der Rom-Besucher, der durch den Triumphbogen des Titus schreitet, dort seit Jahrzehnten eine Kritzelei in Ivrit entdecken: „Am Israel chai“. Die wird dort noch zu sehen sein, wenn Sheich Nasrallah, Ismail Haniya und Mahmud Ahmadinedschad längst Geschichte sind.

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Rätselzeit! Diesmal sind drei Dutzend notorische Antisemiten, hauptberufliche “Israelkritiker” und ausgewiesene Evolutionsbremsen arabischer, jüdischer und/oder westlicher Herkunft zu erraten, wobei das jeweilige Anagramm mitunter einen subtilen Hinweis auf die zu ermittelnde Person in sich birgt.

Mitmachen dürfen alle SoE-Leser außer „Felix Stachelhase“, „Henning Lesch“, „Fridolin“ und ähnlich unangenehmen Zeitgenossen. Wer zuerst sämtliche Hasskappenträger herausfindet, erhält ein hübsches kleines Präsent von SoE.

Viel Spaß!

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1. Informant Eselkinn

2. Analachselhirsch

3. Na komm nur, Fatah!

4. Hungrige Ente

5. Korn zum Schaemen

6. Ein Aladinbomber

7. Stirb, Jude, hinten

8. Der Riemen Kahns

9. Harem-Galas

10. Kaufende Killer

11. Feige Germanisten

12. Mies in Verbennot

13. Kot vom Viren-Zeus

14. Seidig Porno

15. Anderer Draht

16. Zahlbar am Meer

17. Goering-Ehe

18. Ablass-Arsch ade!

19. Nasser, ja nobel!

20. Mammon, mehre Zins

21. Der Chirac-Schinder

22. Cholera hilft

23. Mad Nazi log

24. Niveau irr

25. Alpen-Papi

26. Ach komm, Sony!

27. Ass im Haar

28. SPD-Niete, hey!

29. Axt im Braten

30. Speer, verkohlt

31. Tod in Abscheu

32. Pastor Puenktchen

33. Serenadensau

34. Hals, Gicht, Knie

35. Oh, lobe Unrat!

36. Gallier in Cafe

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Osama Bin Laden ist durch US-Spezialkräfte in seinem pakistanischen Versteck liquidiert worden. Weltweit fallen die Reaktionen extrem kritisch aus. Wir zitieren:

“Ich verurteile diese außergerichtliche gezielte Tötung des Al-Qaida-Führers”, sagte EU-Außenministerin Catherine Margaret Ashton am Montag beim EU-Außenministerrat in Brüssel vor der Presse.

“Natürlich wissen wir, dass hier Druck auf Amerika gegeben ist”, und dass es das Recht jedes Einzelnen sei, “den Terrorismus innerhalb der Grenzen des Völkerrechts zu bekämpfen”, fügte Ashton hinzu. “Aber derartige außergerichtliche Tötungen sind weit außerhalb des Völkerrechts und daher wirklich nicht gerechtfertigt”.

Der UN-Menschenrechtsrat verurteilt die Tötung Bin Ladens. Bundeskanzlerin Merkel nennt sie “nicht akzeptabel”, Frankreichs Präsident Sarkozy meint, der Anschlag auf Bin Laden “widerspricht dem Völkerrecht”

„Amerika feiert den Schlag als Erfolg“, schreibt Annette Großbongardt im Spiegel: „Endlich ist das geistige und politische Oberhaupt der Extremisten-Organisation, der sogar den Einsatz von Kindern und Frauen als Selbstmordattentäter guthieß, ausgeschaltet. (…) Bin Laden persönlich sei verantwortlich für unzählige Attentate. International löst der Schritt dagegen Kritik und Empörung aus: Die Liquidierung sei illegal und geeignet, die Gewalt nur noch wilder zu entfachen.“

Die taz haut in dieselbe Kerbe:

„Obama setzt auf Gegenterror. Doch die Idee, al-Qaida militärisch zu eliminieren, ist nichts als ein Trugbild.“

„Dies ist schlimmer als ein Verbrechen, es ist ein Akt von Dummheit!“ kommentiert Uri Avnery, Träger des alternativen Friedensnobelpreises, die Ermordung Bin Ladens:

„Das Schicksal der USA liegt jetzt in den Händen einer Gruppe von Leuten, deren Weltanschauung primitiv und deren Wahrnehmungsvermögen zurückgeblieben ist. Sie sind unfähig, die psychischen, emotionalen und politischen Dimensionen dieses Konfliktes zu verstehen. Dies ist eine Gruppe bankrotter, politischer und militärischer Führer, die in allen ihren Handlungen versagten. Sie versuchen nun, ihre Misserfolge durch eine katastrophale Eskalation zuzudecken.“

„Zahlreiche Regierungen in aller Welt haben den tödlichen Anschlag auf Al-Qaida-Gründer Bin Laden verurteilt“, schreibt Spiegel online. „Besonders deutliche Worte fand Großbritanniens Außenminister Miliband: Er bezeichnete die Aktion als völkerrechtswidriges Vorgehen (…). Außenminister Miliband sagte am Montag, Amerika habe zwar das Recht, sich selbst gegen Terrorismus zu verteidigen. “Die britische Haltung ist seit langem, dass diese gezielten Tötungen und Attentate außerhalb internationalen Rechts stehen und nicht gerechtfertigt sind.” Amerika habe dazu kein Recht. “Wir verurteilen dies daher.” Auch sei es unwahrscheinlich, dass Amerika damit seine Ziele erreiche. Miliband rief die USA und radikale Islamistengruppen zur Mäßigung auf. In der EU herrsche “sehr tiefe Besorgnis” nach der Liquidation des Gründers der radikalislamischen Terrorganisation.

Deutliche Worte findet auch Der Standard (Wien):

„Obama mag durch die Tötung Bin Ladens seine Kritiker am rechten Rand in Schach halten, doch züchtet er mit dieser Politik noch mehr Feinde und befremdet noch mehr Freunde.“

Bei Heise ist zu lesen:
“Der Mordanschlag der amerikanischen Armee gegen den Al-Qaida-Gründer Osama Bin Laden ist international auf Ablehnung gestoßen. Nachdem am Montagmorgen US-Spezialkräfte den umstrittenen Politiker töteten, waren die Reaktionen von politischen Akteuren in der Region und in Europa einhellig: Die Folgen des von Präsident Obama persönlich angeordneten Politmordes werden unumkehrbar sein. (…) Auch UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon verurteilte die gezielte Ermordung.
Der jordanische König Abdullah II. hat die Tötung des Al-Qaida-Gründers Osama Bin Laden durch die USA als “Verbrechen” verurteilt. In einer am Montag vom Königspalast in Amman verbreiteten Erklärung hieß es, damit werde es zu “weiterer Eskalation, Gewalt und Instabilität” kommen.”

Ist der geneigte Leser ein wenig irritiert? Wenn ja: zu Recht: Die zitierten Stellungnahmen sind gut sieben Jahre alt, es handelt sich um die unmittelbaren Reaktionen auf die Tötung des Hamas-Gründers und „spirituellen Führers“ Scheich Ahmad Yassin am 22. März 2004. Der Autor hat sich lediglich erlaubt, die Namen der handelnden Personen zu aktualisieren, Hamas durch Al-Qaida, Sharon durch Obama und „israelisch“ durch „amerikanisch“ zu ersetzen. Lesen Sie, vergleichen Sie, staunen Sie.

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