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Archiv für die Kategorie ‘In eigener Sache’

Weiter auf stand-by

Liebe Freunde dieses Blogs,

im Job dauerhaft am Limit zu arbeiten, fordert seinen Tribut – in diesem Fall: eine kurze Auszeit zum Verschnaufen. Also noch ein paar Tage Funkstille, dann treten wir wieder in Aktion – voraussichtlich mit einer Besprechung des Dokumentarfilms “The Gatekeepers”, der zwar noch nicht gesehen, aber immerhin schon mal aufgezeichnet wurde.

“Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.”
(Leo N. Tolstoi: Der Schlüssel zur Gelassenheit)

In diesem Sinne. Bleiben Sie uns gewogen.

 

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Happy New Year!

Wir – wie auch die, auf die es wirklich ankommt – wünschen allen Lesern ein gutes neues Jahr!

 

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SoE kurz und knapp

Wer in der letzten Zeit mal einen Blick in unsere Sidebar geworfen hat, weiß bereits Bescheid; alle anderen Freunden dieses Blogs seien hiermit darüber informiert, dass ich neuerdings hin und wieder twittere. Sie sind herzlich eingeladen, sich als Follower anzumelden.

CC

 

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Minute of Silence

Am 5. September 1972 brachen palästinensische Terroristen den Olympischen Frieden von München. Sie stürmten das Mannschaftsquartier der Israelis, ermordeten den Ringertrainer Moshe Weinberg und den Gewichtheber Yossef Romano und nahmen neun weitere Teammitglieder als Geiseln. Der stümperhafte Befreiungsversuch auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck endete mit einem Blutbad: Bei dem grotesken Feuergefecht töteten die Terroristen einen deutschen Polizisten, und es gelang ihnen noch, die an Händen und Füßen gefesselten Geiseln zu ermorden, bevor sie sich der deutschen Polizei ergaben.

Der 5. September 1972 war mein achter Geburtstag, und der Schock des Überfalls, die Angst um die Geiseln, das Entsetzen über den Ausgang und die Trauer am nächsten Tag, als die Särge mit der Davidstern-Flagge im Olympiastadion aufgereiht waren, blieben ewig in Erinnerung. Später kam noch die Wut hinzu: über die Unfähigkeit der Behörden, die hilflosen Geiseln zu befreien (heute weiß man etwa, dass eine geheime Spezialeinheit bereitstand, die anstelle der überforderten bayerischen Polizisten hätte eingreifen können) und über die überaus rasche Bereitwilligkeit, die überlebenden Terroristen schon wenige Wochen später wieder auf freien Fuß zu setzen, nachdem eine Lufthansa-Maschine entführt worden war.

Die Spiele gingen nach einer kurzen Unterbrechung weiter, während die Särge mit den toten Sportlern nach Tel Aviv geflogen wurden. Die an dem Massaker Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen, musste Israel selbst übernehmen. Heute ist Mahmoud Abbas, der Mann, der als Schatzmeister der PLO das Olympiamassaker mutmaßlich finanzierte, Vorsitzender der Palästinensischen Autonomiebehörde und oberster Bremsklotz im nahöstlichen „Friedensprozess“, ein Mann also, bei dem es nicht verwundert, wenn er tote Terroristen ehren lässt.

So wie die Welt damals die Spiele weitergehen und Israel im Kampf gegen den mörderischen Terrorismus allein ließ, so verhält sie sich gegenüber israelischen Opfern auch heute noch. Selbst eine lausige Gedenkminute für die ermordeten Sportler lehnt das IOC ab.

Wir aber haben David Mark Berger, Eliezer Halfin, Ze’ev Friedman, Yossef Gutfreund, Josef Romano, Amitzur Schapira, Kehat Shorr, Mark Slavin, André Spitzer, Yakov Springer und Moshe Weinberg nicht vergessen und rufen unsere Leser auf, sich dieser Petition anzuschließen.

Mag sein, dass auch noch so viele Unterzeichner das IOC nicht erweichen können, aber die Herrschaften sollen ruhig wissen, was man von ihrer Weigerung, der ermordeten Sportler zu gedenken, hält. Vor allem aber mag unsere Unterstützung der tapferen, unermüdlichen Ankie Spitzer und allen anderen Angehörigen der Opfer von München den Rücken stärken.

Go for it.

 

 

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11.000 Kommentare

…haben Spirit of Entebbe in den vergangenen Jahren erreicht. Darunter waren zahlreiche interessante und unterhaltsame, einige bizarre – und der übliche feindselige Auswurf, den man täglich in den Kommentarsektionen der Online-Zeitungen besichtigen kann.

Wir haben so manche Diskussion zugelassen, uns mitunter daran beteiligt, ja sogar Stellungnahmen freigeschaltet, die grenzwertig waren. Manches, was schließlich im Orkus versenkt werden musste, war unter jedem akzeptablen Niveau. Details wollen wir den Lesern an dieser Stelle ersparen.

Es hat Spaß gemacht, meistens, aber alles hat irgendwann ein Ende. Der Kommentarbereich wird geschlossen. Dennoch hat der geneigte Leser weiterhin die Möglichkeit, Fragen, Kritik, Anregungen und die beim Schwerpunktthema dieses Blogs unvermeidlichen Schmähungen loszuwerden – über den Feedback-Button.

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Neue Schueftanismen

Dan Schueftan am 18. November 2011 in Berlin: 

„Israel existiert, weil es Europa nicht ernst nimmt.“

„Die Europäer haben uns 1981 gesagt: ‚Die irakische Atomwaffe zu zerstören ist gegen Artikel 27a, so was macht man nicht. Schon gar nicht dienstags!’“

„Ich verstehe die Europäer: Es ist seelisch schwierig, wenn man nicht impotent ist.“

„Jede internationale Organisation ist total prostituiert. Dort sitzen die Barbaren und bestimmen in der prostituierten UNO, was Demokratie und Menschenrechte sind.“

„Ich frage mich in welchem Universum Journalisten leben. Sie bringen Tatsachen, die sehr pünklich sind. Aber alle falsch.“

„Obama ist wie Moshe Dayan einmal über einen anderen gesagt hat: ‚ein guter Bursche im schlechten Sinne des Wortes’.“

„In Syrien gibt es ungefähr 25 Demokraten. Ich habe sie alle getroffen und freue mich, wenn sie an die Macht kommen.“

„You know the serenity prayer: ‚God, grant me the serenity to accept things I cannot change, courage to change the things I can and the wisdom to know the difference.’ I am here representing the wisdom.“

„Die Japaner sind Pazifisten, weil es zwei Seminare gegeben hat: eines in Hiroshima und eines in Nagasaki. Man hat sie vernichtet. Danach konnte man Dialog mit ihnen machen.“

„Ich will Pluralismus, bei dem wir beide auf der gleichen Seite der Erde sind – und nicht ich unter ihr.“

„Das Einzige, was wir von den Arabern wollen ist: Lasst uns in Ruhe.“

„Das Verhalten der Palästinenser soll mich nicht dazu zwingen, mit Ihnen zusammen in Gaza, Nablus und Ostjerusalem zu sitzen.“

„Ich bin jetzt seit vier Tagen außerhalb Israels. Die Menschen sind nett. Wie kann man das nur ertragen?“

„Israelis glauben nicht an Disziplin. Jeder glaubt, dass der Andere ein Idiot sei. Ich könnte nur in Israel leben.“

Als Hommage an diesen wunderbaren Abend mit unserem Lieblingsprofessor gibt es im SoE-Shop ab sofort ein neues T-Shirt. Der Klassiker bleibt natürlich im Programm. 

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Shana tova!

Das Team von SoE wünscht fast allen Lesern ein gutes Jahr 5772!

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SoE proudly presents…

Wir freuen uns, eine spektakuläre Neuverpflichtung bekannt geben zu dürfen: Lila, unseren Lesern durch die in der Blogroll verlinkten, vorzüglichen Letters from Rungholt bestens bekannt, wird künftig das Autorenteam von Spirit of Entebbe verstärken!

Als aufmerksame und kenntnisreiche Beobachterin der Geschehnisse wird Lila, die im Norden Israels lebt, hin und wieder berichten, was „vor Ort“ los ist und welche Fakten über das Land und den Nahostkonflikt deutschen Medienkonsumenten durch die meist lausige Art der Berichterstattung vorenthalten werden – ganz ohne Zweifel eine Bereicherung dieser Seite, die wir ausdrücklich begrüßen.

Welcome on board!

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Stelzbockbann

Hinweis zum Kommentarbereich: Ein lästiger Stalker, der SoE und ähnlichen Seiten auf seinem zu Recht unbeachteten Blog nachstellt, uns, obwohl wir uns das ausdrücklich verbaten, fortgesetzt mit Mails belästigt und im Kommentarbereich hin und wieder unter verschiedenen Namen herumtrollt, hat unseren Langmut überstrapaziert. Dieser Person, der wir aus guten Gründen den Dialog verweigern, werden wir hier kein Forum bieten.

Um weitere krumme Touren dieses Herrn für die Zukunft auszuschließen, werden es „kritische“ Kommentare (und es gibt unter den insgesamt mehr als 10.000 nachweislich genügend davon) künftig schwerer haben, hier Gehör zu finden. Für die Debattenkultur ist das zwar sehr bedauerlich, aber während der Stalker auf seiner eigenen Seite schreiben kann, was er will – im Internet werden die Freiheiten unserer Gesellschaft ohnehin noch dreister missbraucht als anderswo – dürfen und werden wir unseren Laden künftig sauberhalten.

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Zwangspause

Liebe Freunde dieses Blogs,

es mag Sie und Euch verwundern, dass SoE seit einigen Wochen mehr oder weniger brachliegt, zumal man hier eine doch eher hohe Schlagzahl gewöhnt ist. Nun, der Grund ist rasch erklärt: Anders als Hausfrauen im hinteren Kandertal oder pensionierten Online-Stalkern fehlt den Autoren einfach die Zeit zum Schreiben, momentan mehr denn je. Wer in nahezu allen Aspekten des Lebens unter Volllast segelt, muss Prioritäten setzen. Das finden wir selbst sehr bedauerlich, können es bis auf weiteres aber nicht ändern.

Andererseits besteht Anlass zur Hoffnung, dass die ganz große Funkstille in absehbarer Zeit zu Ende geht. In Kürze werden ein, zwei Beiträge erscheinen. Wie auch immer: Wir bitten um Geduld und Verständnis. Danke, dass Sie SoE angeklickt haben.

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