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Archiv für die Kategorie ‘Jammerlappen’

Auch wenn man 82 Jahre auf dem Buckel hat, kann man immer noch eine Menge machen. Eine Kreuzfahrt in die Karibik. Mit den Enkeln in den Zoo gehen. In der Hollywoodschaukel liegen und ein gutes Buch lesen. Leider kann Richard Falk nicht mal im Spätherbst seines Lebens vom Israel-Bashing lassen.

„Apartheid“ und „ethnische Säuberung“ will er im Umgang mit den Palästinensern erkennen. Selbstredend geht es ihm aber nicht um die Palästinenser, die aktuell im syrischen Bürgerkrieg elendig verrecken.

Denn Mr. Falk ist als Sondergesandter für die Palästinensischen Autonomiegebiete tätig, ein völkischer Beobachter für den UN-Menschenrechtsrat, dem aktuell u.a. Saudi-Arabien, Kuba und die Volksrepublik China angehören, die ja als Bollwerke der Menschenrechte einen untadeligen Ruf genießen. Man muss sich die Sitzungen dieses Gremiums so vorstellen wie ein Treffen der Cosa Nostra, der Camorra und der ´Ndrangheta, auf dem fürchterlich auf den italienischen Staat und seine Sicherheitsorgane geschimpft wird. Insofern weiß Mr. Falk, was er dem Laden schuldig ist, und deshalb ruht sein Auge auf vermeintlichen israelischen Missetaten: natürlich die „übermäßige Anwendung von Gewalt“ als Antwort auf den traditionell unerwähnt bleibenden palästinensischen Terror, „Kollektivstrafen“ und „Bau von Siedlungen“, wo es sich lediglich um Neubauten in bereits bestehenden Stadtvierteln im Osten Jerusalems handelt.

Von „rechtloser Existenz“ kann indes kaum die Rede sein, wenn 97 Prozent der Araber in der Westbank und 100 Prozent der Araber in Gaza autonom leben und sich über fehlende Rechte bei den glorreichen Führern von Fatah und Hamas beschweren müssten, wenn sie sich denn trauen.

Und um von „Verdrängung“ oder „ethnischer Säuberung“ in Jerusalem zu schwadronieren, muss man schon einen halben Liter Klosterfrau Melissengeist auf Ex getrunken haben, denn laut Bevölkerungsstatistik lebten 1967 (dem Jahr, in dem Israel den 1948 von Jordanien judenrein gemachten Ostteil Jerusalems zurückeroberte) 55.000 muslimische Araber in der Stadt (plus 12.600 Christen, überwiegend ebenfalls Araber), 2011 waren es 281.000 Muslime bzw. 14.000 Christen. Also nach Adam Riese eine ethnische Säuberung, bei der die verjagte Bevölkerung sich um 500 Prozent vermehrt hat. Hinzu kommt, dass das natürliche Wachstum der jüdischen Bevölkerung nebst Zuzug nicht verhindert, dass der Anteil der arabischen Bevölkerung in der Stadt kontinuierlich auch relativ wächst, was Idioten, die das Wort von der „Judaisierung“ Jerusalems im Munde führen, jedoch nie von der „Anglisierung Londons“ oder der „Amerikanisierung Washingtons“ reden würden, im Leben nicht rational erklären könnten. Aber wer muss schon den Verstand bemühen, wenn er stramm auf antizionistischem Kurs marschiert?

Anyone who is 10 percent objective would come to similar conclusions about international law and international morality to the conclusions I’ve reached on the main issues that are in contention

meint der alte Zausel, und das stimmt natürlich: 10 Prozent Objektivität plus 90 Prozent antiisraelisches Ressentiment ergibt eine Sicht der Dinge, wie sie ein Richard Falk pflegt, der Israel schon mit Nazi-Deutschland verglich, etwas für 9/11-Verschwörungstheorien übrig hatte, Ayatollah Khomeini partout nicht als fanatisch oder reaktionär bezeichnet sehen wollte, als Hamas-Versteher „Kriegsverbrechen“ Israels in Gaza anprangerte und es sogar schaffte, wegen einer antisemitischen Karikatur auf seinem Blog aus der Ortsgruppe von Human Rights Watch zu fliegen.

Dass ihm als Sondergesandten für die Palästinensischen Autonomiegebiete offenbar nichts aufgefallen ist, was Hamas oder Fatah in einem negativen Licht erscheinen lassen könnte – etwa der Umstand, dass diese Banden vornehmlich damit beschäftigt sind, westliche Hilfsgelder einzusacken bzw. zu verbrennen und ansonsten den lieben langen Tag Krieg spielen respektive die jüngste Generation als Kanonenfutter für den nächsten präparieren -, vermag vor diesem Hintergrund nicht zu überraschen. Richard Falk ist zwar auf Israel fixiert, aber beileibe kein Antisemit, da – Obacht! – er selbst jüdisch ist.

Diesen Monat endet Falks Engagement für den UN-Zirkus. Egal, wen man an seiner Statt mit der Israelschelte betraut: Unappetitlicher kann es nicht mehr werden.

 

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Deutsche Tunnelblicke

Eines muss man sagen: Was den professionellen Tunnelbau betrifft, lassen die Palästinenser aus dem Gazastreifen Würmer, Nacktmulle und Dachse blass aussehen.

Offensichtlich sind gewisse Fertigkeiten zwischen Rafah und Beit Hanoun durchaus vorhanden, bloß setzt sie die Hamas nicht zum Wohle der palästinensischen Bevölkerung Gazas ein, sondern zum Schaden des verhassten jüdischen Staates. Während Inge Höger (MdB, Die Linke, und Ex-Gazageschwaderseglerin), als hätte sie die letzten acht Jahre tiefgefroren in der Arktis verbracht, Israel in Bezug auf den Gazastreifen weiterhin als „Besatzungsmacht“ bezeichnet und nur von „angeblichen Schmuggeltunneln“ sprechen mag, hat die israelische Genehmigung, seit längerem wieder Baumaterial in den von der Hamas beherrschten Küstenstreifen liefern zu lassen, dazu geführt, dass die Hamas nicht mehr nur aus dem Gazastreifen Raketen importiert, sondern auch die nötige Infrastruktur schafft, auf israelischem Gebiet Terroranschläge durchzuführen – insbesondere Entführungen, um per Geiselnahme Gesinnungsgenossen aus israelischer Haft freizupressen (die von MdB Christine Buchholz, Die Linke, „politische Gefangene“ genannt werden).

Satte 500 Tonnen Zement haben die Tunnelkonstrukteure aus Gaza verbaut, um im Kibbuz Ein HaShlosha etwas zu veranstalten, was nur dank der Aufmerksamkeit der israelischen Armee nicht die ohnehin schon gruselige Liste der Verbrechen palästinensischer Terroristen verlängert, aber es wird dennoch nicht lange dauern, bis der Stopp einschlägiger Lieferungen von unsäglichen Gestalten wie Höger und Buchholz öffentlich angeprangert wird – was dann wiederum ebenso gewiss volles Verständnis unter Onlinezeitungslesern hervorzurufen vermag, die allen Ernstes den Tag herbeisehnen, an dem der Iran „endlich“ seine Atombombe haben möge, auf dass „der Frieden gesichert“ sei, denn schließlich seien „Amerika und Israel die gefährlichsten Staaten der Welt“.

Einmal mehr fasst man sich nicht nur wegen Palästinensern an den Kopf, die Baukunst und -material zu Mord und Kidnapping nutzen, sondern auch über ihre deutschen Unterstützer. In einem normalen Land hätte die Hamas selbst unter den schlichtesten Gemütern längst den letzten Kredit verspielt, aber wenn die Abneigung gegen den jüdischen Staat alles andere überwiegt, ist, wie bei gewissen deutschen Parlamentsabgeordneten, Hopfen und Malz verloren. Die Bereitschaft, sich mit diesem moralischen Bodensatz der Gesellschaft öfter auseinanderzusetzen, fördern dessen Statements nicht gerade. Ich leg´ mich wieder hin.

 

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DBDDHKP

Für das, was Erhard Arendt mit bestürzender Regelmäßigkeit auf seinem “Palästina-Portal” verbricht, müssten wir eigentlich eine eigene Kategorie einrichten; mit normalen Begriffen ist so etwas ja schon längst nicht mehr adäquat zu fassen.

Jetzt meint der Potz aus dem Pott in einem wie gewöhnlich wirren Text, das Simon Wiesenthal Center zeige “ein Bild von Großisrael” und lösche damit Palästina aus:

Karte

 

Nun hat man sich Arendts Gehirn gleichsam als extrem aride Zone vorzustellen, in deren Mitte ein einsamer Kaktus steht, dann wird klar, warum der verhaltensoriginelle Rentner aus Dortmund den Unterschied zwischen Bushidos stilisierter Palästina-Karte (die sich im übrigen prinzipiell von jener im neuen (!) Logo der ach so moderaten Fatah nicht unterscheidet) und der Karte des Simon Wiesenthal Centers nicht begreift. Denn selbst mit Tomaten auf den Augen erkennt der Betrachter auf letzterer die eingezeichneten Umrisse der Westbank (gelb) und des Gazastreifens (grau), das Land ist eben nicht in einem Stück dargestellt und die Beschriftung Israel zeigt klar auf Israel proper. Der Rest ist im Osten umstrittenes Gebiet, über das Israel – zum Glück, muss man sagen – größtenteils die Kontrolle ausübt (daher gelb) und im Süden Herrschaftsgebiet der Hamas (daher wie die übrigen Anrainer grau). Jemand, der nicht einmal den Namen Shlomo Sand unfallfrei vom Buchcover abschreiben kann, ist mit so einer Darstellung natürlich hoffnungslos überfordert.

 

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Zu Weihnachten war, wieder einmal, hier und da vom “ummauerten Bethlehem” die Rede.

Das Licht kam aus einer Stadt,
in der die Menschen von einer Mauer umgeben
wie in einem Gefängnis eingesperrt leben müssen.

barmt etwa Arn Strohmeyer auf Arendts “Palästina-Portal”.

Die häufige Wiederholung macht die Behauptung allerdings auch nicht wahrer. Abgesehen davon, dass man von Bethlehemer Busstationen nach Jerusalem, Beit Jala, Beit Sahour, Hebron, Nahalin, Battir, al-Khader, al-Ubeidiya und Beit Fajjar gelangen kann, was das “Gefängnis”-Geschwafel ad absurdum führt: Bethlehem ist nicht von einer Mauer umgeben, schon gar nicht vollständig.

bethlehem barrier

Vielmehr verhält es sich so, dass – nachdem ein Dutzend Selbstmordattentäter aus nämlicher Gegend in Israel zahlreiche Menschen ermordet und andere fürs Leben körperlich und seelisch gezeichnet hatten – es bedauerlicherweise notwendig wurde, die Terroristen durch den Bau einer Mauer entlang der Grenze zu Jerusalem in Schach zu halten, aber die Mühe und die Kosten lohnten den Aufwand: Menschenleben wurden gerettet. Für die Bewohner Bethlehems bedeutet dieser Umstand keineswegs, “eingesperrt” zu sein, und wenn an Strohmeyers herzzerreißender Klage (“Hoffnungslos ist die Lage innerhalb der großen Mauer”) etwas dran sein sollte, dann ist dies sicher nicht den israelischen Sicherheitsmaßnahmen anzulasten, sondern dem Holzweg, den die palästinensische Führung einmal beschritten und nie wieder verlassen hat, ja, den weiter zu beschreiten sie eisern entschlossen ist. Sowas kommt von sowas.

 

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ismail the ripper @haniyeh

Down with the infidels, down with the Jewish dogs! Kill them all! #Israel has NO right to exist! Never!

hamasgroupie @Baumgarten

I understand – you are ready to accept the two state solution?!

ismail the ripper @haniyeh

@hamasgroupie Of course – one for Hamas, one for Fatah. For the time being.

Lying Dutchman @erekat
Ha-ha. Let her tell the Germans!

Doublespeak @AbuMazen
@Khaled: You are right, brother! @Westerners: “I don’t agree with Khaled Mashaal’s statement on the non-recognition of Israel.”

ismail the ripper @haniyeh
They will buy it, I bet one of my spacious villas.

Explosive Belt @al-Zahar
@Doublespeak: From now on, I will follow you. Beware!

Lying Dutchman @erekat
Resigned once again from my position as chief negotiator. Or not.

Khaled @KhaledMashaal
Just sitting in the jacuzzi and laughing myself to death while reading DER SPIEGEL in English.

ismail the ripper @haniyeh
Shortest joke ever? Elections in #Palestine.

Khaled @KhaledMashaal
Now, THAT was hilarious! Crazy shit.

Doublespeak @AbuMazen
Ha-ha-ha – elections in Balestine! Best thing since sliced bread!

ismail the ripper @haniyeh
Still undecided: Have we now been the helpless victims of Israeli aggression oder are we glorious, victorious fighters?

Lying Dutchman @erekat
Victims for the Europeans, heroes for the Arabs. It works, believe me!

Explosive Belt @al-Zahar
Believing Erekat! Holy shit, ya´allah!

Khaled @KhaledMashaal
Would you buy a used car from Erekat? Would you kiss my ass?

hamasgroupie @Baumgarten
Wish I could!

ismail the ripper @haniyeh
By the way, @hamasgroupie: I just received a perfumed letter by Ulrike Putz…

hamasgroupie@Baumgarten
Woah! Woah! 
Putz – what a tramp, hussy, tart!

Erhard Arendt @palaestinaportal
Graet victory in Gza! For a just piece in the Middle, East!

ismail the ripper @haniyeh
Hey, @Doublespeak: The Zionist will freeze your taxes ´til March 2013! He he he.

Doublespeak @AbuMazen
@ismail the ripper: Bloody bastard!

ismail the ripper @haniyeh
Keep calm, collaborator! Ever dragged behind a motorcycle? Just kidding.

Lying Dutchman @erekat
Just told CNN: 20.000 people massacred in Gaza during latest Israeli aggression.

ismail the ripper @haniyeh
Or so. The main thing: We brought the Zionists to their knees!

Explosive Belt @al-Zahar
Bad news: Ahmad martyred, Zionists killed him. One bystander lightly injured.

Lying Dutchman @erekat
Another war crime! Have to call my friends at CNN. See you.

Shisha @michaellueders
Smoked a water pipe or two. And again, Deutschlandradio is asking for my expertise. Shiiiit…

 

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…den die Welt nicht braucht, aber dessen Entstehen sie gar nicht erwarten kann. Ein Staat, der mit Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten nichts am Hut hat, der statt Freiheit nur Arrangement mit dem organisierten Bandenwesen zu bieten hat und der darauf giert, das Nachbarland mit Krieg zu überziehen.

Zu verhandeln gibt es mit diesem Staat nichts, das hat Abu Mazen gestern in New York klargestellt:

Wir werden nicht weniger akzeptieren als die Unabhängigkeit eines Staates Palästina mit Ost-Jerusalem als seiner Hauptstadt – auf dem gesamten Territorium, das 1967 besetzt wurde – um in Frieden und Sicherheit neben Israel zu leben.

Exakt die „Verhandlungsposition“ also, mit der die PLO vor beinahe zwei Jahrzehnten in den so genannten Friedensprozess gegangen ist. Teilung Jerusalems, 100 Prozent der Westbank, darunter machen sie es nicht. Schön, dass das auch mal vor der Weltgemeinschaft so offen ausgesprochen wurde. Wer mag, kann sich die „kämpferische Rede“ (Spiegel online) ja mal anschauen und sich zu Wort melden, sollte er darin irgendwelche Anzeichen für die Bereitschaft Abu Mazens erkennen, zu einem friedlichen Ausgleich mit Israel zu kommen.

Was soll´s, Abbas ist nun mal, wie er immer war, wie er ist und wie er bleiben wird. Dass allerdings das Gros der „Weltgemeinschaft“ Revanchismus, Hetze, Kompromisslosigkeit, Geschichtsklitterung, Larmoyanz und Verleumdung neuerdings mit der Anerkennung der Staatlichkeit belohnt, ist nur ein weiteres Argument dafür, dieses Irrenhaus, das sich „Vereinte Nationen“ nennt, so bald wie möglich zu schließen (und durch eine Liga der Demokratien zu ersetzen). Von 57 Staaten, in denen der Islam Staatsreligion, Religion der Bevölkerungsmehrheit oder Religion einer großen Minderheit ist, mag nichts anderes zu erwarten sein, aber da sind noch ein paar Dutzend weitere, die offenbar nichts dagegen haben, wenn jemand unterschriebene Verträge offen bricht.

Doch Obacht: Süd-Ossetier, Abchasier und Transnistrier, Katalanen und Basken, Kurden, Iren und Schotten, Tibeter und Sahraoui, Tschetschenen und andere nach Unabhängigkeit strebende Volksgruppen sollten sich keine trügerischen Hoffnungen machen: Separatismus, auch mit gewaltsamen Mitteln (vulgo: Terror) bekundeter, lässt man nicht jedem Volk durchgehen. Genauer gesagt: nur einem einzigen, das rein zufällig mit dem einzigen jüdischen Staat im Clinch liegt. Tja.

 

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…und was sie wirklich dabei denken – Teil 2

Vor zweieinhalb Jahren haben wir schon einmal die gebetsmühlenartigen Phrasen „israelkritischer“ Geister dechiffriert. Höchste Zeit, zu aktualisieren.
 
 
 
Die Waffenruhe hält.
Satter Raketenhagel auf Israel. So muss es sein.
 
Im Nahen Osten droht eine Eskalation.
Die Juden könnten zurückschießen.
 
Neue Runde der Gewalt in Nahost!
Klar, dass den Juden irgendwann der Kragen platzen würde. Na, dann mal los!
 
Die Gaza-Offensive wurde doch nur aus wahltaktischen Gründen gestartet.
Das fehlte ja noch, dass ich denen zugestehen würde, irgendwas zu Recht zu unternehmen.
  
Wegen der israelischen Angriffe werden die Leute in Gaza sich nur umso stärker um die Hamas scharen!
Obwohl sie ihnen die Scheiße eingebrockt hat. Na ja.
 
Israel hat natürlich das Recht, sich zu verteidigen…
Aber wehe, sie tun es! Dann zähl’ ich jeden einzelnen Toten in Gaza, mit Genuss…
 
Das Missverhältnis der Opferzahlen ist eklatant!
Die Juden könnten mal eine Weile auf Zivilschutz und Iron Dome verzichten, mir kommen viel zu wenige von denen um.
 
Die Menschen in Gaza haben keine Bunker, in die sie sich flüchten können!
Weil die Hamas keine bauen ließ. Egal, muss nicht jeder wissen.

Israel fliegt schwere Luftangriffe auf Gaza, Hamas antwortet mit Raketenbeschuss.
Zwei mal drei macht vier, widde-widde-witt und drei macht neune, ich mach’ mir die Welt, widde-widde wie sie mir gefällt…
 
Beide Seiten schießen aufeinander.
Die einen auf Waffendepots, Raketenstellungen und Hamas-Einrichtungen, die anderen auf Städte. Wir wollen das hier aber nicht zu Tode differenzieren. Sie schießen eben beide, aus die Maus. Und Gewalt ist inakzeptabel!
 
Es werden auch Unschuldige getötet!
Hurra! Lässt sich super gegen Israel verwenden.

Gezielte Tötungen verstoßen gegen das Völkerrecht!
Mist, es hat nur einen Hamasführer erwischt.

Der arabische Frühling hat neue Realitäten in der Region geschaffen, auf die sich der Westen einstellen muss.
Mir doch egal, wenn die ins Mittelalter zurückfallen, Hauptsache, es geht den Itzigs an den Kragen. Sollten wir nach Kräften unterstützen.

Es ist die Verzweiflung, die die Menschen Raketen abschießen lässt!
Aber stolz wie Oskar sind sie darauf, das muss man schon sagen.
 
Ein Ende der Gewalt ist das Gebot der Stunde!
Nicht, dass die Hamas noch empfindlich getroffen wird.
 
Das sagen übrigens auch Israelis wie Avi Primor!
Der ideelle Gesamthofjude. Ich liebe ihn.
 
Am Telefon begrüße ich den Nahostexperten Michael Lüders…
Ich würde auch Erich von Däniken als „Wissenschaftler“ begrüßen.

Schlimm, diese Blockade!
Mir doch wurscht, dass da jede Woche Tausende Tonnen Güter über die Grenzübergänge geschafft werden.

Das stand auch in der liberalen Tageszeitung Ha’aretz.
Eher lass ich mir den rechten Arm abhacken als dass ich ein anderes Blatt zitiere.

Wenn Israel so weitermacht, droht ein Flächenbrand!
Ein Evergreen. Hat sich zwar noch nie bewahrheitet, kommt aber immer gut.

Die Wahlen in Israel sind nur formal demokratisch – die israelische Gesellschaft ist es schon lange nicht mehr.
Ich habe einen Liter Klosterfrau Melissengeist intus.
 
Die Hamas ist der Sieger.
Jedenfalls sind Haniye zwei Finger zum Victory-Zeichen geblieben.
 
140 Tote in Gaza!
Und 40.000 Tote in Syrien. Wen interessiert’s?
 
Israel sollte es nicht zu weit treiben.
Der Jude wird frech.
 
Ein Staat Palästina liegt im Interesse Israels.
Gott, was muss ich aufpassen, dass ich mich vor Lachen nicht einnässe.
 
Aber er war es auch, der den Deal möglich machte.
Die Geiselnahme hat sich ausgezahlt. Toller Kerl, dieser Dschabari!
 
Ein Dieter Graumann, ein Zentralrat der Juden hat langsam keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft.
„Juden raus!“ darf man ja so nicht sagen.
 
Ich unterstütze den Boykott israelischer Produkte.
„Kauft nicht bei Juden“ geht leider auch nicht mehr.
 
Abbas’ Antrag auf Anerkennung Palästinas als Staat muss man doch unterstützen!
Osloer Vereinbarungen? Drauf geschissen!
 
Der Friedensprozess muss wieder in Gang kommen.
Die einseitigen Zugeständnisse Israels müssen weitergehen.
 
Israel folgt doch nur wieder dem Racheimpuls.
Ich habe kein Problem damit, die Bekämpfung von Terroristen zum überholten archaischen Ritual umzudeuten.
 
Selbst der Emir von Katar und der türkische Außenminister machen der Hamas ihre Aufwartung.
Na gut, echte Granaten sind das nicht, aber man muss nehmen, was man kriegt.
 
Den Palästinensern sind doch nur 22% des historischen Palästinas geblieben!
Was bitte ist „Jordanien“?
 
Israel schafft einseitig Fakten durch Siedlungen in den besetzten Gebieten!
300 weitere Wohnungen in einem Jerusalemer Stadtteil bereiten mir schlaflose Nächte.
 
In Jerusalem gehen Vertreibung und ethnische Säuberung weiter.
1967 lebten 55.000 Araber dort; heute sind es nur noch 281.000.
 
Nun, es gibt überhaupt gar keinen Grund, in irgendeiner Weise Sympathien für die Hamas zu haben. Aber…
…lieber als dieser Judenstaat ist sie einem doch allemal.
 
Juden siedeln im arabischen Viertel Silwan.
Unglaublich, was man den Palästinensern zumutet.
 
Endlich Waffenstillstand in Gaza!
Jetzt ist Wiederbewaffnung angesagt – und dann kann es wieder losgehen!

 

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Am 11.11. hat die Karnevalszeit begonnen. Rein zufällig lief wenig später die israelische Militäroperation „Pillar of Defense“ an, und einige der üblichen Verdächtigen unter den deutschen Narren stiegen sogleich in die Bütt. Hier die Highlights der vergangenen Tage.

 
 
Auf die zitierte Feststellung des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, in Israel kämen im Gegensatz zum Gazastreifen Politiker durch Wahl und nicht durch Gewalt an die Macht, hyperventiliert Evelyn Hecht-Galinski in der jungen Welt am 21.11.:

Das ist auch gelogen, die Hamas wurde bekanntlich demokratisch gewählt, was wohl niemand außer Graumann bestreitet. Demgegenüber sind die Wahlen in Israel nur formal demokratisch – die israelische Gesellschaft ist es schon lange nicht mehr.

Zur Erinnerung: Die Hamas, die – ähnlich wie die rivalisierende Fatah – mit der Demokratie so viel zu tun hat wie „die Tochter“ mit einer echten Publizistin, regelte die Machtfrage im Gazastreifen im Jahr 2007 auf arabische Art. Was dieses Gebaren mit der auch in Israel praktizierten westlichen Demokratie zu tun haben soll, bleibt das Geheimnis von Frau Hecht-Galinski. Ebenso wie ihre Behauptung, die Wahlen in Israel seien nur „formal demokratisch“ und „die Gesellschaft schon lange nicht mehr“, sich mit der Tatsache vertragen könnte, dass sich in der Knesseth derzeit Abgeordnete aus 13 (!) Parteien tummeln, darunter auch etliche arabische.

Im selben Paralleluniversum wie EHG dreht Karin Leukefeld ihre Runden. Ungeachtet der selbst von extrem „israelkritischen“ Beobachtern attestierten präzisen und dem Schutz selbst feindlich gesinnter Zivilisten Priorität einräumende Vorgehensweise der IAF gegen Hamas-Ziele schreibt sie, ebenfalls in der jungen Welt, am 24.11.:
 

Die überlebenden Kinder in Gaza haben ihre Eltern und Geschwister, Onkel, Tanten, Freunde vor ihren Augen sterben sehen. Lehrer, Nachbarn, selbst ein Mann, der das Wasser in einen Container bringt, wurde mit seinem Sohn getötet, ihr Zuhause zerstört. Kindergärten und Schulen, Spielplätze, Gesundheitszentren, ihre komplette Nachbarschaft wurde dem Erdboden gleich gemacht.

Was zum Henker raucht Karin Leukefeld?

Vordergründig seriöser kommt da Peter Münch daher, dem ebenfalls keine überbordenden Sympathien für den jüdischen Staat nachgesagt werden können. Wie es sich für einen Besserwisser der Süddeutschen Zeitung gehört, erteilt er der Regierung in Jerusalem am 18.11. Ratschläge, derer sie unbedingt bedarf:
 

Aber Israel wäre gut beraten, diesen Einsatz nicht zu weit zu treiben – weder aus dem Gefühl der eigenen Stärke noch aus Rachsucht heraus. Denn im neuen Umfeld kann heute ein Angriff auf die Hamas plötzlich als Angriff auf die gesamte arabische Welt verstanden werden.

Dies, nachdem er in seinem Artikel die äußerst israelfeindliche islamistische Front von Nordafrika bis Iran geschildert hat, aber das nur am Rande. Nahe liegt in jedem Fall die Frage, ob Israel die vorausgegangenen Angriffe der Hamas in diesem Sinne auch als Angriff der gesamten arabischen Welt zu verstehen hat – und welche Konsequenzen das haben sollte. In jedem Fall muss das Land davor gewarnt werden, es mit seiner Selbstverteidigung zu weit zu treiben, widrigenfalls die arabische Welt Israel, nun: sowieso nicht leiden kann.
 
In der taz bemüht sich Susanne Knaul am 15.11., auch das Positive an einem Terrorfürsten wie al-Dschabari zu sehen:

Man kann Verständnis dafür haben, dass in Israel niemand um Ahmed Al-Dschabari trauert. Der getötete de facto-Armeechef im Gazastreifen lehrte seine Feinde das Gruseln. Fünf Jahre hielt er den israelischen Soldaten Gilad Schalit in seiner Gewalt. Doch er war es schließlich auch, der den Geiselaustausch möglich machte.

Noch einmal: Ein Mann lässt eine Geisel nehmen, hält sie mehr als fünf Jahre lang an einem unbekannten Ort gefangen und lässt sie schließlich frei – weil er dafür 1077 verurteilte Mörder freipressen kann. Nach der Logik der Susanne Knaul ist ihm das irgendwie hoch anzurechnen.
 
Unfassbar, aber es geht noch irrer.

Die Politologin Helga Baumgarten ist seit fast zwei Jahrzehnten Dozentin an der Universität Bir Zeit bei Ramallah. Dort gibt es – richtig geraten! – genau zwei Listen, die Studenten wählen können: den Fatah-Block „Märtyrer Yassir Arafat“ und die Hamas-nahe Liste „Die islamische Befreiung“. Angesichts dieses Umfelds kann es nicht verwundern, dass Frau Baumgarten spätestens hier ein gestörtes Verhältnis zur Realität entwickelt hat. Im Tagesspiegel lässt sie sich am 15.11. wie folgt vernehmen:

Die palästinensische Seite hatte klar signalisiert, dass sie zu einem Waffenstillstand bereit ist. Die israelische Reaktion darauf war die sogenannte gezielte Tötung – im normalen Sprachgebrauch nennt man das Mord – des militärischen Führers der Hamas.

 
Israel eliminiert einen Raketenschmuggler und Geiselnehmer, und die Reaktion einer deutschen Politikwissenschaftlerin fällt in die Kategorie Imbezillität – im normalen Sprachgebrauch nennt man das Schwachsinn.
 
Auf Spiegel online hat auch Ulrike Putz am 17.11. einen guten Rat für Bibi Netanyahu parat: Er solle die Operation abbrechen und zu Hause als Sieg verkaufen. Allerdings, so die in Beirut wohnhafte Korrespondentin, muss er dafür den Hamas einen klitzekleinen Gefallen tun:
 

Im Gespräch ist die permanente Öffnung der ägyptischen Grenze zum Gaza-Streifen für Güter und Waren. Dies würde die Blockade des Gaza-Streifens seitens Israel, das bislang allen Warenverkehr in das Gebiet kontrolliert, de facto beenden.
Israel verlöre so zwar die Kontrolle über die Ein- und Ausfuhr, würde aber langfristig profitieren. Denn wenn der ungehinderte Warenfluss im Gaza-Streifen künftig ein Wirtschaftsleben garantieren würde, könnte sich das Leben dort normalisieren. Und Menschen, die ein halbwegs normales Leben führen können, sind weniger radikal und willens, Raketen auf ihre Nachbarn zu schießen.

In den Gazastreifen führte die Hamas bisher heimlich – durch zahllose Tunnel – Raketen ein, darunter auch solche iranischer Bauart, die bis Tel Aviv und Jerusalem reichen, aber, noch einmal: Israel sollte die Kontrolle über die Ein- und Ausfuhr ganz aufgeben. Denn wenn es den Palästinensern in Gaza gut geht, so glaubt Lieschen Müller Ulrike Putz, und sie satt und glücklich sind, hat die Hamas die Juden lieb, egal was in ihrem Programm steht, egal was ihre Führer jeden Tag öffentlich verkünden, und egal, wie viele Raketen sie noch abschießen werden. Denn Radikalität hat immer rationale Ursachen, nie und nimmer die Erziehung zum Hass schon von Kindesbeinen an in einer Gesellschaft, die von klerikalfaschistischen Gruppen geprägt wird.
 
Zum Abschluss lassen wir noch Herrn Michael Lüders zu Wort kommen, der es – wie auch immer – geschafft hat, in diesem Land seit Jahren unter der Bezeichnung „Nahostexperte“ herumgereicht zu werden und der insbesondere im Deutschlandradio als gefragter Märchenerzähler in Erscheinung zu treten pflegt.
 

Nun, es gibt überhaupt gar keinen Grund, in irgendeiner Weise Sympathien für die Hamas zu haben. Aber…

 
sagt er dortselbst am 15.11.und
 

Natürlich sind solche Raketenangriffe völlig inakzeptabel und natürlich hat Israel das Recht, sich dagegen zu verteidigen. Aber…

 
im Deutschlandradio-Interview am 21.11. Das soll genügen, denn klar ist: Israel hat das Recht, sich zu verteidigen – bis es dieses Recht anwendet.

Die Schlusspointe gehört allerdings Focus online, sie datiert vom 22.11. und fasst den grassierenden Wahnsinn in einem Satz ultimativ zusammen:

Weiter Raketen auf Israel, aber Waffenruhe hält vorerst

Merke: Gewalt gegen Juden ist normal – erst, wenn sie zurückschlagen, beginnt ein verhängnisvoller “Kreislauf der Gewalt”. Tolle Tage für deutsche Nahostexperten.

 


 

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Insgesamt ist erstaunlich wenig an Zerstörung in Gaza-Stadt zu sehen. Obwohl Israel nach eigenen Angaben über 1500 Ziele im Gaza-Streifen attackieren ließ, muss man die Trümmerhaufen geradezu suchen.

steht nicht etwa in der Jerusalem Post sondern in einem Artikel von Raniah Salloum auf Spiegel online und wirft die Frage auf, warum zuvor – nicht nur im Hamburger Meinungsmagazin – der Eindruck wurde, als legte die israelische Luftwaffe mit “schweren Bombardements” den ganzen Gazastreifen in Schutt und Asche.

Denn sowohl der Augenschein als auch die Tatsache, dass von den bei 1500 Einsätzen in acht Tagen insgesamt 177 getöteten Palästinensern nur 57 Zivilisten waren (die wegen der kriegsverbrecherischen Kampfführung der Hamas auch dieser anzulasten sind), sprechen eine allzu deutliche Sprache: Die Israelis haben alles dafür getan, Unbeteiligte zu schonen – dafür gibt es in der gesamten Kriegsgeschichte keinen Präzendenzfall, auch wenn die palästinensische Propaganda für den Medienkrieg Bilder aus Syrien für solche aus Gaza verkauft, bunte Spielsachen fotogen in grauen Trümmerhaufen drapiert oder für Kameraleute und Fotografen ein paar dramatische Szenen zum Besten gibt.

Das ist Pallywood, und das sind wir seit dem ersten Libanonkrieg gewohnt, als die PLO (vulgo: die verfolgende Unschuld) sich als Opfer gerierte, nachdem sie den Norden Galiläas eine gefühlte Ewigkeit lang mit Katschuscha-Raketen beschossen hatte, ganz so wie jetzt die Hamas aus dem Gazastreifen schießt.

Unterm Strich stellen wir immerhin fest, dass diesmal nicht alle Medien diesen Zirkus mitgemacht haben, schon weil die offen übers Internet kommunizierte Strategie der IDF und die rasche Entlarvung besonders dreister Pallywood-Produktionen es den üblichen Verdächtigen schwermachten, so einseitig und dreist wie gewohnt zu „berichten“. Die Grundtendenz wurde natürlich weitgehend beibehalten, der Großteil der Journaille war bestenfalls bereit, Israel und die Hamas gleichermaßen über einen Kamm zu scheren. Aber man ist es mittlerweile leid, immer wieder auf das Offensichtliche hinweisen zu müssen, daher sagen wir es klipp und klar: Wer ernsthaft zu behaupten wagt, dass wir es hier mit zwei auch nur im entferntesten irgendwie ähnlichen Kontrahenten zu tun haben und den Eindruck erweckt, als müsste man überhaupt erst einmal darüber nachdenken, mit wem man sich hier zu solidarisieren hat, also entweder mit einer pluralistischen Demokratie, die selbst noch im Krieg die feindselige Bevölkerung auf der anderen Seite des Zauns mit Lebensmitteln, Medikamenten, Strom und Wasser versorgt, in israelischen Krankenhäusern behandelt und den Blutzoll auf beiden Seiten mit hohem Aufwand zu minimieren bemüht ist, oder mit einer Mörderbande, die Zivilisten gezielt unter Feuer nimmt, auch mal die eigenen Landsleute auf offener Straße lyncht und deren Leichen durch die Straßen schleift, stellt sich selbst ein Armutszeugnis erster Klasse aus.

Was natürlich nicht heißt, dass, wer so denkt oder schreibt, beim nächsten Mal vorsichtiger sein wird. Und das nächste Mal kommt bestimmt, das liegt in der Natur der Hamas und des Islamischen Jihad, und im Nahen Osten war Nachkriegszeit immer schon Vorkriegszeit. Stellen wir uns darauf ein: Diplomatie und Medien werden auch dann wieder versuchen, Israel daran zu hindern, mit solchen Banden dauerhaft aufzuräumen, und sie werden letzteren erneut die Gelegenheit geben, sich in eine falsche Siegerpose zu werfen. Offen bleibt eigentlich nur die Frage, ob es eine Regierung in Jerusalem trotzdem wagt, das Notwendige zu tun. Das läge schließlich nicht nur im Interesse der Israelis, sondern auch derjenigen Palästinenser, für die mit dem Sturz der Hamas ein Albtraum zu Ende ginge.

Um eine Welt aber, der nicht mehr einleuchtet, dass, wer für den Frieden im Nahen Osten ist, auch notwendigerweise dafür sein muss, die Terrorbanden auszuheben, die ihn fortwährend verhindern, muss man sich ernsthaft Sorgen machen.

 

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Shameless Israel

Aus unserer losen Reihe “Cartoons, die man in einer deutschen Zeitung vergeblich sucht”:

 

(Quelle: The Ottawa Citizen)

 

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