In seinem “Multimediaspezial: 60 Jahre Israel” setzt Spiegel Online nicht nur neue Maßstäbe für verquere Darstellung historischer Zeit- und Handlungsabläufe, sondern gratuliert dem Staat Israel auch damit, dass man die unsterbliche Mohammed-al-Dura-Lüge mit bemerkenswerter Aggressivität und Chuzpe erneut aufwärmt. Um es mit SpOn zu sagen: Zum 60. Jahrestag feuern Hamburger Edelfedern in Sachen Israel wieder einmal [...]
Read Full Post »
Schockierendes berichtete in der vergangenen Woche der Rechtsausschuss des deutschen Bundestages über den Gefährder des Weltfriedens #1:
Eine Delegation des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages, bestehend aus dem Vorsitzenden Andreas Schmidt (CDU/CSU) sowie den Abgeordneten Daniela Raab (CDU/CSU), Marianne Schieder (SPD), Dr. Matthias Miersch (SPD), Mechthild Dyckmans (FDP), Wolfgang Nesković (DIE LINKE.) und Jerzy Montag (BÜNDNIS 90/DIE [...]
Read Full Post »
SoE-Leser Ostap Bender machte uns dankenswerter Weise auf diesen Artikel von Theo Sommer aus dem Jahre 1971 aufmerksam:
Sommer ist, milde ausgedrückt, kein Israelfreund, und trotzdem beschreibt er eine Situation aus dem Jahre 1971, die genau das Gegenteil von “Völkermord, Apartheid, Besatzungsmacht” ist. Die Einwohnerzahl von Gaza damals und heute ist auch bemerkenswert. Übrigens taucht das [...]
Read Full Post »
Zum Auftakt ihrer dreitägigen Israel-Reise besuchte Kanzlerin Angela Merkel den Kibbuz Sde Boqer. Sie nutzte dabei die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre ein wenig israelisches Alltagsleben zu schnuppern.
Lästig waren dabei allein die Kibbuzbewohner, die den deutschen Medienvertretern penetrant im Weg standen. Die israelischen Kollegen kümmerten sich derweil ums Käsebüffet.
Read Full Post »
Betone bei der Berichterstattung über Israel und das Judentum die große religiöse, politische und gesellschaftliche Vielfalt. Bemühe Dich, rothaarige Kinder, olivenhäutige Rentner und äthiopische Hochschullehrer auf einem Foto zusammenzubringen. Vermeide Abbildungen von Ultraorthodoxen mit Schläfenlocken und Personen mit Sturmgewehren. Vermeide die Wortkombination “jüdischer Siedler”. Lasse besondere Sorgfalt walten bei der Recherche und Darstellung von Hintergründen [...]
Read Full Post »
Boy, I’m sick of the Palestinians. Ehrlich: Muss man das, was in Ramallah und Gaza abläuft, wirklich noch kommentieren? Wer es immer noch nicht begriffen hat, wird es nie begreifen: Sie erhalten im Rahmen eines „Friedensprozesses“ Autonomie – und nutzen sie, um Hass auf den Verhandlungspartner zu schüren und sich bis an die Zähne zu [...]
Read Full Post »
…dürfen die das etwa?
Heute reicht mir schon der Vorspann:
Gefährliche Eskalation der Gewalt in Nahost: Die israelische Armee tötete heute mehr als 45 Palästinenser - darunter auch Kinder. Es war eine Vergeltungsaktion für die Raketenangriffe palästinensischer Extremisten der vergangenen Tage. Im Gaza-Streifen herrschen Schock und Trauer. Aus Dschabalija im Gazastreifen berichtet Ulrike Putz
Der Schock ist verständlich. [...]
Read Full Post »
Als „Blogger der jüdisch-israelischen Szene“ haben wir, wie bekannt, gelegentlich so unsere Probleme mit der Nahost-Berichterstattung deutscher Medien. Denn, nicht wahr: Auch Korrespondenten wird man doch wohl noch kritisieren dürfen!
Gleichwohl geht Kritik bei den Herrschaften zum einen Ohr hinein und zum anderen sofort wieder hinaus. Die Behauptung, „auch von arabischer Seite angefeindet“ zu werden (warum [...]
Read Full Post »
In der Reihe „ARD-Nahostkorrespondenten reden sich um Kopf und Kragen“ heute zu Gast im Lebenshaus Schwäbische Alb der Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden & Ökologie e.V.: Bettina Marx, ARD-Hörfunk-Studio Tel Aviv. Bühne frei.
…die ausländischen Berichterstatter werden in Israel, zumindest bei den offiziellen Stellen, gemeinhin als feindselig und anti-israelisch angesehen. Man wirft ihnen einseitige Parteinahme [...]
Read Full Post »
Im Jahr 2000 schüttete Jürgen Hogrefe, von 1993-98 Jerusalem-Korrespondent des Spiegel, beim „Deutsch-Israelischen Dialog“ sein Herz aus: Als deutscher Berichterstatter in Israel schreibe man „mit angezogener Handbremse“. Generell sei die Berichterstattung aus dem Judenstaat von Vorsicht und Befangenheit geprägt. Und diese Schere im Kopf – offenbar gegenüber allem Jüdischen – betreffe nicht nur den Journalismus, [...]
Read Full Post »