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Da haben sich zwei gesucht und gefunden: Rupert Neudeck schüttelt mit Alfred Grosser das senile Haupt über die Bösartig- und Starrköpfigkeit der Israelis, denen es ins Gewissen zu reden gelte, weil sie angeblich kein „Verständnis für das Leid der anderen“ haben.

Ob es nicht einfach naiv wäre, von Israel zu verlangen, die Friedenstaube zu starten? Darauf antwortet Alfred Grosser („unser großer Ratgeber in Paris“, O-Ton Neudeck) nur: Wieso naiv? Seit 40 Jahren sei die Lage unsicher. „Wie kann man Sicherheit gewinnen außer mit Vertrauen?“

Dass dieses Vertrauen, das zu Oslo-Zeiten durchaus noch von dem einen oder anderen Israeli aufgebracht wurde, nach der Ermordung von 1500 Bürgern durch palästinensische Terroristen gelitten haben könnte, dieser Gedanke findet seinen Weg durch Grossers Gyri nicht, zumal der Terror für ihn kein Thema ist. Der ist ja nie Ursache, sondern immer nur Folge, etwa „wenn zum Beispiel die israelischen Bürger moslemischen Glaubens auch misshandelt, auch gedemütigt werden.“

Auf Neudecks scheinheiligen Einwand, dass  in israelischer Lesart die Mauer ein Zaun (sei), „der für Israels Sicherheit notwendig“ sein könnte, behauptet Grosser allen Ernstes und ohne dass sich der Boden unter ihm auftut, um ihn in die Schlünde der Hölle zu ziehen:

„Das stimmt nicht. Das ist eine Grenze, die Palästina durchschneidet und die Bevölkerung ebenso demütigt wie die Checkpoints.“

Es steht zu vermuten, dass Grosser sich auf der israelischen Seite der „Mauer“ noch nicht über deren Effektivität kundig gemacht hat. Und er wird es wohl auch in Zukunft nicht tun. Denn: Ihm als gutem Juden gebricht es am nicht am Verständnis für das Leid der anderen. Sondern nur für das Leid der anderen Juden.

Wolkenforscher bitte melden: Was um alles in der Welt ist das? Aurora? Dabei waren weit und breit keine Flugzeuge zu sehen oder zu hören. Ani beShock!

Gastbeitrag von Saskia Pause

Die wahre Katastrophe der palästinensischen „Nakba“ besteht darin, dass sich immer noch jemand findet, der daran glaubt. Wie der „spontane“ Grenzdurchbruch „hungernder“ Palästinenser nach Ägypten oder der „Stromausfall“ im Gazastreifen fällt sie in das Reich der Sagen und Legenden, die Grimms Märchen an Einfallsreichtum in nichts nachstehen.

 

Während die Erzählungen der Gebrüder Grimm jedoch vor allem in Kinderzimmern beliebt sind, erfreut sich das Märchen von der „Nakba“ einer erstaunlichen Medienkarriere. Ob intellektuelle Einfalt oder politisches Kalkül- die israelische Staatsgründung und die palästinensische „Nakba“ sind die siamesischen Zwillinge der Nahost-Berichterstattung.

 

Der Verlierer heißt journalistische Wahrhaftigkeit. Denn wo kein (israelischer) Täter, da auch kein (palästinensisches) Opfer. Die Kernfrage muss lauten, ob es auch nur einen einzigen palästinensischen Flüchtling gäbe, wenn die Araber die UNO Teilungsresolution vom 29.11.1947 angenommen hätten. Stattdessen verbündeten sich Ägypten, Jordanien, Syrien, der Irak und der Libanon, um Israel von der Landkarte auszulöschen und die Juden ins Meer zu treiben. “Die Araber wollen einen Vernichtungskrieg. Es wird ein gigantisches Massaker geben, das später einmal im gleichen Atemzug mit den Massakern der Mongolen und der Kreuzfahrer genannt werden wird”, erklärte Azzam Pascha, Generalsekretär der arabischen Liga, noch kurz vor Kriegsbeginn mit gesundem Größenwahn.

 

Wie reagierte der junge jüdische Staat auf die unverhohlene Vernichtungsdrohung? “Wir appellieren - sogar während der Dauer des blutigen Angriffs, der auf uns seit Monaten unternommen wird - an die Angehörigen des arabischen Volkes, die im Staate Israel leben, den Frieden zu bewahren und sich am Aufbau des Staates auf der Grundlage voller bürgerlicher Gleichheit und entsprechender Vertretung in allen Institutionen des Staates, den provisorischen und den endgültigen, zu beteiligen. Wir strecken allen Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und auf gute Nachbarschaft entgegen und appellieren an sie, mit dem in seinem Land selbstständig gewordenen jüdischen Volke in gegenseitiger Hilfe zusammenzuarbeiten“ heißt es in der Unabhängigkeitserklärung von 14. Mai 1948.

 

Worten folgten Taten: Während des Gefechts um Haifa schickte David Ben Gurion Golda Meir eigens ins Kampfgebiet, um die Araber zum Bleiben zu überreden - kein anderer Staat hat sich in einer vergleichbaren Situation seinen Feinden gegenüber jemals so demokratisch und humanitär verhalten wie Israel.

 

Trotzdem begannen die Araber, Israel fluchtartig zu verlassen. Der wohlhabenden Oberschicht, die sich vor den Unbequemlichkeiten des Krieges nach Amman, Kairo oder Beirut zurückzog, folgten vielerorts arabische Dorfbewohner. Sie gingen aus Angst, sich den Anweisungen der arabischen Befehlshaber zum Verlassen der umkämpften Gebiete zu widersetzten und als Verräter an der arabischen Sache zu gelten. Wieder andere verließen das Land, um nicht zwischen die Fronten der kämpfenden Parteien zu geraten. Durchaus keine „jüdische Propaganda“, wie die Erinnerungen des damaligen syrischen Ministerpräsidenten Haled al Azm zeigen: “Seit 1948 haben wir die Rückkehr der Flüchtlinge gefordert, dabei hatten wir sie selbst zur Flucht veranlasst. Zwischen unserem Aufruf an die Palästinenser, das Land zu verlassen, und unserem Appell an die Vereinten Nationen, eine Resolution über ihre Rückkehr zu verabschieden, lagen nur wenige Monate.”

 

Was geschah mit den Flüchtlingen nach Beendigung des Krieges? Israel bot an, während der Kämpfe getrennte Familien wieder zu vereinen, Ausgleichszahlungen für verlassenes Land zu leisten und 100.000 Flüchtlinge zu repatriieren. Die Aufnahme in arabische Bruderstaaten oder in die bis 1967 von Jordanien kontrollierte Westbank hätten ein übriges zur Lösung der Situation beigetragen. Doch Hass und politisches Kalkül behielten die Oberhand. Nichts durfte als Anerkennung des geächteten Judenstaates gewertet werden - lieber opferte die arabische Führung ihre eigenen Landsleute auf dem Altar des Judenhasses. Sie machten die Flüchtlinge zu Schachfiguren in einem grausamen Spiel – mit einem einzigen Ziel: Die Vernichtung Israels, egal mit welchen Mitteln. Die vorsätzlich geschaffenen erbärmlichen Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern waren und sind eine zu mächtige Waffe im palästinensischen PR-Arsenal. Die verelendeten Bewohner waren und sind ein zu bequemes Rekrutierungsfeld für Terroristen. Die Flüchtlingslager waren und sind viel zu nützlich für die Ziele der Araber. Das ist die wahre Katastrophe der „Nakba“.

Sehr zur Nachahmung empfohlen.

Auf Fahrradfahrer lauert jedoch mittendrin eine böse Überraschung…

Er nun wieder.

Ich könnt’ heulen.

In Jerusalem an einem klaren Tag: jordanische Berge und Dan-Schueftan-Gedächtnismauer - wunderbar.

Mehr zu Sperranlage und Schueftan gibt’s hier.

Doppelter Dank geht heute an den US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush: Für eine feine Rede - und fürs Wecken gestern Morgen. Die belebende Wirkung von fünf Black Hawks und einem White Hawk, die in Volllast und Tiefstflug übers Schlafzimmer brettern, ist nicht zu unterschätzen. Sehr zu empfehlen für Morgenmuffel.

Shock and Awe am frühen Morgen: Fünf Black Hawks am Himmel über Jerusalem.

Déjà vue: Die Eskorte des Präsidenten bei der Rückkehr aus der Wüste.

Wenn SPIEGEL ONLINE schon die “heftigsten Zitate” Achmachmirdendschihads ankündigt, dann sollte er sie auch bringen. Der Möchtegernvölkermörder im Teheraner Präsidentenpalast nannte Israel im Februar eine “schmutzige Mikrobe“, im Mai dann eine “stinkende Leiche“. Aber das war den Redakteuren in der Brandstwiete dann wohl doch etwas zu heftig.

Die Zeit hat den Text über Israels “Messerschmitts mit Davidstern” - wir haben die Fotos:

                                                   

Die Avia S-199 im IAF-Museum in Hazerim…

                                                                                                                                   

…trägt das Wappen der 101. Squadron/First Fighter Squadron (aktuell ausgerüstet mit F-16C/D Barak)…

…und steht in friedlicher Eintracht neben ihren ehemaligen Zweitweltkriegsgegnern Supermarine Spitfire und P-51 Mustang. (Hattip: TPR)

Dann will ich Claudio mal nicht enttäuschen - hier sind Impressionen von der Yom-ha-Atzmaut-Flugshow in Tel Aviv (dort übrigens auch):

Die Kunstflugstaffel der Israelischen Luftwaffe

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