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Archive for the ‘Abgefangenes’ Category

Die Vorbereitungen für den Hilfskonvoi, der die Blockade des Gazastreifens brechen soll, laufen auf Hochtouren. Dank teilweise unbekanntem Bildmaterial kann Spirit of Entebbe schon vorab einige visuelle Eindrücke vermitteln.

Im Gedenken an die Märtyrer der ersten Gaza-Flottille (v.l.): ein Altenpfleger, ein Kindergärtner, zwei Tierschützer, ein Heilpädagoge, ein Bio-Bauer, ein Stillkissenhersteller, ein Ambulanzwagenfahrer und „Fatah Teresa“, Koch in einem Waisenhaus.

Die Menschen in Gaza leiden bitterste Not, daher genießt die sorgfältige Zusammenstellung der Hilfsgüter oberste Priorität.

Vor allem mangelt es in dem Küstenstreifen an Baumaterial. Der Hilfskonvoi trägt diesem unhaltbaren Zustand Rechnung.

Im Bauch der Schiffe lagert auch, was die Palästinenserführung in Gaza am dringlichsten ersehnt.

Da die Aktivisten jederzeit mit einem gewalttätigen Übergriff der zionistischen Besatzer rechnen müssen, haben sie sich zum Selbstschutz vorsorglich mit etwa zweieinhalb Holzstöcken bewaffnet.

Auch Kapitalismuskritiker Klaus Ernst (DIE LINKE) soll sich Gerüchten zufolge mit seinem eigenen bescheidenen Boot dem Konvoi anschließen.

Ungeduldig warten die Friedensaktivisten auf ihre Einschiffung.

Auch auf dem Frauendeck ist man gespannt – auf die Pressekonferenz, wo die Aktivistinnen aus 25 Ländern als Augenzeugen aus erster Hand von den Vorgängen auf dem Oberdeck berichten werden.

Der Kapitän des Flaggschiffs. Er versichert, nach der Aktion alles haarklein zu Protokoll zu geben – wie immer strikt der Wahrheit verpflichtet.

Die Aussicht aus Inge Högers Kabine, wenn alles gutgeht.

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Er stieg kometengleich auf – und war doch ein Hochstapler von Anfang an. Und ein gefährlicher dazu: Kürzlich aufgetauchte Dokumente belegen, dass Karl-Theodor zu Guttenberg dem von ihm gepflegten Bild in nahezu allen Belangen widerspricht. In Wahrheit ist der Bundesminister ein eiskalter Egoist und Machtmensch, der buchstäblich über Leichen geht, wenn es gilt, seinem ersehnten Ziel näher zu kommen: der Weltherrschaft.

München, 5. Dezember 1971. Unter zehn Vornamen macht er’s nicht. Sogar mit dem Namen Nikolaus schmückt sich das Kind des Dirigenten Enoch zu Guttenberg und dessen Frau Christiane, einer geborenen Gräfin von und zu Eltz – obwohl der Nikolaustag noch längst nicht angebrochen ist.

Nie kann Karl-Theodor es abwarten, immer muss er der Erste sein. Schon früh ergeht sich der Spross eines fränkischen Adelsgeschlechts in Allmachtsfantasien, bisweilen auch in sadistischen Späßen, denen nur allzu oft seine eigenen Eltern zum Opfer fallen. So pflegt ihnen der Dreijährige des öfteren beim Sonntagsspaziergang durch den Englischen Garten davonzulaufen und sich hinter einem Baum zu verstecken, während die Eltern in Panik am Ufer des Kleinhesseloher Sees nach ihm suchen und seinen Namen rufen. Zu Hause experimentiert er mit Haustieren, die in den wenigsten Fällen die Torturen überleben. Im Hobbykeller wirft Karl-Theodor mit Dart-Pfeilen auf Fotos berühmter Persönlichkeiten wie Gandhi oder Mutter Teresa. In der Grundschule piesackt er schwächere Mitschüler bis aufs Blut. Gleichwohl hat dies, wohl aufgrund seiner Herkunft, nie Konsequenzen. Noch viele Jahre später erinnern sich Lehrer mit Verwunderung daran, dass Karl-Theodor, obwohl der mit Abstand unbeliebteste Junge der Schule, stets zum Klassensprecher gewählt wurde. Was zu Guttenberg mit Gewalt nicht erreichen kann, das regelt er mit Geld.

1977 zerbricht die Ehe der Eltern, wohl nicht zuletzt an den zahllosen Gemeinheiten des kleinen Tyrannen. Dieser, hochintelligent und von fescher Erscheinung, wächst zu einem stattlichen jungen Mann heran, der reihenweise Mädchenherzen bricht. Kaum jemand ahnt, dass er sich in seiner Freizeit Nazi-Devotionalien bestellt und nächtelang an einem ausgeklügelten Plan feilt: seinem Aufstieg zur Macht – mit allen Mitteln. Guttenberg ist ein leidenschaftlicher Anhänger der alten Ordnung, ist auch der Wiedereinführung der Leibeigenschaft nicht abgeneigt. Politisch steht der Emporkömmling am äußersten rechten Rand. Er schäme sich für die Stauffenbergs und andere, die am 20. Juli 1944 Schande über den deutschen Adel gebracht hätten, erklärt er vor Vertrauten.

„Mit Gewalt geht alles besser“

Nach dem Abitur zieht es den Lebemann, wenig überraschend, zum Militär. Bei den Kameraden des Bataillons 233 der Gebirgsjäger in Mittenwald gilt er als „harter Hund“, bringt es bis zum Stabsunteroffizier der Reserve. Später studiert er Politologie in München, dann Jura in Bayreuth. „In Beirut“, so wird er später sagen, „hätte ich das alles mit dem Revolver geregelt, in Bayreuth musste ich es mit Geld tun“. Geld – davon hat der Bonvivant reichlich. Kaum bekannt war bisher, dass die Guttenbergs ihren Wohlstand durch moralisch höchst fragwürdige Beteiligungen mehren. Bei unmenschlichen Bedingungen unter Tage schuftende Minenarbeiter in Südamerika und minderjährige Bangladeshis sorgen dafür, dass die Guttenbergs wahrhaft fürstlich residieren können. Guttenberg schafft sich Dutzende von Tropenholzmöbeln an, stattet sein Schloss verschwenderisch mit Elfenbeinparkett aus. Man zeigt, was man hat.

Nun fehlt dem jungen Parvenü nur noch eine schöne Mätresse an seiner Seite. Im Jahr 2000 ehelicht er die blonde Stephanie, eine Ururenkelin des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck – genau die richtige Partie, um ganz nach oben zu gelangen. Rasch ist sie seinem öligen Charme verfallen, wird ihm hörig. Nach außen erscheint das Glamour-Paar perfekt, die Boulevardblätter überbieten einander in Lobhudeleien. Doch hinter der glänzenden Fassade sieht es ganz anders aus: Karl-Theodor betrügt seine junge Gattin schon in der Hochzeitsnacht mit zwei ukrainischen Zwangsprostituierten. Zahllose Affären des gutaussehenden Freiherrn lassen Stephanie immer öfter zur Flasche greifen. Ihre Ehe ist hoffnungslos zerrüttet. Später engagiert sie sich, mutmaßlich nicht zufällig, gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern, tritt sogar, von ihrem PR-süchtigen Mann ermutigt, bei einem Krawallsender im Fernsehen auf.

Doch bis dahin muss Karl-Theodor, längst Mitglied der rechtsextremen CSU, noch eine Strecke Weges hinter sich bringen. Der Freistaat Bayern, seit Jahrzehnten unter der Alleinherrschaft der Partei ächzend, scheint ihm das richtige Terrain zu sein, um zum Sprung nach Berlin anzusetzen. Frühzeitig legt er sich auf die militärische Option fest. Als Mitglied der Atlantik-Brücke und des Aspen-Instituts setzt er immer wieder auf die Gewaltkarte. Am frühen Nachmittag des 11. September 2001 knallen bei Guttenbergs die Champagnerkorken: Der Hausherr kündigt großspurig an, nun werde man „die Terrornester in Afghanistan mit Stumpf und Stiel auszurotten“. Tatsächlich drängt er acht Jahre später, kaum zum Verteidigungsminister ernannt, die USA zum Einsatz völkerrechtlich geächteter Waffen. Immer bizarrer werden seine Auftritte, jedenfalls wenn er sich unter seinesgleichen wähnt. So erinnert sich ein Bediensteter daran, den Hausherrn einmal in schallendes Gelächter ausbrechen gehört zu haben, als sich das Paar einen Film im Heimkino zu Gemüte führte. Guttenberg hat Lachtränen in den Augen, schlägt sich immer wieder auf die Schenkel, während seine Gattin wie versteinert auf die Leinwand blickt. Es läuft: „Schindlers Liste“.

Stephanie zu Guttenberg, inzwischen von Alkohol- und Tablettensucht gezeichnet, erträgt die Launen ihres Mannes nur schwer. Ein ums andere Mal von Karl-Theodor gedemütigt, hält sie sich am Personal schadlos. Eine Magd erinnert sich, wie die Hausherrin manchmal stundenlang mit Sara Netanyahu telefoniert, der kapriziösen Ehefrau des rechtsnationalistischen israelischen Premiers. Wie andere Frauen Kochrezepte, so tauschen sich die beiden darüber aus, wie den Bediensteten das Leben möglichst schwer zu machen sei.

Rasanter Aufstieg und jäher Fall

„KT“ ist derweil fast ganz oben angekommen. Sich hochzuschlafen, hat der fränkische Freiherr nicht nötig, Geld und Verbindungen haben das ihre getan. Angela Merkel beruft ihn im Februar 2009 in ihr Kabinett, nicht ahnend, dass der neue Bundesminister für Wirtschaft und Technologie bereits sein Auge auf das Verteidigungsressort geworfen hat. Guttenbergs Plan: als oberster Dienstherr die Wehrpflicht abzuschaffen und mithilfe der ihm treu ergebenen Soldaten seiner Privatmiliz Angela Merkel wegzuputschen. Schon wenige Monate später ist Guttenberg fast am Ziel seiner Wünsche. Fast: Sein PR-Auftritt im afghanischen Kundus gerät zum Bumerang. Guttenberg reist mit seiner schwer leberkranken Frau und seinem Leibjournalisten, dem Speichellecker Johannes B. Kerner, zu den deutschen Soldaten, setzt sich mal wieder in Szene. Die Öffentlichkeit goutiert dies jedoch nicht. Wie groß wäre die Empörung erst, wenn sie wüsste, dass der Minister mit den völlig verrohten Soldaten Jagd auf afghanische Zivilisten macht? Diese Tour, so Guttenberg später im engsten Kreise, habe ihm fast so viel Spaß gemacht wie die Safari in Ruanda, auf der er zwei Exemplare der bedrohten Art der Berggorillas erlegt habe: „Erst die Affenmutter, dann ihr Junges“, so Guttenberg ungerührt.

Die Vorkommnisse auf dem Segelschulschiff Gorch Fock werfen plötzlich ein grelles Licht auf den Brutalo-Alltag der Bundeswehr, der durch die rücksichtslose Art des neuen Ministers ein nicht mehr hinnehmbares Ausmaß angenommen hat. Guttenberg ist außer sich vor Zorn. Vor seinen Paladinen brüllt er herum. Er lasse sich so etwas nicht mehr bieten, der Kapitän habe auf die Meuterei wie ein „Weichei“ reagiert, wie ein „Saunauntensitzer“, ein „Foliengriller“; er gehöre auf der Stelle kielgeholt. Der Minister lässt den Kapitän in Ketten legen, erklärt der Öffentlichkeit gegenüber jedoch, er habe den Mann des Kommandos enthoben, um Konsequenzen aus den bekannt gewordenen Vorfällen zu ziehen. Der skrupellose Machtmensch Guttenberg nimmt keine Rücksicht auf die Ehre des Offiziers. Wenig später wird bekannt, dass Teile seiner Doktorarbeit offensichtlich abgeschrieben wurden, ja, der Verdacht keimt auf, dass Guttenberg die Arbeit von einem Ghostwriter verfassen ließ. Nun ist die Stunde der Wahrheit gekommen, Guttenberg muss handeln: Entweder er setzt seine Putschpläne kurzfristig um oder das Spiel ist verloren. Einen Plan B besitzt Guttenberg nicht: „Wenn mir die Vorsehung nicht wohlgesonnen ist“, so sagte er einmal vor Vertrauten, „dann jage ich mir eben eine Kugel durch den Kopf. Wie der Führer.“

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Test, Test, Test… Eins, zwei, drei… Was ist denn das schon wieder für eine verdammte Scheiße hier?! Kann mal irgendwas klappen? Mann, Mann, Mann. Oh, geht das Mikro wieder? Entschuldigung. Die Pressekonferenz ist hiermit eröffnet. Bitte sehr!

Rupert Bias, BBC:
Mr. Abbas, der Guardian und al-Jazeera haben vor einiger Zeit die sogenannten Palestine Papers veröffentlicht, bisweilen ist auch von Palileaks die Rede. Können Sie sich zum Inhalt dieser Auszüge und ihrer Interpretation äußern?

Das, was Al-Jazeera da veröffentlicht hat, ist, wie Saeb Erekat schon sagte, nichts als ein Haufen Lügen! Und, verdammt, das könnt Ihr ihm glauben, denn wenn einer auf diesem Gebiet zu Hause ist, dann er!

Lasse Samström, Aftonbladet:
Herr Präsident, waren Sie denn nun wirklich einer Vereinbarung so nahe und wenn ja: Warum haben Sie dann während des zehnmonatigen israelischen Siedlungsmoratoriums nicht mit der Regierung Netanyahu verhandelt?

Eine sehr gute Frage! Die nächste, bitte.

Richard J. Johnston, New York Times:
In den bekannt gewordenen Dokumenten, die ja lediglich interne Aufzeichnungen sind oder als solche ausgegeben werden, ist die Rede von einer Teilung Jerusalems, das „Holy Basin“ solle unter internationale Aufsicht gestellt werden. Erkennen Sie entgegen früheren Aussagen damit nun doch eine jüdische Verbindung zur Stadt an?

Niemals! Glaubt Ihr im Ernst, dass unser Verhandlungsführer Erekat das Wort (verzieht das Gesicht) „Yerushalayim“ in den Mund genommen hat? Eher würde er ein Pfund Gefilte Fish essen! Aus der Dose!!

Verzeihen Sie, Sir, aber Ihre Argumentation ist ein wenig verwirrend. Widerspricht das, was Sie den Israelis in den Verhandlungen sagen, nicht eklatant dem, was Sie Ihrem Volk seit ehedem einimpfen? Was ist denn nun Ihre Position?

Ach, wissen Sie (kichert)… wir sind keine Dogmatiker, wir sind da sehr flexibel. Lassen Sie es mich so sagen: Wir waren extrem kompromissbereit, aber es waren die Israelis, die keinen Deal wollten! Ähm, für die arabischen Kollegen (spricht auf Arabisch weiter): Wir sind natürlich keinen Millimeter von unseren Forderungen abgewichen! Das wäre ja noch schöner. Ich kann nur wiederholen, was ich bereits im März 2009 gesagt habe: Ich bin hier nicht auf einem Marktplatz oder auf dem Bazar. Ich kam, um die Grenzen Palästinas zu markieren – die vom 4. Juni 1967 – ohne auch nur einen Zentimeter dranzugeben, ohne auch nur einen einzigen Stein von Jerusalem oder von den Heiligen Stätten der Muslime und Christen dranzugeben. Deshalb haben wir nicht unterschrieben.

Gideon Levy, Haaretz:
Euer Hochwohlgeboren, würdet Ihr mir dahigehend zustimmen, dass es die verfluchten Zionisten sind, an denen die Friedensgespräche scheiterten?

Ja, natürlich, Gidi! (zwinkert)

Claudio Casula, Spirit of Entebbe
Ist nicht Ihr ewiges Dilemma, dass seit Oslo zwar Kooperation mit Israel angesagt ist – ich erinnere an das Auslieferungsabkommen in den Osloer Verträgen, Anlage IV, Artikel 2, Absatz 7 -, aber seit jeher Kooperation, jedenfalls öffentlich, mit verabscheuungswürdiger Kollaboration und Verrat gleichgesetzt wird, weshalb Sie nicht vor und nicht zurück können?

(Abu Mazen schaut mit verschränkten Armen schräg nach oben, pfeift vor sich hin)

Coniglio Ripieno, La Repubblica
Mr. Abbas, sind Sie denn bereit für eine endgültige Verhandlungslösung?

Gegenfrage: Soll ich 40 Jahre lang betonen, dass Palästina vom Fluss bis zum Meer reicht, dass wir auf dem Rückkehrrecht bestehen, ebenso auf die Grenzen von vor-1967, den Haram al-Sharif – und dann trete ich auf einmal vor die Tür und sage: Ätsch! Ich habe mich soeben mit Olmert auf Gebietstausch und die Ansiedlung von schlappen 100.000 Flüchtlingen in Haifa, Yafo und Ramle geeinigt? Die schießen mich doch sofort über den Haufen! Da gehe ich lieber in den Ruhestand oder mache einen bescheidenen Flaggenshop auf. Nein, nein, natürlich werden wir niemals das Rückkehrrecht für alle Flüchtlinge aufgeben! Von den 700.000 Palästinensern, die 1948 im Land lebten, sind fünf Millionen in der Naqba vertrieben worden, vergessen Sie das nicht! Und Palästina war damals schon längst unser Land, was Sie bereits an den Namen diverser Institutionen erkennen können: Palestine Symphony Orchestra, Palestine Electric Company, Palestine Post…

Khaled Abu Toameh, Jerusalem Post:
…wobei letztere eine jüdische Zeitung war, nämlich der Vorläufer meines Brötchengebers, das Orchester unter maßgeblicher Beteiligung von Jeckes gegründet wurde und die Elektrizitätsgesellschaft von Pinhas Rutenberg…

(Abu Mazen schnappatmet)

Ulrike Putz, DER SPIEGEL:
Die Palestine Papers legen nahe, dass die Fatah teilweise die Oslo-Vereinbarungen ernst nimmt, was der palästinensischen Straße nicht zu vermitteln ist. Warum erkennen Sie nicht an, dass die Hamas die einzig legitime Vertretung Ihres Volkes verkörpert?

Maskierter Mann mit Hamas-Stirnband:

Wir kriegen Dich, Abu Mazen, Du Hundsfott! Elender Verräter! Du bist ein toter Mann!

Enrico Blockflöth, Sächsische Zeitung:
Ist es nischd seldsom, doss Ihre Fadah, die sisch als Widerschdandsbeweschüng definierd, weid ziönisdenfreundlischer agierd als sö unvereengenömmene, ausschließlisch dor Wohrheid verbflischdede jörnalisdische Insdidudsiön‘ wie dor Guardian und Al-Jazeera?

Ich habe die Frage leider nicht verstanden. Ja, bitte, Ahmed?

Ahmed al-Dschihad, The Guardian:
Ist nicht ein binationaler Staat die Lösung, damit die einzige jüdische Entität zugunsten eines 23. arabischen Staates verschwindet?

Ein binationaler Staat – das wäre natürlich noch am ehesten in unserem Interesse!

Khaled Abu Toameh, Jerusalem Post:
Heißt das, Sie würden auch Juden in Palästina dulden, so wie es 1,4 Millionen Araber gibt, die die israelische Staatsbürgerschaft besitzen?

Nein, nein, die Binationalität bezieht sich selbstverständlich nur auf die Einstaatenlösung.

Wenn die Palestine Papers echt wären, implizierte das nicht, dass Israel Ihnen tatsächlich fast 95 Prozent der Westbank plus Gaza plus Ostjerusalem plus, wenn auch begrenzte, Repatriierung von bis zu 100.000 Palästinensern innerhalb Israels angeboten hat und dass Sie dennoch nicht unterschrieben haben, wohl wissend, dass Ihnen Mr. Netanyahu höchstwahrscheinlich nicht dasselbe anbieten würde wie Mr. Olmert?

Äääääääääääääh…

Was wäre denn ein Abkommen mit Israel wert, so lange die Hamas, deren Ziel die Vernichtung Israels ist, den Gazastreifen beherrscht?

Öööööööööööööh…

Claudio Casula, Spirit of Entebbe:
Mr. Abbas, wie lange noch wollen Sie Ihr Doppelspiel spielen und im Zwischenzustand verharren, nur weil es bequem für Sie ist, keine Verantwortung übernehmen zu müssen? Haben Sie vielleicht mehr Schiss als Fatahlandsliebe?

Ganz und gar nicht. Den Kurs von Muhammad Abd ar-Rahmn Abd ar-Rauf hält weder Ochs noch Esel auf! Vorwärts nimmer, rückwärts immer! Ich liebe… ich liebe doch alle… alle Menschen!

Christoph Schult, DER SPIEGEL:
Herr Präsident, können Sie garantieren, dass Sie im Amt bleiben und dass keine Demonstrationen in Ramallah stattfinden werden? Nicht, dass ich Sie zu spät Diktator, Despot oder Tyrann nenne…

Saeb Erekat:
So, Herrschaften, das reicht. Die PK ist beendet. Herzlichen Dank.

Maskierter Mann mit Hamas-Stirnband, wild gestikulierend:
Du bist ein toter Mann, Abu Mazen! Hörst Du? Tot!!

Abu Mazen (im Hinausgehen):
Wie war ich?

Saeb Erekat:
Nicht zu fassen – wie immer.

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Neulich in der Redaktion

11.40 Uhr
„Was ist das denn?!“ Ungläubig starrte der Ressortleiter Ausland auf den Bildschirm des jungen Mitarbeiters: „Eine Kurzmeldung über Raketenangriffe aus Gaza auf israelisches Gebiet? Ja, sind Sie denn mit dem Klammerbeutel gepudert?!“ Der Junior-Redakteur wand sich verlegen auf seinem Stuhl. „Wieso denn, Chef? Stand doch in den Agenturmeldungen.“ – „Mein Gott, man merkt wirklich, dass Sie noch viel lernen müssen, Eschenröder. Das da ist keine Meldung. Die Meldung kommt noch!“

15.10 Uhr
Mit einer gewissen Beunruhigung sah Eschenröder seinen Ressortleiter auf sich zusteuern. „So, Herr Praktikant, jetzt gehen wir mal die Agenturmeldungen durch… Und was sehen wir da? Oh, oh: Israelische Luftwaffe greift Stellungen radikalislamischer Kämpfer an. Merken Sie was, Eschenröder?“ – „Klar, die haben zurückgeschlagen.“ – „Ebend! Und das werden Sie jetzt mal hübsch ausformulieren. Viel Spaß dabei.“

15.30 Uhr
Der Wutausbruch des Ressortleiters war noch in der Teeküche zu hören. „Aaaaaargh! Leute, Ihr glaubt nicht, was dieser elende Praktikant hier geschrieben hat: ,Nach wiederholten Raketenangriffen auf ihr Gebiet haben israelische Streitkräfte…’“ Ein kollektives Aufstöhnen erfüllte das Großraumbüro. „Das geht ja mal gar nicht!“, ließ sich der Ressortleiter vernehmen. „Ich glaube, wir müssen hier mal ein paar grundlegende Dinge klären…“
Damit zog er den jungen Kollegen in sein gläsernes Kabäuschen und ließ die Jalousien herunter. „So, Eschenröder, passen Sie mal auf. Ich hatte gesagt: Die Meldung kommt noch. Also, was ist die Meldung?“ – „Dass die Israelis zurückgeschlagen haben.“ – „Neeiiin! Dass die Israelis angegriffen haben, Herrgott noch mal!“ – „Aber, aber…“ – „Nix aber! Israel bombardiert Gazastreifen, das ist die Meldung, Compañero. Also schreiben Sie das auch!“ „Ja, aber das war doch eine Reaktion?“ – „Papperlapapp. Israel bombardiert Gazastreifen, aus die Maus. Gab es Tote?“ – „Nein, nach palästinensischen Angaben vier Verletzte, also: Terroristen.“ – „Terroristen?? Jemand zu Hause bei Ihnen, Eschenröder? Terroristen, ich glaub‘, es hackt! Aktivisten vielleicht. Militante. Kämpfer, aber das ist Maximum.“ „Ja, aber wird die Hamas nicht von den USA und der EU als terroristische Organisation gelistet?“ – „Schon, aber doch nicht bei den Medien, Sie Vollpfosten! Des einen Terrorist ist des anderen Widerstandskämpfer, weiß man doch. Wir dürfen da keine Position beziehen, denken Sie daran: Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten!“ – „Also bleiben wir neutral?“ – „Schauen Sie, Eschenröder: Da sind ein paar maskierte junge Kerle mit Testosteronüberschuss, die eine selbst gebastelte Rakete aufs Geratewohl abschießen. Die landet irgendwo auf einem Kibbuzacker. So. Und dann kommt die israelische Luftwaffe mit Hightech-Gerät und feuert richtige Geschosse ab. Was ist die Meldung?“ – „Hm. Die Vergeltungsaktion?“ – „Ich sehe, so langsam fällt der Groschen bei Ihnen. Hier,“, er griff in seine Schublade, „nehmen Sie das hier mal mit, da steht alles drin, was Sie wissen müssen. Das ist die Bibel der Nahostberichterstatter. Und jetzt: husch husch, an die Arbeit!“

16.05 Uhr
„Chef?“ Eschenröder steckte seinen Kopf durch den Türspalt. „Attentat auf eine Siedlerfamilie, vier Tote. Was soll ich schreiben?“ – „Na, dann warten wir doch erstmal ab, was die Israelis unternehmen.“ – „Und, äh: dass da ein Attentat war, ist jetzt keine Meldung?“ – „Mensch, üben Sie sich doch mal in Geduld! Wenn dieser Netandingenskirchen meint, er müsse Vergeltung ankündigen, dann packen wir das in die Schlagzeile, und im Text können Sie den Anschlag ja dann immer noch erwähnen.“ – „Ja, aber…“ Eschenröder druckste herum. „Vertauschen wir damit nicht Ursache und Wirkung?“
Der Ressortleiter seufzte. „Haben Sie jetzt mal in das Handout gekuckt oder nicht? Wann haben Sie zum letzten Mal die Schlagzeile: ,Palästinenser erschießt Israelis´ gelesen? Oder ,Palästinensischer Terrorist verübt Attentat – 12 Tote´? Haben sie eine solche Überschrift überhaupt schon einmal gelesen? Sehen Sie. Und jetzt raus hier. Sie setzen sich erst wieder an den Rechner, wenn Sie den Leitfaden studiert haben.“

16.40 Uhr
„Israel bombardiert Stellungen im Gazastreifen.“ Der Ressortleiter schüttelte den Kopf. „Viel zu detailliert. Was soll denn der Leser damit anfangen?“ – „Nun ja, die Luftwaffe hat dahin gefeuert, von wo die Raketen abgeschossen wurden.“ – „Handout nicht zu Ende gelesen, was, Eschenröder? Wo lagen denn die ,Stellungen’, hm?“ –„Im Gazastreifen natürlich.“ – „Bingo! Na, dann schreiben Sie das auch: Israel bombardiert Gazastreifen! Und wenn das schon seit Wochen nicht vorgekommen ist, dann schreiben Sie, dass es die schwersten Angriffe seit Wochen waren. That’s the way we do it, Genosse.“

16.50 Uhr
„Ich weiß nicht.“ An dem jungen Redakteur nagte das schlechte Gewissen. „Irgendwie wird die Meldung den Geschehnissen doch nicht gerecht.“ – „Aah, was hier jahrzehntelange Praxis in allen Redaktionen ist, möchte unser Jungspund natürlich ratzfatz ändern! Wie heißen Sie eigentlich mit Vornamen, Eschenröder? Shlomo?“ Der Ressortleiter lachte dröhnend. „Shlomos! So hat Michael Lüders immer Leute genannt, die zionistische Schlagseite hatten…“

„Würde ich gar nicht sagen, Chef, aber ich hab zum Beispiel neulich irgendwo gelesen, dass die Fatah da so einen Kongress veranstaltet hat, auf dem sie sich sehr unversöhnlich zeigte, und…“ – „Also, bei uns haben Sie so etwas ganz sicher nicht gelesen, Eschenröder! Und auch in keiner anderen deutschen Publikation. Wen interessiert denn so was? Und wen interessiert, ob die Hamas zwei Jahre nach dem Gazakrieg einräumt, dass mindestens zwei Drittel der Opfer Kämpfer waren? Wir haben zwei Jahre lang geschrieben: 1400 Tote, die meisten davon Zivilisten. Und jetzt sollen wir einräumen, dass das alles Bullshit war? Sie haben wohl ein Ei am Wandern! Bringen Sie mir noch mal das Handout, Sie Clown. Schnell weg sein, schnell wieder hier sein.“

Zwei Minuten später:
„So, verehrter Kollege: Ihr Ausflug ins Ressort ist beendet, hab’ schon mit dem Chefchef gesprochen. Es ist für alle besser, wenn Sie neue Herausforderungen auf anderen Gebieten suchen. Lokales, hat noch nie jemandem geschadet. Hier: Der Bürgermeister hat eine Adele Bramsig an ihrem 100. Geburtstag persönlich besucht, ihr einen Blumenstrauß überreicht und einen netten Plausch mit der rüstigen Jubilarin gehalten. Da machen Sie mal was Schönes draus! Und, Eschenröder…“
“Ja?“ Der junge Mann drehte sich an der Tür noch einmal um.
„Wenn ich Ihnen einen guten Rat geben darf: Mischen Sie sich nicht in Dinge ein, von denen Sie was verstehen.“

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Boat People

Ein blinder Passagier an Bord der Irene hat Gespräche der „Friedensaktivisten“ um „Dr.“ Reuven Moskovitz unfreiwillig belauscht und noch in Ashdod ein Gedächtnisprotokoll angefertigt. Wir zitieren Auszüge:

Es war nicht viel, was ich, in dem kleinen Stauraum hockend, mitbekam, aber als die ersten Passagiere an Bord gingen, dachte ich nur: Heiliger Strohsack – ich habe mich im Boot geirrt! Schien mir ein Rentnerausflug zu sein, jedenfalls waren das fast alles ältere Herrschaften. Einer hatte eine Mundharmonika dabei, mit der er die anderen langsam aber sicher in den Wahnsinn trieb. Irgendjemand rief schließlich: „Jetzt reichts aber, Herr Doktor!“, und da haben einige gelacht. Komisch.

Wenig später gabs Streit, es ging um den Namen des Bootes. Irene, das bedeute ja „Die Friedliche“, dabei ginge es doch um den Kampf gegen den Zionismus. Aber doch vor allem um die Außenwirkung, meinte ein anderer, schließlich solle die ganze Welt sehen, dass da friedliche Aktivisten eine barbarische Militärmaschine herausforderten, deswegen hätte man ja auch „keine Eisenstangen“ dabei sondern Musikinstrumente und Schulsachen. Der „Doktor“ kündigte an, den Kindern in Gaza beibringen zu wollen, auf der Mundharmonika „We shall overcome“ zu spielen, und dann weinte er. Danach peinliche Stille. Mir wurde richtig schlecht, nicht nur wegen der Dünung. Was hatten die eigentlich vor? Gaza, das ist doch dieses Hamas-Territorium – da war der Ärger ja wohl schon programmiert. Ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass dieser seltsame Haufen von Evolutionsbremsen wohl nicht vorhatte, in den Heiligen Krieg zu ziehen.

Bei Schiffszwieback und Rum kam die Diskussion wieder in Gang. Eine Frau, die mit „Edith“ angesprochen wurde, redete sich ziemlich in Rage, daran war wohl auch der Rum nicht ganz unschuldig. Dauernd ging es um Juden und Gerechtigkeit, offenbar waren diese Leute darauf erpicht, als ziemlich tolle Hechte durchzugehen. Man wolle „hoch erhobenen Hauptes in den Zionistenkerker“ gehen, meinte eine ältere Dame; das hat der „Herr Doktor“ nicht verstanden, der dachte wohl wirklich, die Reise gehe nach Gaza und man wolle den armen Kindern Maultrommeln und Radiergummis bringen.

Die Nacht war die Hölle. Dauernd musste jemand aufs Klo, aber es gab ja nur eins. Der Alkohol, der Seegang und die Gerontenblase forderten wohl ihren Tribut. Die Stimmung wurde zusehends gereizter. Die Frauen in unmittelbarer Nähe des Aborts keiften, die Herrschaften hätten ja mal lieber Granufink zu sich genommen statt Rum. An Schlaf war jedenfalls nicht zu denken. Am Morgen dann ganz schlechte Stimmung, die haben kaum noch miteinander geredet und waren richtig stinkig aufeinander. Man kam gerade noch überein, eine gemeinsame Pressekonferenz abhalten zu wollen, sobald man über Tel Aviv ausgereist sei. Dann gabs plötzlich große Aufregung, offensichtlich war das Marinekommando in Sicht, und wenig später hörte ich das Getrampel von Soldatenstiefeln. Höchste Zeit, den Kopf rauszustrecken, in meinem Versteck hätte ich nur noch mehr Verdacht erregt. Da sah ich gerade noch, wie diese Edith sich den Morgenmantel aufriss und einem vom Enterkommando theatralisch entgegenrief: „Töte mich, du Büttel der Zionisten! Ich lasse mein Leben für die Gerechtigkeit!“ Der israelische Soldat hat dann verständnislos den Kopf geschüttelt und die Frau langsam hinausgeführt. Der Doktor spielte ein trauriges Stück auf der Mundharmonika, das hieß, glaub ich, „Zog nischt kejn mol az du gejst dem letztn Weg“ oder so ähnlich. Ich bin dann raus aus meinem Versteck und habe zuallererst gerufen: „Ich gehöre nicht zu denen!“ Egal, welchen Ärger ich noch bekomme, die Erleichterung über das Aufbringen des Bootes überwiegt jede Sorge. Mit diesen Typen hätte ich es keine Stunde länger mehr ausgehalten, so viel ist sicher.

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Da hier momentan ja sowieso etwas Flaute herrscht und manche Dinge gar nicht oft genug öffentlich gesagt werden können, sei auf ein paar Sätze verwiesen, die Mahmud Abbas vor zwei Tagen bei Verhandlungen der Arabischen Liga gesagt hat:

Almost no notice was taken of another pre talks decision that the PA chairman revealed, as he announced clearly that if a Palestinian Authority state is created in Judea and Samaria, no Israeli citizen will be allowed to set foot inside.The PA chairman also stated that he would block any Jewish soldiers from serving with an international force stationed on PA-controlled land.

„I will never allow a single Israeli to live among us on Palestinian land,” Abbas declared.

Mit anderen Worten: ein palästinensischer Staat im Westjordanland unter der Herrschaft der Fatah wäre ebenso judenrein wie es der Gazastreifen bereits jetzt ist (nennenswerte Ausnahme nach wie vor: Gilad Shalit). Ein wahrhaft ehrenwertes Ziel, für das die führenden Politiker der Welt im Verbund mit deutschen und europäischen Medien kämpfen.

hat tip: Sendungsbewusstsein.

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Nachdem bei Kämpfen zwischen türkischen Soldaten und kurdischen Aufständischen kürzlich 18 Menschen starben, sind nun bei einem mutmaßlich von der PKK verübten Widerstandsakt mehrere Menschen ums Leben gekommen. Angesichts der Eskalation in dem Konflikt, dem seit 1984 rund 45.000 Menschen zum Opfer gefallen sind, und der weltweiten Empörung über die wiederholte brutale Niederschlagung kurdischer Aufstände, hat sich nun der israelische Ministerpräsident Netanyahu als Vermittler ins Gespräch gebracht.

Beobachtern zufolge rief Netanyahu, Ministerpräsident einer gemäßigten Mitte-Rechts-Koalition unter Beteiligung der Arbeiterpartei, den umstrittenen nationalreligiösen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan an und offerierte dem Hardliner seine Unterstützung bei der friedlichen Lösung des Kurdistankonflikts. Netanyahu, der in der Vergangenheit wiederholt durch türkeikritische Äußerungen aufgefallen war („Wenn es ums Töten geht, wisst Ihr sehr gut, wie man Menschen tötet“), wies auf die Dringlichkeit der Lösung des viele Jahrzehnte andauernden Kurdenproblems hin.

Die Welt, so der israelische Regierungschef, werde nicht tatenlos hinnehmen, wie die Regierung in Ankara weiterhin die legitimen Unabhängigkeitsbestrebungen des kurdischen Volkes unterdrücke. Dies sei „Barbarei“ und „Staatsterrorismus“. Völlig inakzeptabel sei die Drohung Erdogans, nun werden die „Kurden in ihrem eigenen Blut ertrinken“. Die jüngsten gewaltsamen Zwischenfälle sollten von einer internationalen Untersuchungskommission aufgeklärt werden. Erdogan müsse die PKK als Verhandlungspartner akzeptieren und deren charismatischen Führer Abdullah Öcalan unverzüglich auf freien Fuß setzen. Am Ende eines Friedensprozesses müsse die Schaffung eines unabhängigen Staates Kurdistan stehen. Als Zeichen der Solidarität mit der bedrängten kurdischen Minderheit werde die Regierung in Jerusalem zunächst einen Solidaritätskonvoi nach Konya unterstützen.

dpa/AFP/apn/Reuters/SoE

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