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Archive for the ‘Besserwisser’ Category

Insgesamt ist erstaunlich wenig an Zerstörung in Gaza-Stadt zu sehen. Obwohl Israel nach eigenen Angaben über 1500 Ziele im Gaza-Streifen attackieren ließ, muss man die Trümmerhaufen geradezu suchen.

steht nicht etwa in der Jerusalem Post sondern in einem Artikel von Raniah Salloum auf Spiegel online und wirft die Frage auf, warum zuvor – nicht nur im Hamburger Meinungsmagazin – der Eindruck wurde, als legte die israelische Luftwaffe mit „schweren Bombardements“ den ganzen Gazastreifen in Schutt und Asche.

Denn sowohl der Augenschein als auch die Tatsache, dass von den bei 1500 Einsätzen in acht Tagen insgesamt 177 getöteten Palästinensern nur 57 Zivilisten waren (die wegen der kriegsverbrecherischen Kampfführung der Hamas auch dieser anzulasten sind), sprechen eine allzu deutliche Sprache: Die Israelis haben alles dafür getan, Unbeteiligte zu schonen – dafür gibt es in der gesamten Kriegsgeschichte keinen Präzendenzfall, auch wenn die palästinensische Propaganda für den Medienkrieg Bilder aus Syrien für solche aus Gaza verkauft, bunte Spielsachen fotogen in grauen Trümmerhaufen drapiert oder für Kameraleute und Fotografen ein paar dramatische Szenen zum Besten gibt.

Das ist Pallywood, und das sind wir seit dem ersten Libanonkrieg gewohnt, als die PLO (vulgo: die verfolgende Unschuld) sich als Opfer gerierte, nachdem sie den Norden Galiläas eine gefühlte Ewigkeit lang mit Katschuscha-Raketen beschossen hatte, ganz so wie jetzt die Hamas aus dem Gazastreifen schießt.

Unterm Strich stellen wir immerhin fest, dass diesmal nicht alle Medien diesen Zirkus mitgemacht haben, schon weil die offen übers Internet kommunizierte Strategie der IDF und die rasche Entlarvung besonders dreister Pallywood-Produktionen es den üblichen Verdächtigen schwermachten, so einseitig und dreist wie gewohnt zu „berichten“. Die Grundtendenz wurde natürlich weitgehend beibehalten, der Großteil der Journaille war bestenfalls bereit, Israel und die Hamas gleichermaßen über einen Kamm zu scheren. Aber man ist es mittlerweile leid, immer wieder auf das Offensichtliche hinweisen zu müssen, daher sagen wir es klipp und klar: Wer ernsthaft zu behaupten wagt, dass wir es hier mit zwei auch nur im entferntesten irgendwie ähnlichen Kontrahenten zu tun haben und den Eindruck erweckt, als müsste man überhaupt erst einmal darüber nachdenken, mit wem man sich hier zu solidarisieren hat, also entweder mit einer pluralistischen Demokratie, die selbst noch im Krieg die feindselige Bevölkerung auf der anderen Seite des Zauns mit Lebensmitteln, Medikamenten, Strom und Wasser versorgt, in israelischen Krankenhäusern behandelt und den Blutzoll auf beiden Seiten mit hohem Aufwand zu minimieren bemüht ist, oder mit einer Mörderbande, die Zivilisten gezielt unter Feuer nimmt, auch mal die eigenen Landsleute auf offener Straße lyncht und deren Leichen durch die Straßen schleift, stellt sich selbst ein Armutszeugnis erster Klasse aus.

Was natürlich nicht heißt, dass, wer so denkt oder schreibt, beim nächsten Mal vorsichtiger sein wird. Und das nächste Mal kommt bestimmt, das liegt in der Natur der Hamas und des Islamischen Jihad, und im Nahen Osten war Nachkriegszeit immer schon Vorkriegszeit. Stellen wir uns darauf ein: Diplomatie und Medien werden auch dann wieder versuchen, Israel daran zu hindern, mit solchen Banden dauerhaft aufzuräumen, und sie werden letzteren erneut die Gelegenheit geben, sich in eine falsche Siegerpose zu werfen. Offen bleibt eigentlich nur die Frage, ob es eine Regierung in Jerusalem trotzdem wagt, das Notwendige zu tun. Das läge schließlich nicht nur im Interesse der Israelis, sondern auch derjenigen Palästinenser, für die mit dem Sturz der Hamas ein Albtraum zu Ende ginge.

Um eine Welt aber, der nicht mehr einleuchtet, dass, wer für den Frieden im Nahen Osten ist, auch notwendigerweise dafür sein muss, die Terrorbanden auszuheben, die ihn fortwährend verhindern, muss man sich ernsthaft Sorgen machen.

 

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In der Nacht zum Mittwoch haben palästinensische Terroristen mindestens 200 Raketen auf südisraelisches Gebiet abgeschossen. Israels Militär feuert aus der Luft und von Kanonenbooten aus zurück. 

(WELT online)

 

Israel feuerte in der Nacht mit Panzern und Kanonenbooten auf Ziele im Gaza-Streifen. Militante Palästinenser antworteten mit mehr als 200 Raketenattacken.

(SPIEGEL online)

 

So ist er eben, der Online-Ableger des SPIEGEL, und so ist er schon lange.

Damit das verabscheute Israel sogar im Vergleich mit einer islamofaschistischen, durch und durch antisemitischen, kriegsverbrecherischen, ja barbarischen Mörderbande schlecht aussieht, verdreht man in der Hamburger Hafencity gern mal die Tatsachen. Und wenn man selbst seinen journalistischen Auftrag so lausig erfüllt und Israel andere Mittel und Wege nutzt, um sich Gehör zu verschaffen und Verdrehungen richtigzustellen, beschwert man sich über den „Propagandakrieg im Internet“.

Und wenn schon: Wir schauen Euch weiter auf die Finger.

 

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Sonst keine Probleme

Was dem ZEITonline-Leser auf den Nägeln brennt:


 

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Das Tolle am Internet ist, dass jeder mitmachen kann. Das Furchtbare: jeder macht mit. Etwa, um der geneigten ZEIT-Leserschaft mitzuteilen, man attestiere den Israelis ja grundsätzlich Friedenswillen und -fähigkeit, nicht jedoch „den Eliten“. Dabei ist nach acht Jahrzehnten israelisch-arabischem Konflikt und zwei Jahrzehnten „Friedensprozess“ eines offensichtlich: Es wird keinen Frieden geben – aus dem einfachen Grund, weil die arabische Welt keinen jüdischen Staat in ihrer Mitte akzeptieren wird. Sie stellt es jeden Tag aufs neue unter Beweis, und wer es wissen will, kann es wissen, es sei denn, er ist dermaßen obsessiv auf den jüdischen Staat fixiert, dass ihn Hass und Grausamkeit in dessen schwieriger Nachbarschaft einfach nicht interessieren, dafür aber die ominösen „Eliten“. So wie dem Besserwisser im Kommentarbereich, der mit Sicherheit noch nie einen Fuß auf israelischen Boden gesetzt hat, geht es den meisten, obwohl der Nahost-Konflikt nur dann „gelöst“ werden könnte, wenn einer der Kontrahenten besiegt am Boden läge. Da die Israelis aber nicht so wollen, wie sie können, und die Palästinenser nicht so können, wie sie wollen, wird alles so bleiben, wie es ist. Wird Felicia Langer als antizionistische Wanderhure von Vortragssaal zu Vortragssaal ziehen, werden bei beträchtlichen Mengen Mineralwasser in feinen Hotels Friedenspläne entworfen, die keinerlei Chancen auf Verwirklichung haben, werden weiter wilde Haufen von Antisemiten mit nutzlosem, als „Hilfsgüter“ deklarierten Ballast Richtung Gaza segeln und werden Agentur-Fotografen sich mit palästinensischen Demonstranten und deren Kindern verabreden, um in einem öden Tal Soldaten zu provozieren, in der zynischen Hoffnung, diesen rutsche endlich mal die Hand aus, um ein paar knackige Bilder zu bekommen – dies, obwohl gewissermaßen nebenan, in Syrien, jeden Tag über hundert Menschen abgeschlachtet werden.

Ein absurdes Theater, das zu kommentieren einem nicht nur die Zeit fehlt, sondern auch zunehmend die Lust. Die Wahrheit ist: Der Nahost-Frieden wird ebenso wenig kommen wie Godot, und statt ihn wortreich herbeireden zu wollen, sollte man sich langsam den wirklichen Problemen auf diesem Planeten zuwenden. Erst wenn der regionale Konflikt – und das ist er: ein regionaler Konflikt! – ernsthaft eskalieren sollte, etwa dadurch, dass die iranischen Mullahs wirklich drauf und dran sind, eine Atombombe in die Hände bekommen, sollte man überhaupt Notiz von ihm nehmen – und dann aber auch handeln. Gleiches gilt für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Araber doch noch dazu durchringen könnten, sich dauerhaft mit der Existenz Israels abzufinden. Bis dahin sollten die deutlich überzählig im Land herumlungernden hoch bezahlten Schwadroneure in den Korrespondentenbüros ebenso wie die elenden Pressefotografen in freier Wildbahn ihre Mikros und Kameras abschalten und ihren Hintern beizeiten dorthin bewegen, wo es nottut, damit wir nicht immer nur auf verwackelte Handykamerabilder aus Aleppo angewiesen sind. Dort herrscht nämlich wirklich Krieg, und es bedarf keiner Mätzchen, um ihn darzustellen. Was Israel und Palästina angeht, sollte das Motto lauten: Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.

Sehr wohl aber ist es notwendig, dazwischenzufunken, wenn die Fortführung dieser grotesken Zirkusveranstaltung von Clowns wie jenen sozialdemokratischen Funktionären befeuert wird, die „gemeinsame Werte“ mit der Fatah zu teilen meinen, gar eine „strategische Partnerschaft“ mit dieser bekunden. 

Als reichte es nicht, dem schon lange nicht mehr legitimierten Abbas-Klüngel weiterhin die Millionengelder in den Schlund zu schaufeln und seine Intransigenz noch zu belohnen und damit zu perpetuieren, macht man sich auch noch programmatisch mit dieser antidemokratischen, komplett friedensunwilligen, die Todesstrafe bejahenden, antijüdische Hasspropaganda verbreitenden und jeder pluralistischen Zivilgesellschaft Hohn sprechenden Bande gemein – Hauptsache, sie frisst am richtigen Ort Kreide. Das ist wirklich zum Speien, der Tiefpunkt einer Volkspartei, die sich so viel auf ihre Tradition einbildet. Das sollte die Deutschen interessieren, nicht, ob die israelische Luftwaffe nach tage-, wochen-, monate- und jahrelangem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen ein paar Terrorfürsten vom Motorrad holt. Aber von einer Gesellschaft, der zu großen Teilen jeglicher Sinn für Proportionen abhanden gekommen ist, in der ein Kindsmörder Schmerzensgeld zugesprochen bekommt, jugendliche Gewaltverbrecher in nutzlose Anti-Aggressionsseminare geschickt werden, bevor sie ein Zufallsopfer tottreten und die Klassifizierung der stramm antisemitischen, islamofaschistischen Hisbollah in einer ehemals ernstzunehmenden, von einem Altbundeskanzler mitherausgegebenen liberalen Wochenzeitung als „großer Fehler“ bezeichnet werden darf, ohne dass der Autor geteert und gefedert zum Stadttor hinausgetrieben würde, mag das schon zuviel verlangt sein.

 

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Es ist schon ein paar Jahrzehnte her, aber ich erinnere mich noch gut an meinen Lehrer in den Sozialwissenschaften. B. Olschewik (Name geändert) trug ganz lange Haare und einen beeindruckenden Bart, gehörte den Grünen an und warnte uns im Unterricht vor dem „militärisch-industriellen Komplex“, der den nächsten Weltkrieg heraufbeschwören könnte. Sehr bald schon. Praktisch am nächsten Morgen. Damals, Anfang der 80er-Jahre, wurde das Lehrerzimmer von etlichen Leuten seines Schlages bevölkert. Kein Wunder, es war die Zeit des NATO-Doppelbeschlusses und damit die große Zeit der deutschen Friedensbewegung, der späten Rache der Nazis an den Amerikanern. Man schlang sich Palästinensertücher um den Hals, hörte auf Friedensveranstaltungen BAP für lau, abends spielte jemand am Lagerfeuer auf der Klampfe Bob Dylans „Blowin´ in the wind“ und das weiche Wasser brach den Stein. Später fuhr man im Rahmen einer Bonn-Exkursion der Oberstufe auf die Hardthöhe, wo das Bundesministerium der Verteidigung residierte, und stellte furchtbar kritische Fragen. Nach dem Abi ging, wer unbedingt aus der Reihe tanzen wollte, zur Bundeswehr, wofür er sich dann allgemein zu rechtfertigen hatte. Kriegsdienstverweigerer erfreuten sich indessen uneingeschränkter gesellschaftlicher Akzeptanz. Die Zeiten, in denen man als junger Mann von einem älteren Semester erst einmal mit einem zackigen „Hamse jedient?!“ begrüßt wurde, waren längst vorbei.

 

Das End´ ist nah!

 

Wie gesagt, als echter Querdenker ging man zum „Bund“. Und in der Tat gab es, insbesondere unter den Unteroffizieren, etliche Hirnabstinenzler; auch sonst brachte der Wehrdienst mancherlei Unbill mit sich. Eines jedoch konnte man dem Laden nicht vorwerfen: in irgendeiner Form kriegstreiberisch tätig zu sein. Jedenfalls legte man uns nicht nahe, „den Russen“ als Feind zu betrachten und bei der nächsten Gelegenheit umzunieten. Gleichwohl machte sich im Lande die Gewohnheit breit, Verweigerern grundsätzlich lautere Motive zu unterstellen, während Soldaten mit Argwohn betrachtet wurden. Schon damals, das merkte man bald, war das Verhältnis der Bürger zum „Staatsbürger in Uniform“ reichlich verkorkst. Denn der große NATO-Partner war Amerika, und der Amerikaner wollte die Pershing II stationieren und Deutschland zum Schlachtfeld für den Atomkrieg, also das Armageddon machen. The end was near. Shocking!

Der Krieg brach dann doch nicht aus, weil der vermeintlich minderbemittelte „Schauspieler“ Ronald Reagan schlauer war als all die klugen Deutschen, die sich über ihn lustig machten. Dreißig Jahre später hat sich die Gesellschaft allerdings noch weiter von ihren Streitkräften entfernt als es seinerzeit möglich schien. Und so nimmt es nicht wunder, dass der Bundeswehr, einer Parlamentsarmee, deren Einsätze der vom Volk gewählte Bundestag beschließt, inzwischen so sehr misstraut wird, dass in Nordrhein-Westfalen die üblichen Verdächtigen von der marxistisch-leninistisch orientierten Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend bis zur DFG-VK als notwendiges Korrektiv betrachtet bzw., wie es offiziell heißt, „unterschiedliche Institutionen und Organisationen gleichberechtigt und gleichgewichtig einbezogen und berücksichtigt“ werden, wenn es darum geht, in deutschen Schulen über Sinn und Zweck der Bundeswehr aufzuklären. Noch einmal: Die Bundeswehr, eine staatliche Institution, die in Friedenszeiten vom Verteidigungsminister und im Kriegsfall vom Bundeskanzler kommandiert wird, darf in NRW nicht mehr an Schulen in Erscheinung treten, wenn nicht Linke, Pazifisten oder Kirchenvertreter als Gegengewicht eingeladen werden – Granaten wie Jonathan Röder von der LandesschülerInnenvertretung.

 

Linke Aktivisten schützen vor Propaganda

 

Ein Sieg des Bündnisses „Schule ohne Bundeswehr NRW“, eines Zusammenschlusses von Aktionsgruppen wie erwähnter DFG-VK, deren Vorsitzender ehemaliges SED-Mitglied ist und auf den wirklich irren, aber authentischen Namen Monty Schädel (!) hört, der SDAJ, der Linksjugend, der GEW (ihr engagiertes Plädoyer gegen den alliierten Einsatz in Kuweit und für die Wahrung der staatlichen Souveränität des von Saddam Hussein beherrschten Irak wird mir unvergesslich bleiben!) und dem Aachener Friedenspreis, eines Vereins, der schon Flitzpiepen wie Walter Herrmann und Reuven Moskovitz sowie die inzwischen auf ein dreckiges Dutzend geschrumpften „Frauen in Schwarz“ ausgezeichnet hat. Diese Aktivisten behaupten allen Ernstes, dass „durch die Bundeswehr an der Schule die unmittelbare Regierungspolitik beworben und damit auch die Neutralität der Schule verletzt (wird)“, obwohl die Streitkräfte sich eben nicht parteipolitisch äußern, und sie verwehren sich „gegen eine zweckgeleitete Kriegspropaganda an unseren Schulen“, weil sie mit Margot Käßmann die Ansicht teilen, dass die Taliban im Grunde ganz feine Kerle sind, mit denen man reden oder auch beten kann – während der schießwütige Ami sich als unverbesserlicher Weltpolizist aufspielt.

Also tritt Monty Schädels Truppe „für die Abschaffung der Bundeswehr“ ein und informiert dafür über die „Ursachen von Gewalt“, denn es gibt immer eine Entschuldigung für Terror, und muss man sie noch so an den Haaren herbeiziehen; Gewalt per se ist nicht schlecht, es sei denn, sie wird von der NATO oder von Israel ausgeübt. Das ist ja auch der Grund, warum die Friedensbewegung sich die längste Zeit eben nicht bewegt, sondern erst dann wie ein Zombie aus der Gruft steigt, wenn, selten genug, ein westliches Land die Nase voll hat und gegen Diktatoren oder Terrorfürsten zurückschlägt. Fristeten diese Figuren früher noch eine Randexistenz, so sind sie heute längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen – und werden auch von der Politik als gleichberechtigte Mitspieler anerkannt, egal wie wenige dieser traurigen Gestalten zu den traditionellen Ostermärschen aufbrechen mögen. Denn selbst wenn sich die Zahl der Bundesbürger, die den Zirkus mitmachen, im Promillebereich bewegt, es finden sich noch genügend Sympathisanten in Funk und Fernsehen, die darüber berichten werden. Auf den journalistischen Arm der Pazi-Bewegung ist Verlass, schließlich hielten etliche der wohlwollend begleitenden Medienvertreter selbst mal im Bonner Hofgarten „Petting statt Pershing“-Plakate hoch – oder hätten es gern getan. „Friedhelm statt Stahlhelm“, so lautete seinerzeit eine überaus originelle Losung. Heute heißt es: „Es lernt sich besser ohne Helm“, als risse man den Kids gewohnheitsmäßig die Basecap von der Rübe, um sie durch eine Pickelhaube zu ersetzen.

 

Deutschland balla-balla

 

In einem demokratischen Land, das den eigenen Institutionen kritisch bis ablehnend gegenüber steht, werden, so steht zu befürchten, noch viele Dinge möglich sein. Henryk Broder hat bereits darauf hingewiesen, dass den Überlebenden der Konzentrationslager, die als Zeitzeugen in Schulen auftreten, auf dem Fuße SS-Männer folgen könnten, die, der Ausgewogenheit wegen, ihr Narrativ zu Gehör bringen. Und warum sollte man zum Thema Menschenrechte nicht Markus Gäfgen einladen, der als irgendwie beinahe potenzielles Opfer staatlicher Folter aus erster Hand über derart skandalöse Praktiken zu berichten weiß? Sollte die Integrationsdebatte nicht auch durch kritische Meinungen wie die von Beate Zschäpe bereichert werden? Und wenn im Politikunterricht über die demokratische Verfassung der Bundesrepublik gesprochen wird – muss dann nicht auch Pierre Vogel den Schülern erklären dürfen, warum Allah weit über dem Gesetz steht?

Deutschland schafft sich ab, Neukölln ist überall – auf dieser rasanten Talfahrt möchte das größte Bundesland nicht abseits stehen. Wenn die chinesische Redewendung „Mögest du in interessanten Zeiten leben“ wirklich eine Drohung ist, wird uns auf absehbare Zeit nicht langweilig werden. Aber, ehrlich: Schön ist das nicht.

 

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Der US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Mitt Romney, hat sich ein weiteres Mal den Unmut der Palästinensischen Autonomiebehörde zugezogen. Wie erst jetzt mit großem Tamtam verkündet wurde, sprach er im Mai während einer Rede vor Unterstützern den Palästinensern bzw. ihrer Führung jegliche Friedenswilligkeit ab.

Allerdings stützen die Fakten Romneys nüchterne Feststellung, dass die Palästinenser noch immer den feuchten Traum von der Vernichtung Israels träumen, da mögen sich die üblichen Verdächtigen, vom ungezählte Male zurückgetretenen oder eben nicht zurückgetretenen (wer weiß das schon genau?) Chefunterhändler Saeb Erekat bis hin zu den ahnungslosen Schwätzern in deutschen Redaktionsstuben, noch so laut echauffieren.

Da hier nicht nur Freunde dieses Blogs mitlesen, fordern wir heute aus reiner Bosheit alle uns weniger wohlgesinnten, vermeintlich mit den Palästinensern solidarischen Leser auf, durch die Beantwortung einiger essentieller Fragen Mitt Romneys Behauptung zu falsifizieren.

 

I.
Was hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) seit den Osloer Prinzipienabkommen vor 19 Jahren für den sogenannten Friedensprozess getan?
Bitte hier eintragen:
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II.
Hat die PA jemals, wie in den oben genannten Abkommen vereinbart, einen Terroristen an Israel ausgeliefert, und wenn ja, wie hieß er?
Bitte hier eintragen: ………………………………………………………..

 

III.
Hat die PA – obwohl sich der Vorsitzende Arafat seinerzeit in einem Brief an Yitzchak Rabin verbindlich verpflichtete, künftig auf alle Formen der Gewalt zu verzichten – die sogenannte Al-Aqsa-Intifada verurteilt oder im Gegenteil unterstützt? Belege erforderlich.

 

IV.
Welche vertrauensbildenden Maßnahmen seitens der Palästinenser sind Ihnen in diesem Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten bekannt geworden?
Bitte hier eintragen: ………………………………………………………….
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V.
Welche Kompromissvorschläge der PA bezüglich einer Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts können Sie aufzählen und belegen?
Bitte hier eintragen: …………………………………………………….
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VI.
Hat die PA jemals auf israelische „Gesten des guten Willens“ (z.B. Rückzüge des Militärs, Freigabe von Geldern, Amnestie von verurteilten Verbrechern) positiv reagiert und wenn ja: wann und wie?
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VII.
Können Sie mindestens ein Statement nennen, in dem ein Offizieller der PA einen historischen Anspruch der Juden auf eine Heimstatt in Erez Israel anerkannt hätte? Wenn ja: welches?
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VIII.
Wird in palästinensischen Schulbüchern über den Nahostkonflikt so berichtet, dass auch nur die geringste Aussicht auf Frieden und Koexistenz, und sei es in ferner Zukunft, besteht?
Wenn ja, bitte nennen Sie ein Beispiel: …………………………………………………………………

 

IX.
Distanziert sich die PA von Terroristen, deren Verbrechen gegen Buchstaben und Geist der Osloer und folgender Abkommen verstießen, oder bereitet sie ihnen nach der Freilassung aus israelischen Gefängnissen einen festlichen Empfang, benennt Straßen und Plätze nach ihnen und richtet Fußballturniere zu ihren Ehren aus bzw. gewährt sie toten Terroristen ein Staatsbegräbnis?
Nennen Sie ein Beispiel für die erste Option: ………………………………………………………………………..
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X.
Versucht die PA, durch direkte Verhandlungen mit Israel zu einer einvernehmlichen Lösung des Nahostkonflikts zu gelangen oder setzt sie darauf, über Drittstaaten und -organisationen Druck auf Israel auszuüben, um ohne jeglichen Kompromiss alle ihre Forderungen erfüllt zu bekommen? Wenn Sie der ersten Variante zustimmen, begründen Sie bitte, warum die PA trotz wiederholter Einladungen seit Jahren nicht mehr verhandelt:
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XI.
Die PA beschwert sich seit der Amtsübernahme Netanyahus gern darüber, bei der „rechten“ Likud-geführten Regierung in Jerusalem nichts erreichen zu können. Welche Fälle aus der Vergangenheit sind Ihnen bekannt, in denen die PA sozialdemokratisch (Avoda) oder zentristisch (Kadima) geführten Regierungen entgegengekommen wäre?
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XII.
Dürfen radikale Prediger im palästinensischen „Staatsfernsehen“ dazu aufrufen, die Juden zu bekämpfen, wo immer man sie treffe?
Ja / Nein

 

XIII.
Können Sie einen palästinensischen Zeitungsartikel / einen TV-Kommentar benennen, in dem die Politik der palästinensischen Führung als zu kompromisslos bezeichnet würde, irgendeine israelische Forderung als gerechtfertigt oder auch nur ein einziger Terroranschlag in Israel als moralisch verwerflich? Haben Sie je von einer Kundgebung in der Westbank oder in Gaza gehört, in der für Frieden und Koexistenz geworben wurde und wenn ja: wann und wo fand sie statt?
Bitte hier eintragen: ………………………………………………………
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Wir freuen uns über eine rege Teilnahme. Die lustigsten Antworten werden in Bälde veröffentlicht.

 

Update: Auch nach mehr als sieben Monaten (!) hat sich noch kein einziger Solidaritäter gemeldet. Wir nehmen die so eindrucksvoll demonstrierte argumentative Insolvenz achselzuckend zur Kenntnis.

 

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Helmut Schmidt — rekalked

Vor ein paar Jahren haben wir uns an dieser Stelle schon einmal mit Helmut Schmidt beschäftigen müssen. Damals hatte der beliebteste Kanzler aller Zeiten sich geweigert, an gewissen menschenrechtswidrigen Praktiken des Regimes in Peking Kritik zu üben.

Jetzt geht er, wie die WELT berichtet, noch einen Schritt weiter: Der 93-jährige Elder Statesman, der u.a. bei TV-Auftritten gern damit punktet, Israel inakzeptables Verhalten bei der Bekämpfung des palästinensischen Terrorismus vorzuwerfen, sieht in dem vor 23 Jahren verübten Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ eine Verteidigungsmaßnahme des chinesischen Militärs. Die allgemein kolportierte Zahl der Toten sei „weit übertrieben“. Außerdem dürften „politische Vorgänge in China (…) nicht nach europäischen Maßstäben beurteilt werden“.

So also läuft das mit der Kritik: Wer sich außerhalb des eigenen Wertekonsenses bewegt, wird gewissermaßen als immun betrachtet; dafür darf man sich, wenn einem nach Belehrungen zumute ist, an den Ländern, die sich auf derselben Umlaufbahn befinden wie man selbst, schadlos halten. Von den einen ist ja nichts anderes zu erwarten, und die anderen kriegen dann eben die volle Breitseite ab. Nur in solch einem Biotop, in dem alles als eine Soße gilt, vor allem Terror und Terrorbekämpfung, ist es möglich, dass, wie heute, im Kommentar einer großen Tageszeitung zu den tödlichen Angriffen eines fanatischen Mobs in verschiedenen Ländern des Orients westliche „Provokateure“ und islamistische Mörder auf eine Stufe gestellt werden; schließlich seien die Extremisten auf beiden Seiten zu finden.

Nicht nur Helmut Schmidts moralische Kompassnadel dreht sich unkontrolliert im Kreis. Vor diesem Hintergrund scheint die allgemeine Bewunderung des Volkes für den Alt-Bundeskanzler schon wieder sehr einleuchtend.

 

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Nieder mit der Hochschule!

Ob das College in Ariel im „palästinensischen Westjordanland“ (das der SPIEGEL im Juni 1967 übrigens noch als „Westjordanien“ bezeichnete, weil damals von Palästinensern noch keine Rede war) zu einer Universität aufgewertet werden soll oder nicht, ist ungefähr so interessant wie eine Dissertation über die Fortpflanzung der Nacktmulle unter Berücksichtigung ihres Einflusses auf die ostafrikanische Binnenschifffahrt. Aber auch ein Nicht-Thema schafft es in deutsche Zeitungen, wenn sich etwas, und sei es auch nur mit sehr viel Mühe, gegen den ungeliebten israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu verwenden lässt. Denn: „Der Plan erzürnt nicht nur Palästinenser“.

Was uns das Nachrichtenmagazin nicht verrät: An der „Hochschule in der Siedlerstadt Ariel“, für viertel- bis halbgebildete Israelkritiker ein vermeintliches Bollwerk der gern verteufelten Siedler, sind auch mehr als 600 muslimisch-arabische Studenten eingeschrieben. Was die über einen möglichen Universitätsstatus ihrer Lehranstalt denken, will man offenbar lieber nicht wissen. Dafür zitiert das Nachrichtenmagazin, you name it, den palästinensischen Regierungssprecher und einen Abgeordneten der linken Meretz-Partei, die natürlich beide gegen das Upgrade sind.

Und wieder einmal fühlt man sich bestens informiert.

 

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Netanyahus Kalkül ist aufgegangen, stänkert Peter Münch in der Süddeutschen Zeitung, seine Iran-Obsession steht überall ganz oben auf der Agenda, und die Israelis, geistig minderbemittelt, wie sie nun mal sind, fallen wie Gimpel auf seine Taktik rein:

Zu Hause demonstriert längst schon keiner mehr gegen die hohen Lebenshaltungskosten, wo es doch jetzt Gasmasken umsonst gibt.

Klar, weder können die Israelis rechnen, noch durchschauen sie das simple Ablenkungsmanöver eines Politikers – zu schweigen von der Möglichkeit, dass sie gewisse Gefahren ähnlich einschätzen könnten wie der von ihnen gewählte Regierungschef. Oder sie sind so scharf auf ABC-Schutzmasken, dass sie dafür gern ein paar Shekel drauflegen, wenn sie Lebensmittel oder Kleidung einkaufen.

Leider verrät der studierte Historiker Münch uns nicht, warum die Israelis so einen Narren an diesen Gasmasken gefressen haben. Finden sie die klobigen Dinger etwa kleidsam? Oder können sie den Beschuss durch Raketen aus dem Libanon, Gaza und dem Iran gar nicht abwarten? Schon ein komisches Völkchen, diese Juden. Jetzt vernebelt ihnen bereits die Aussicht auf Gratis-Gasmasken den Verstand. Dabei sind sie früher doch auch ohne ausgekommen.

 

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Er hat „oops“ gesagt!

Über Obamas Herausforderer kippt der SPIEGEL im Halbtagstakt kübelweise Hohn und Spott aus. Ein “oops” oder “ähm” im Statement, ein kurzes Zögern im Interview, und in der Hafencity reckt man triumphierend die geballten Fäuste: Versager! Vollidiot! Schießbudenfigur! Jetzt bist du geliefert!

Herbst 2012. Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney sind auf Wahlkampftour. Das deutsche Sturmgeschütz der amerikanischen Demokraten feuert aus allen Rohren – und ist darauf vorbereitet, jede Situation angemessen zu interpretieren. Und das geht so:

 

(Obama hält eine Rede, Zuhörer sind passiv)
“Gebannt hängen die Versammelten an den Lippen des Hoffnungsträgers. Noch einmal beschwört der Präsident auf so unnachahmliche Weise die gemeinsamen Werte, die Amerika groß gemacht haben. Demokratie, Freiheit, Streben nach Glück – und jeder im Saal weiß, was hinter diesen schlichten Worten steht.”

(Romney hält eine Rede, Zuhörer sind passiv)
“Keine zehn Minuten dauert es, und der spröde Mittsechziger mit dem ergrauenden Haarschopf und den Ärmelschonern überm Charisma hat seine Zuhörer narkotisiert. Demokratie, Freiheit, Streben nach Glück – Romney kramt alle abgegriffenen, hohlen Phrasen hervor, die die Mottenkiste bereit hält. Erfolglos. Im Saal herrscht eine Stille wie im Kloster La Grâce-Dieu. Nur einmal schreckt ein knorriger Farmer aus seinem Sekundenschlaf und spendet spontan müden Applaus, offensichtlich im Glauben, die Rede sei schon vorbei.”

 

(Obama hält eine Rede, Publikum jubelt)
“Unglaublich, wie es Barack Obama nach all den Rückschlägen immer wieder schafft, dass ihm die Herzen der Massen zufliegen. Die Herzen der Minijobber mit der McDonald’s-Mütze ebenso wie die der Farmer in Illinois und der Büroangestellten in Boston. Die Partei weiß, was sie an ihm hat, und demonstriert beeindruckende Geschlossenheit.”

(Romney hält eine Rede, Publikum jubelt)
“Dass sich die Veranstaltung auf dem Niveau eines Kindergeburtstags bewegt, scheint den anspruchslosen Romney nicht zu stören. Das Klatschvieh goutiert noch jede Ungeheuerlichkeit des republikanischen Parteiprogramms: Empfindliche Strafen für Kapitalverbrecher, Unterstützung für Israel, keine vollständige Entwaffnung der US-Streitkräfte. Bei seinem Publikum kann Romney mit dieser harten Linie punkten. Wie besinnungslos jubeln sie ihm zu, Kritik ist diesen Herdentieren fremd. Man fühlt sich an einen Parteitag der KPdSU erinnert.”

 

(Obama spricht fehlerfrei)
“Wieder einmal demonstriert Obama, dass er ein begnadeter Rhetoriker ist, gegen den sich selbst Cicero ausnimmt wie ein lallender Dorftrottel.”

(Romney spricht fehlerfrei)
“Gewiss, er leistet sich keine allzu peinlichen Aussetzer wie seine Parteikollegen, aber der aalglatte Multimillionär spult einen seelenlosen Text ab. Nicht nur das Publikum fragt sich: Ist das ein Mensch oder ein Roboter?”

 

(Obama verhaspelt sich)
“Einmal passiert es doch, dem sympathischen Menschenfischer unterläuft ein “ääh”, doch dieser kleine Lapsus ist eine lässliche Sünde, die er spontan mit einer selbstironischen Bemerkung für sich zu nutzen weiß. Und seine Zuhörer wissen: Er ist einer von uns, ein Mensch mit kleinen Schwächen, zu denen er steht. Er kann sich das leisten, denn schon in der Schule und auf der Universität stellte er mit stets glänzenden Noten unter Beweis, zu welch exzellenten Leistungen er fähig ist.”

(Romney verhaspelt sich)
“Es kommt, wie es kommen musste: Romney fügt der endlosen Reihe von republikanischen Patzern und Peinlichkeiten ein weiteres unrühmliches Kapitel hinzu. “Ääääähm…” Lähmendes Entsetzen unter seinen Anhängern, die Präsidentschaft kann der grenzdebile Senior jetzt endgültig vergessen. Schon spitzen die amerikanischen Kollegen die Bleistifte, um ihre vernichtenden Kommentare zu verfassen. Aber mal ehrlich: Wer wird Romney vermissen, den Karriereristen, der mit seinen Bestnoten in der Schule und an der Universität jeden Tag demonstrierte, was für ein schleimiger Streber er war?”

 

(Teleprompter fällt aus, Obama ringt nach Worten)
“Eine technische Panne überspielt der Präsident souverän, lässt sich Zeit, feilt kurz, aber intensiv an der bestmöglichen Überleitung…”

(Teleprompter fällt aus, Romney ringt nach Worten)
“Jetzt ist er völlig von der Rolle. Romney ist verloren, versucht vergeblich, die Region der Großhirnrinde, welche sich in der Pars triangularis des Gyrus frontalis inferior befindet, zu aktivieren, aber da ist nichts. Gähnende Leere. In einem Duell in Dodge City läge er jetzt schon leblos im Staub der Straße. Das war’s, das ist das endgültige Aus für den Möchtegern-Präsidenten. Amerika bleibt einiges erspart, denn, mal ehrlich: Mitt heißt der Mann, und wer kann sich schon einen Präsidenten vorstellen, dessen Vorname mal Fausthandschuh, mal Flosse bedeutet?”

 

(Obama schließt Militäreinsatz gegen Iran kategorisch aus)
“Der Präsident beweist, dass ihm der Friedensnobelpreis zu Recht verliehen wurde. Dialog? Ja. Sanktionen? Ja, wenn es sein muss. Aber ein Krieg, der einen Flächenbrand im Mittleren Osten auslösen würde? Niemals.”

(Romney schließt Militäreinsatz gegen Iran kategorisch aus)
“Der ultranationalistische Rechtsausleger wirft seine Partei um Jahrzehnte zurück, in die unseligen Zeiten des Isolationismus. Die Supermacht Amerika stiehlt sich aus der Verantwortung. Das ist, man kann es nicht anders sagen, schändlich.”

 

(Obama droht Iran mit Militäreinsatz)
“Gewiss, er ist Friedensnobelpreisträger, aber er hat nie ausgeschlossen, dass er im äußersten Notfall auch andere Optionen erwägen könnte. Und dieser Zeitpunkt scheint nun gekommen. Obama hat sich diese Entscheidung von großer Tragweite nicht leicht gemacht.”

(Romney droht Iran mit Militäreinsatz)
“Ein Hardliner, ein Falke war Romney schon immer. Jetzt spielt er mit dem Feuer, scheint bereit, die halbe Welt in den Abgrund zu reißen, indem er ohne Not den Konfrontationskurs Richtung Teheran verschärft. ,Sollte der Iran Israel angreifen, werden wir handeln’ tönt Romney in Nibelungentreue zu dem zänkischen Zwergstaat in Nahost. Dabei hat Präsident Achmadinedschad lediglich angekündigt, mit den eben entwickelten Atomwaffen das zionistische Regime schon bald Geschichte werden zu lassen. Eines ist nun offensichtlich: Romney ist ein wahrlich gefährlicher Mann. Möglicherweise gefährlicher noch als Guttenberg.”

 

(aktualisierte Version eines älteren, gleichwohl beinahe prophetischen SoE-Blogeintrags)

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