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Archive for the ‘Helden’ Category

Auf denn, ihr Gefährten, so singet die Hymne der tapf’ren Borussen!
Nicht länger blicken sie in die finsteren Tiefen des Tartaros
Wohin der Sturz ihnen drohte; die Götter, sie hatten das Schicksal beschlossen.
Doch entflammte der Mut der Mannen um Reus, dem untad’ligen Helden
Und laut war der Jubel, der in der niederrheinischen Steppe erscholl.

Denn mir stürmten die Fohlen vorbei, im geflügelten Laufe, hinten die Linien,
Sich teilend, in geordneter Reihe zu halten, und pfeilschnell schoss herbei
Das lockenumkränzte Haupt des Dante; nur knapp verfehlte das Ziel er,
Zu früher Stunde die endliche Rettung zu bringen; doch nicht sank der Mut
Obwohl das Leder, das runde, nur streifte die ragenden Pfeiler.

Jetzo dem Wink der Götter und eigener Stärke vertrauend, den Ruhm zu erlangen
In der Schlachten Getümmel, die Streiter sich rüsteten zur Entscheidung;
Also stürmten Borussen und Pötter gegeneinander; kämpfend, nicht hier noch dort
Des unglücklichen Schützen sich erinnernd; Haupt an Haupt drang alles
Zur Feldschlacht. Reus selbst und der edle Dante führten die Ordnung.

Denn ihnen gleich war keiner, im fliegenden Lauf zu verfolgen das Ziel,
Sobald Reus Schrecken erregte. Dreimal faßt‘ ihn von hinten der grausige Ostrzolek
Strebend ihn zu Fall zu bringen, und laut ihn der Richter ermahnte
Im dunklen Gewand. Zweimal gleich donnerten die Balken des Tores;
Doch nicht zagend die Fohlen nun kämpften; So ward Reus Wille vollendet.

Also stürmten sie vorwärts, rings nach dem Helden forschend
Dem Göttlichen, ob sie ihn fänden, der selbst die Entscheidung nun suchte
Und überwand die dichten Reihen des Gegners und den vielfingrigen Luthe im Tor.
So ward das Wunder vollbracht. Dann zu den Bussen gekehrt; heim zum Olympos
Mit Favre, dem weisen Ratgeber, zu feiern inmitten jubelnder Schar.

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Kein Kicker

Nix gegen Messi, um Gottes Willen. Er hat wohl wirklich nur aus Bescheidenheit auf die letzten beiden Buchstaben seines Namens (a und s) verzichtet. Aber einer ist da, der auf Ball- und Augenhöhe mit ihm ist. Mindestens. Und der deswegen gern in wenigen Tagen zum Weltfußballer des Jahres erklärt werden darf. Das immer empfehlenswerte Magazin 11 Freunde hat dem genialen Spielmacher Xavi einen feinen Artikel gewidmet.

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Trauriger Jahrestag

Heute vor 15 Jahren wurde Yitzchak Rabin ermordet. Wohl für die meisten von uns einer der traurigsten Tage unseres Lebens. Das namenlose Entsetzen, von dem das Land, seine Freunde und die Juden in der Galut erfasst wurden, geht einem bis heute nicht aus dem Kopf. Aus dem Frieden, den er erreichen wollte, wurde nichts – die andere Seite hatte keinen Yitzchak Rabin an der Spitze. Große Menschen begehen wohl auch große Irrtümer. Wer weiß, vielleicht geht eines fernen Tages sein Traum, Israels Traum, ja doch noch in Erfüllung. Od lo avda tikvatenu.

Shalom, Chaver.


Yitzchak Rabin (1922–1995)

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Happy Entebbe Day!

People holding innocent hostages to achieve some end, whether it be monetary or political, deserve payment in their own coin but at higher interest.

Joshua Shani, C-130-Pilot bei der israelischen Rettungsaktion von Entebbe – heute vor 34 Jahren. (Foto: David Rubinger)

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Strandidyll

Neulich an der Nordsee.

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Ein Beleg ist dieses beinahe unglaubliche Interview auf der Webseite der FAZ. In diesem Zusammenhang sei an jenes Projekt erinnert, das SoE schon unterstützt hat, als es überhaupt noch nicht existierte.

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In Memoriam Assaf Ramon

Was für eine Tragödie. Zum zweiten Mal innerhalb von nur sechseinhalb Jahren ist das israelische Volk mit der Familie Ramon in Trauer vereint: Nach Ilan Ramon, Israels erstem Astronauten, Fliegeras und Held von Osirak, ist nun auch sein Sohn Assaf tödlich verunglückt. Assaf Ramon stürzte am Sonntag in einer F-16A – just der Flugzeugtyp, mit dem sein Vater am 7. Juni 1981 den irakischen Reaktor zerstört und Israel von einer tödlichen Bedrohung befreit hatte – während eines Routinetrainingsflugs ab.

Erst im Juni hatte Assaf Ramon als Lehrgangsbester den Pilotenkurs der israelischen Luftwaffe bestanden und neben seinen Schwingen auch eine entsprechende Auszeichnung aus der Hand von Staatspräsident Shimon Peres erhalten. Peres äußerte sich jetzt bestürzt über den Unglücksfall: „Was uns heute widerfahren ist, ist mehr als eine Tragödie. Es ist ein Bruch. Ich kannte sie beide: Assaf war ein Kämpfer, der Sohn eines Kämpfers, ein Träumer unter Träumern. Beide sind ein Symbol für alles, was gut ist am jüdischen Staat. Sie waren die Außergewöhnlichsten der Außergewöhnlichen.“

Wir werden die beiden und ihre Angehörigen nicht vergessen.

Assaf Ramon

Assaf Ramon nach der Überreichung der Pilotenschwingen am 25. Juni 2009 auf der Luftwaffenbasis Hazerim (Foto: IDF).

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