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Archive for the ‘Helden’ Category

Happy Entebbe Day!

People holding innocent hostages to achieve some end, whether it be monetary or political, deserve payment in their own coin but at higher interest.

Joshua Shani, C-130-Pilot bei der israelischen Rettungsaktion von Entebbe – heute vor 34 Jahren. (Foto: David Rubinger)

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Strandidyll

Neulich an der Nordsee.

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Ein Beleg ist dieses beinahe unglaubliche Interview auf der Webseite der FAZ. In diesem Zusammenhang sei an jenes Projekt erinnert, das SoE schon unterstützt hat, als es überhaupt noch nicht existierte.

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In Memoriam Assaf Ramon

Was für eine Tragödie. Zum zweiten Mal innerhalb von nur sechseinhalb Jahren ist das israelische Volk mit der Familie Ramon in Trauer vereint: Nach Ilan Ramon, Israels erstem Astronauten, Fliegeras und Held von Osirak, ist nun auch sein Sohn Assaf tödlich verunglückt. Assaf Ramon stürzte am Sonntag in einer F-16A – just der Flugzeugtyp, mit dem sein Vater am 7. Juni 1981 den irakischen Reaktor zerstört und Israel von einer tödlichen Bedrohung befreit hatte – während eines Routinetrainingsflugs ab.

Erst im Juni hatte Assaf Ramon als Lehrgangsbester den Pilotenkurs der israelischen Luftwaffe bestanden und neben seinen Schwingen auch eine entsprechende Auszeichnung aus der Hand von Staatspräsident Shimon Peres erhalten. Peres äußerte sich jetzt bestürzt über den Unglücksfall: „Was uns heute widerfahren ist, ist mehr als eine Tragödie. Es ist ein Bruch. Ich kannte sie beide: Assaf war ein Kämpfer, der Sohn eines Kämpfers, ein Träumer unter Träumern. Beide sind ein Symbol für alles, was gut ist am jüdischen Staat. Sie waren die Außergewöhnlichsten der Außergewöhnlichen.“

Wir werden die beiden und ihre Angehörigen nicht vergessen.

Assaf Ramon

Assaf Ramon nach der Überreichung der Pilotenschwingen am 25. Juni 2009 auf der Luftwaffenbasis Hazerim (Foto: IDF).

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Heute vor drei Jahren wurde der junge israelische Soldat Gilad Schalit von palästinensischen Terroristen entführt. Zwei seiner Kameraden wurden bei der Entführung ermordet.

Am 20. September 2009 – Gilad Schalit wäre dann 1183 Tage in Geiselhaft – steigt in Berlin das größte Laufevent Deutschlands. Dabei will der Israeli Ron Segal mit 1182 weiteren Läufern ein Zeichen der Solidarität mit Gilad Schalit setzen: Genau 1183 Läufer sollen mit Shalits Konterfei auf ihren Trikots an dem Marathon teilnehmen und an Schalits Schicksal erinnern.

Mindestens eine Hälfte von SoE wird zu dem Team gehören. Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Leser von SoE als Läufer oder als Zuschauer die Aktion unterstützen könnten. Weitere Informationen über das Projekt finden sich hier und bei Facebook.

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Zeit für Helden

Die ersten Helden, denen ich begegnete, waren die Protagonisten des Trojanischen Krieges. Jedenfalls nannte Gustav Schwab sie so, wie es mehr als 3000 Jahre vor ihm Homer in der Ilias getan hatte. Es waren allesamt Recken in glänzender Rüstung: Achilles und Patroklos (sein Geliebter, was ich als Kind natürlich nicht zwischen den Zeilen herauszulesen vermochte), der Königssohn Hektor, der große und der kleine Ajax. Es waren Männer, die man als Helden verehrte, weil sie kühn und stark waren und den Kampf nicht scheuten. Ob sie viel darüber nachdachten, wie sinnvoll ihr Tun war und wofür sie ihr Leben in die Waagschale warfen, darf bezweifelt werden. Damals jedenfalls wurde nicht danach gefragt. Auch vor 100 Jahren noch nicht. Da war ein Held, wer, wie die Kampfflieger von Richthofen oder Udet, Dutzende feindlicher Piloten vom Himmel geholt hatte.

Die Heldenverehrung ist aus der Mode gekommen, jedenfalls in Deutschland, wo man auf Typen wie die alten Fliegerasse nicht mehr stolz ist. Und das ist auch gut so. Nicht gut ist, dass auch wahre Heroen nicht mehr gewürdigt werden. „Pferde sind die Überlebenden der Helden“, spottet Peter Sloterdijk in seiner Kritik der zynischen Vernunft, und sicher trifft er mit seinem Sarkasmus die allgemeine Stimmung. Über die Amerikaner, die bis heute un-verschämt von Heldentum sprechen, wo es sich doch nur um Feuerwehrmänner im 9/11-Einsatz handelte, schüttelt man bestenfalls verständnislos den Kopf. Das Ideal ist heute der Antiheld, der Zweifler, der Zyniker und der Verlierer. Ihm gehören die Sympathien, während Haudegen und Macher als arme Irre bemitleidet werden.

Allein: Zuweilen gibt es Menschen, die Kopf und Kragen riskieren, um andere zu retten, wie die israelischen Eliteeinheiten 1976 in Entebbe. Oder um einen Tyrannen zu stürzen, wie die alliierten Invasionstruppen bei der Landung in der Normandie, ziemlich genau vor 65 Jahren. Oder um die Menschheit einen Schritt weiter nach vorn zu bringen, wie die Astronauten des Apollo-Programms 1968–1972.

Ja, auch das waren Helden. Denen bewusst war, dass sie vielleicht nicht wieder zur Erde zurückkehren würden von ihrer abenteuerlichen Mission. Und die nicht darauf warteten, dass es andere tun würden, sondern sich darum rissen, dabei zu sein. Großartige Kerle, die über Intelligenz, Tapferkeit, Humor, Menschlichkeit und, ja, auch eine gewisse Weisheit verfügen, und denen ein wenig Dankbarkeit nicht schaden könnte. Immerhin hat ihnen David Sington ein filmisches Denkmal gesetzt – mit der hinreißenden Dokumentation „Im Schatten des Mondes“.

Zehn der zwölf noch lebenden Apollo-Astronauten – der notorisch scheue Armstrong ist nicht darunter – erzählen vor Singtons Kamera, wie sie ihre Reise zum Mond (im Fall von Apollo 13 natürlich: die gescheiterte) erlebten und wie die Erfahrung auf sie wirkte. Und sie tun es so, dass man ihnen staunend und fasziniert zuhört und sich wünscht, die 95 Minuten mögen bitte, bitte nicht so schnell vorbei sein. Die Erzählungen der Astronauten, heute alle über 70 und 80 Jahre alt, digital aufbereitete Archivbilder, Musik, das war’s. 95 Minuten, die ohne hektische Schnitte, unheilschwangere Stimme aus dem Off und alberne „szenische Rekonstruktionen“ à la Guido Knopp auskommen. Arte wiederholt das Kleinod am Montag, dem 20. Juli um 21.00 Uhr. Vormerken, anschauen – Fernsehen ohne Reue.

Vielleicht lernt man wahres Heldentum so wieder ein wenig mehr zu schätzen.

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Weiter erstklassig!

Die Nachrufe waren wieder mal verfrüht. Grau is‘ alle Theorie, maßgebend is‘ auf’m Platz.

gladbach

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Gestern berichtete die Welt

Gegen 19.35 Uhr deutscher Zeit wurde das Unterhaltungsprogramm an Bord durch einen Schusshagel aus Schnellfeuergewehren gestört. Rund neun Stunden, nachdem die „Melody“ Port Victoria auf den Seychellen verlassen und sich auf den Weg nach Akaba in Jordanien gemacht hatte, griff ein kleines Zodiac-Schnellboot das Passagierschiff an. Sechs mit Kalaschnikows bewaffnete Piraten versuchten rund 1100 Kilometer vor der Küste Somalias, den Kreuzfahrer mit einer Leiter zu entern.

Doch die Freibeuter hatten nicht mit der Wehrhaftigkeit des Urlaubsschiffes gerechnet. Zu den 536 Besatzungsmitgliedern zählte auch eine Einheit israelischer Sicherheitsleute, denen der italienische Kapitän Ciro Pinto den Befehl erteilte, zurück zu schießen. (…) Tatsächlich gelang es den israelischen Sicherheitskräften, die Piraten in die Flucht zu schlagen. 

Wie bereits im Fall des Ablebens von Hisbollah-Top-Obermotz Imad Mughniyeh hat Spirit of Entebbe erneut über ebenso verworrene wie dunkle Kanäle exklusive Aufnahmen vom Tatort erhalten. Das folgende Bild zeigt die Szenerie kurz nach dem Eingreifen der Israelis:

 

 

Die Frustration der Piraten ist verständlich, hatten sie sich an den Juden doch bereits zuvor mindestens einmal die Zähne ausgebissen. 

Dass die Sicherheitskräfte erst mit Verspätung eingriffen (wie SPON schreibt), erscheint uns nach einschlägigen Erfahrungen mit israelischen Klempnern plausibel, ändert aber nichts am überzeugenden Resultat. 

Wer hier allerdings die wirklichen Piraten sind, erklärt uns pünktlich die taz. Schon die Überschrift jagt Schauer über den Rücken. Priceless.  

Dies ist übrigens der 1000. Eintrag bei Spirit of Entebbe. Applaus, Applaus – und besten Dank den treuen Lesern!

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Sensationell: 

Israeli producer Kutiman has become an overnight internet sensation by mixing an album entirely from samples of YouTube videos. The online album Thru You has become so successful that (at time of writing) the site hosting it is down due to „overwhelming traffic“.

But don’t worry, The List have gathered together all 7 tracks in one place for you to watch, listen and enjoy.

(Dank an JK, Turtle Lake Hero.)

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Und noch ein wunderbarer Einspielfilm aus der brillanten israelischen Satiresendung „Eretz Nehederet“ („Wunderbares Land“):

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