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Archive for the ‘Hofjuden’ Category

Rätselzeit! Diesmal sind drei Dutzend notorische Antisemiten, hauptberufliche „Israelkritiker“ und ausgewiesene Evolutionsbremsen arabischer, jüdischer und/oder westlicher Herkunft zu erraten, wobei das jeweilige Anagramm mitunter einen subtilen Hinweis auf die zu ermittelnde Person in sich birgt.

Mitmachen dürfen alle SoE-Leser außer „Felix Stachelhase“, „Henning Lesch“, „Fridolin“ und ähnlich unangenehmen Zeitgenossen. Wer zuerst sämtliche Hasskappenträger herausfindet, erhält ein hübsches kleines Präsent von SoE.

Viel Spaß!

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1. Informant Eselkinn

2. Analachselhirsch

3. Na komm nur, Fatah!

4. Hungrige Ente

5. Korn zum Schaemen

6. Ein Aladinbomber

7. Stirb, Jude, hinten

8. Der Riemen Kahns

9. Harem-Galas

10. Kaufende Killer

11. Feige Germanisten

12. Mies in Verbennot

13. Kot vom Viren-Zeus

14. Seidig Porno

15. Anderer Draht

16. Zahlbar am Meer

17. Goering-Ehe

18. Ablass-Arsch ade!

19. Nasser, ja nobel!

20. Mammon, mehre Zins

21. Der Chirac-Schinder

22. Cholera hilft

23. Mad Nazi log

24. Niveau irr

25. Alpen-Papi

26. Ach komm, Sony!

27. Ass im Haar

28. SPD-Niete, hey!

29. Axt im Braten

30. Speer, verkohlt

31. Tod in Abscheu

32. Pastor Puenktchen

33. Serenadensau

34. Hals, Gicht, Knie

35. Oh, lobe Unrat!

36. Gallier in Cafe

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„Lieber allein als beliebt“ seien die Israelis, so Moshe Zimmermann, der in Israel Experte für deutsche Geschichte ist und in Deutschland unbegreiflicherweise als Experte für israelische Gegenwart herumgereicht wird. Womit er wohl meint, dass die Juden sich im Ghetto am wohlsten fühlen. Apropos: „Israel fühlt sich von Feinden umzingelt“ – kaum verständlich angesichts der vielen positiven Signale aus Kairo, Gaza, Damaskus, Beirut und Teheran, würden wir hier polemisch anmerken, räumte nicht Zimmermann selbst ganz am Ende seines selten dämlichen Artikels doch noch ein, dass an diesem „Gefühl“ der Bedrohung doch einiges dran ist, was einerseits seine eigene krude Argumentation ad absurdum führt, andererseits aber dem einschlägig präparierten gemeinen Spon-Leser nicht weiter auffallen dürfte.

Nachdem er sich drei Absätze lang über die angeblich angestrebte Absonderung von den Gojim verbreitet hat, kehrt Zimmermann, ganz in der Tradition antiisraelischer Agitatoren, Ursache und Wirkung um, indem er israelische Reaktionen auf arabische Feindseligkeiten als Wurzel allen Übels ausmacht (it all started when Israel hit back). Der zweite ausgelutschte Kniff besteht darin, sich allein auf die israelische Politik zu kaprizieren und die, sagen wir: unangenehme Nachbarschaft, in der Israel sich zu behaupten hat, höchstens en passant zu erwähnen. Trick Nr. 3: Man erzählt von den „Vertreter(n) einer ,Ganz-Israel-Politik’“, die vorgeblich Oberwasser verspüren, obwohl sich eine satte Mehrheit der Israelis seit mindestens zwei Jahrzehnten für eine Zweistaatenlösung ausspricht und entsprechend wählt. Es ist ja mitnichten so, dass „Jerusalem den palästinensischen Wunsch nach Unabhängigkeit rigoros ablehnt“, sondern es geht um die Bedingungen, unter denen ein Palästinenserstaat entsteht, ohne dass der Krieg weitergeht.

Genau das aber ist das Ziel der Palästinenserführung: einen Staat zu bekommen und auf Konfrontationskurs mit Israel zu bleiben. Zur Erinnerung: Vor ziemlich genau 18 Jahren war es die israelische Führung, damals unter Rabin und Peres, die Arafats Kohorten aus dem Exil holte und sich mit der PA eine Laus in den Pelz setzte, die bis heute juckt und zwickt. Den Zimmer- und Zuckermännern, den Avnerys und allen anderen, denen alternative Realitätsentwürfe das tägliche Brot sind, gelten die verheerenden Erfahrungen des „Friedensprozesses“ nichts, sie wirken, als habe man sie Anfang der 90er-Jahre eingefroren: Wie, was, Intifada? War da was? 1500 Terrortote? Ja, so what, shit happens.

Die Weigerung der Palästinenser, mit Israel zu verhandeln und dafür von ihren Maximalforderungen, die sie der Weltöffentlichkeit als Minimalforderungen verkaufen, abzurücken, die unverändert feindselige Propaganda, das kategorische Nein zur Präsenz von Juden in einem Staat Palästina, das Beharren auf dem „Rückkehrrecht“ (nach Israel!) und die damit zusammenhängende Absage an die Anerkennung Israels als jüdischer Staat (eben keine „sinnlose“ Forderung, wie es Zimmermann behauptet), all das verträgt sich weder mit bereits geschlossenen Verträgen noch mit dem, was jemand, der sich eine friedliche Zukunft für den Nahen Osten erträumt, akzeptieren kann. Amerika etwa steht Israel aus vielerlei Gründen kulturell und politisch näher als der Orient, aber als Supermacht möchten sich die USA es mit niemandem verderben. Sie haben ein Interesse daran, dass Ruhe im Karton ist, schon deshalb können sie keinen palästinensischen Vorstoß zulassen, der darauf abzielt, den Konflikt mit Israel auf ewig festzutackern. Und genau das will Abbas, wenn er seinem Staat von den UN anerkannte Grenzen verpasst, auf die man sich nicht friedlich geeinigt hat.

Die Behauptung, Israel betreibe eine „Selbstisolation“, ist angesichts der erschreckenden Realitäten in der Region infam. Wer das Land kennt, weiß, dass sich die Israelis nichts sehnlicher wünschen, als hinaus in die Welt zu reisen, und, ja auch gern in die Nachbarländer, wenn die es denn zulassen würden. Weiß, wie sie aufatmen, wenn sie mal aus ihrem kleinen, stressigen Land herauskommen, ziemlich egal, wohin. Weiß, dass sie sich, wenn es geht, einen zweiten Reisepass zulegen, um sich Unannehmlichkeiten, die man als Israeli nur allzu häufig hat, zu ersparen. Nicht Israel hat sich diese beschämende Isolierung gewünscht, sie ist eine Folge der Aggressivität seiner Feinde und der fehlenden Empathie, um das mindeste zu sagen, seiner vorgeblichen Freunde. Beschämend ist dieser Umstand für uns, für ein Klima, in dem ein schäbiger Text wie der von Moshe Zimmermann Wasser auf die Mühlen zahlloser Dummschwätzer ist.

„Lieber allein als beliebt“, unverschämter gehts nicht. Lieber unbeliebt und am Leben als beliebt und tot, das triffts im Extremfall. Denn selbst auf mehr als einen wohlwollenden Nachruf, vielleicht in der WELT, könnte Israel mutmaßlich nicht zählen – da ist es ratsamer, die nötigen roten Linien zu verteidigen als vergeblich zu versuchen, es denen recht zu machen, die einen ohnehin nicht leiden können.

Na, immerhin Moshe Zimmermann ist wohlgelitten. Stolz wäre ich an seiner Stelle allerdings nicht.

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Eigentlich bin ich keiner, der jemals einem Hundekampf zuschauen würde, aber, he: das hat was!

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Zu Lande, zu Wasser und in der Luft sind vorgeblich propalästinensische, aber leider doch nur ordinär antisemitisch motivierte Aktivisten mit erneuten Versuchen gescheitert, den Staat Israel kameratauglich in Misskredit zu bringen. Hatten sich schon zum „Naqsa-Tag“ etliche Hundertschaften von Palästinensern für tausend Dollar pro Nase von Syriens Diktator Assad anheuern lassen, um Rabatz auf dem Golan zu machen, damit wenigstens für ein paar Stunden von den Unruhen in Syrien abgelenkt werden konnte, schickten sich alsbald weitere Hundertschaften so genannter Aktivisten an, per Schiff und Flugzeug den Dreh- und Angelpunkt ihrer krankhaften Obsession anzusteuern. Da sie sich wohlwollender medialer Begleitung erfreuen durften, würde sich schon ein Weg finden lassen, für Bilder zu sorgen, die den jüdischen Staat schlecht aussehen ließen.

Und genau darum ging es. Was für jedermann offensichtlich war, nämlich dass echte humanitäre Katastrophen die üblichen Verdächtigen ebenso kalt lassen wie der Umstand, dass aktuell Tausende von Aufständischen in Libyen und Syrien massakriert werden, bestätigte eine immerhin halbwegs ehrliche Aktivistin in einem Interview. Nein, man habe keine Hilfsgüter an Bord, es ginge vielmehr darum, die israelische „Blockade des Gazastreifens“ zu durchbrechen. Die aber besteht aus gutem Grund, einem weiteren, Zweifel an den lauteren Motiven der „Friedens“-, und „Menschenrechtsaktivisten“ anzumelden. Die nicht für möglich gehaltene Selbstversenkung der mit großem Trara angekündigten zweiten Gaza-Flottille nahm ihren Lauf, und wir müssen zugeben, dass wir ob dieser ill fated mission mehr als entzückt waren. Zuerst klagte man über „Sabotageakte“, dann wurde der Versicherungsschutz infrage gestellt, politisch blies plötzlich Gegenwind, die Griechen hinderten die Narrenschiffe gar am Auslaufen und nahmen einen Kapitän in Gewahrsam. Fortan sahen die Aktivisten kein Land mehr, und das ist angesichts der eher ungünstigen Ausgangsposition eine mehr als erfreuliche Entwicklung. An der Küste des Gazastreifens hielt die Hamas vergebens Ausschau nach den nützlichen Idioten aus dem Westen.

Die Israelis, die sich erst an den Gedanken gewöhnen mussten, überall und jederzeit mit einer Schweinerei aus dem „israelkritischen“ Lager rechnen zu müssen, ließen sich diesmal nicht auf dem falschen Fuß erwischen sondern trafen schon im Vorfeld ungewohnt weitsichtige Maßnahmen. Sich das Recht nehmend, verständlicherweise unerwünschte Personen erst gar nicht ins Land zu lassen, hängten sie vorzeitig das Schild „Wir müssen leider draußen bleiben“ auf, und die Köter mussten schon an ihren Abflugdestinationen das tun, was sie am besten können: jammern, anklagen und herumpöbeln. Denn sowohl in ihrem antijüdischen Furor als auch in der Dreistigkeit, mit der sie ihn öffentlich ausleben, stehen die Aktivisten ihren Freunden von der Hamas so nahe, dass kein Blatt Papier dazwischen passt. So wie die islamistische Terrororganisation den israelischen Soldaten Gilad Shalit seit nunmehr fünf Jahren in irgendeinem Loch gefangen hält, ohne dass es ein Lebenszeichen gäbe, geschweige denn ein Vertreter des Roten Kreuzes den Verschleppten aufsuchen dürfte, sich aber lautstark auf internationales Recht beruft, wenn Bibi Netanyahu ankündigt, dem dolce vita palästinensischer Häftlinge, die lustig schmausen und bei Bedarf auch per Fernstudium auf Kosten des israelischen Steuerzahlers einen akademischen Abschluss erwerben dürfen, langsam mal ein Ende zu bereiten, wird auch von ihren westlichen Handlangern das Prinzip „Haltet den Dieb!“ hochgehalten. Entsprechend beschwert sich Martin Forberg, der für die Junge Welt arbeitet, was uns die Süddeutsche Zeitung aber verschweigt und Forberg lieber ganz allgemein als „Journalist“ vorstellt, mangels wirklich mieser Behandlung über „Hitze“ und einen „vorwiegend rauen Ton“ im Abschiebegewahrsam.

Wir fassen zusammen: Obwohl es keinen vollkommenen Schutz gegen immer neue Dreckschleuderaktionen geben kann, so wie man auch nie weiß, wann und wo der nächste Selbstmordattentäter um die Ecke biegt, zeigt das desaströse Scheitern der jüngsten antiisraelischen Propagandaaktionen, dass auch diese mediengeilen Aktivisten durch umsichtiges Vorgehen in die Schranken zu weisen sind. Anders als Suizidbomber posaunen sie ihre Absichten schon mit langem Vorlauf in die Welt hinaus, und ihre Dummheit ebenso wie ihre offenbar gewordene Heuchelei angesichts echten Elends in der Welt und insbesondere in der Region, um die sich zu sorgen sie vorgeben, tut ein übriges. Die Bezeichnungen „Flotidiots“ und „Flightidiots“ haben sie sich redlich verdient, und man kann nur hoffen, dass dieser unappetitlichen Bagage endlich die mediale Aufmerksamkeit entzogen werden möge, der allein sie ihre kümmerliche Existenz zu verdanken hat.

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Herr Abraham Melzer aus Neu-Isenburg hat diesen Artikel von mir gelesen und macht aus seinem Herzen keine Mördergrube:

Diesmal muss ich Ihnen Recht geben. Bibi soll hart bleiben, so hart wie Liebermann. Damit schafft er Israel schneller ab. Nicht, dass ich das will. Ich liebe das Land und mir würde es reichen, wenn man nur Bibi, Liebermann, Zipi, Ehud, und wie sie alle noch heißen, abschafft. Und gleich solche Judenhasser wie Sie.

Wenn das nicht wahre Liebe ist.

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Anmerkungen zu nicht lange zurückliegenden, gegenwärtigen oder in naher Zukunft dräuenden Ereignissen sowie Personen, ohne die diese Welt reicher wäre.

A wie Antizionisten

Nach dem überwältigenden Propagandaerfolg des Mavi-Marmara-Zwischenfalls wollen die „Aktivisten“ es noch einmal wissen. Im Mai soll eine weitere Flottille von 15 Schiffen zwar nicht den Palästinensern helfen, aber doch den Israelis schaden. Da auch im Licht ganz anderer Erkenntnisse trübe Gestalten an ihrer grotesken Darstellung der Ereignisse an Bord festhalten, ist eine Neuauflage der dreisten Inszenierung so gut wie sicher.

B wie Boykotteure

Trotz des aufopferungsvollen Einsatzes von Bremer Friedensfreunden, welche die gute alte deutsche Tradition des „Kauft nicht bei Juden“ wiederbeleben wollten, habe ich gestern auf dem Wochenmarkt schon wieder Datteln und Clementinen aus Israel gesehen. Am Stand eines Türken! Auf die Volksgenossen ist offenbar genauso wenig verlass wie auf Bürger mit Migrationshintergrund. Ein idealer Aufhänger für den nächsten „Kommentar des Monats“. Melzer, übernehmen Sie!

C wie Coalition of the Willing

Anzahl von Staaten, die dem Diktator Gaddafi beim Versuch in den Arm fallen, aufständische Bürger wie tolle Hunde zu erschlagen. Wir Deutschen machen da nicht mit. Wir sind für die Maus, aber auch für die Katze.

D wie Dilemma

Israel will den Frieden, die Hamas ist scharf auf Krieg. Was tun, wenn man sich auf einen „Friedensprozess“ eingelassen hat, aber naturgemäß mehr zur anderen Seite neigt? Einerseits möchte die Fatah ja ein bisschen Frieden, um Verhandlungspartner, Vermittler und Sponsoren bei Laune zu halten, andererseits aber auch ein bisschen Terror, damit man der eigenen, entgegen weit verbreiteter Meinung noch immer nicht geänderten Charta nicht untreu wird und vor den arabischen Brüdern nicht als Verräter dasteht. Wie der kostbare Zwischenzustand zu erhalten ist, wird Mahmud Abbas beim nächsten Raïsparteitag dringend thematisieren müssen.

E wie Eichmann

Vor ziemlich genau 50 Jahren in Jerusalem angeklagter Nazi-Kriegsverbrecher, der als Organisator des Massenmords an den europäischen Juden unermüdlich und kreativ war, sich aber am Ende hängen ließ. Zum Jahrestag des Eichmann-Prozesses werden diverse TV-Dokumentationen ausgestrahlt.

F wie Fogel

Siedlerfamilie, die von einem palästinensischen Freiheitskämpfer im Schlaf getötet wurde. Da sich noch niemand persönlich zu diesem heroischen Akt bekannt hat, konnte noch keine Straße nach ihm benannt werden.

G wie Goldstone

Richter, der sein harsches Urteil fällte, nachdem er den Anklägern sein Ohr geliehen hatte. Jetzt hat er eingesehen, dass der Angeklagte weitaus glaubwürdiger war, was diesem allerdings, da längst verurteilt, nichts mehr nützt. Neben den Verleumdern steht jetzt immerhin auch der ehrenwerte Mr. Goldstone ohne Hemd und Hose da, von einem Verleger in Neu-Isenburg ganz zu schweigen, dem der „Report“ gleichsam als Bibel galt. Tja.

H wie Hamas

Juristische Expertengruppe mit Schwerpunkt Internationales Recht.

I wie Intifada-Seite

Auf Facebook gelöscht, weil sich ein Herr Edelstein bei einem Herrn Zuckerberg beschwert hatte. Darf man jetzt schon nicht mehr zur Gewalt aufrufen, nur weil es Juden nicht passt? Gemein!

J wie Jerusalem

10.000 Läufer hecheln durch eine Stadt. So what, könnte man sagen. Allein, wenn die Stadt Jerusalem heißt, bleiben Ärger und Proteste natürlich nicht aus. Da sollte die Strecke doch tatsächlich auch durch arabische Stadtteile führen. Unerhört!

K wie Klageweib

Seit dem tragischen Zerwürfnis zwischen Evelyn Hecht-Galinski und dem Betreiber der Plattform für die publizistischen Ergüsse der „Tochter“ hat sich Abraham Melzer das Narrengewand übergeworfen.

Inhaltlich und stilistisch ist das Ergebnis so armselig, dass der Wechsel dem uneingeweihten Betrachter gar nicht auffallen dürfte.

L wie Lachnummer

Neulich im Deutschlandfunk. Frage der Moderatorin: „Was bekommen denn die Menschen in Tripolis von den Bombardierungen mit?“ – Korrespondent: „Nun, sie haben die Möglichkeit, sich über die staatlichen Rundfunksender zu informieren…“

M wie Mentalist

Ein palästinensischer Ingenieur verschwindet in der Ukraine aus einem Zug – und taucht in einem Knast in Israel wieder auf.

(Palästina-Portal)
Dabei ist der Mann doch nur ein Ingenieur, wirklich! Wie dieser hier.

N wie Naqba-Ausstellung

Ausgefallene Darstellung eines tragischen Ereignisses. Weil 1948 aus der Auslöschung der Juden (Azzam Pascha, 1. Generalsekretär der Arabischen Liga: „Dies wird ein Krieg der Vernichtung [gemeint: der Juden] und ein gewaltiges Massaker, von dem man einmal in derselben Weise wie von den Massakern der Mongolen und den Kreuzzügen sprechen wird“) nichts wurde und stattdessen die Angreifer zu großen Teilen ihre Heimat verloren, muss diese historische Ungerechtigkeit in jeder größeren Stadt bejammert werden. Ersatzweise wird ein Wehklagen angestimmt, wenn ein OB eine derartige Obszönität in öffentlichen Räumen untersagt.

O wie Opfer, zivile

Seltsam, dass die Franzosen Ende August 1944 so euphorisch die Befreiung von Paris feierten – immerhin waren bei den Kämpfen in der Normandie rund 20.000 unschuldige Bürger umgekommen. Wie auch immer: In Libyen oder Afghanistan sind zivile Opfer unter allen Umständen zu vermeiden, weshalb sich die NATO aus diesen Ländern zurückzuziehen hat, nach unserer Kenntnis sofort, unverzüglich. Es wird danach zwar erst recht zivile Opfer geben, aber die gehen dann nicht auf das Konto des Westens. Näheres erklärt Guido Westerwelle.

P wie Palästina-Portal

Überflüssigste Kreation seit der Erfindung der Gesichtswurst, und noch deutlich unappetitlicher als diese. Aber wen wunderts? Wenn in Deutschland ein erfolgloser Künstler die Politik für sich entdeckt, besteht grundsätzlich Anlass zur Beunruhigung.

Q wie Qassam

Explosiver Ausdruck des Bedürfnisses palästinensischer Dschihadisten, Juden zu piesacken.
Die Krone der Militärtechnik ist das Geschoss nicht, deshalb bemüht man sich um die Einfuhr von größeren Kalibern, etwa Grad-Raketen, mit denen sich auch weiter entfernt liegende Städte beschießen lassen. So lange man nicht aus den Hügeln Samarias in den Großraum Tel Aviv hineinfeuern kann, muss man nehmen, was man hat. Apropos.

R wie Raketenbeschuss

Bestandteil des arabischen Zermürbungskrieges gegen Israel, der international nicht geahndet wird, den jüdischen Staat aber nicht zur Ruhe kommen lässt und im günstigsten Fall zu einer Militäroperation provoziert, womit die internationale Aufmerksamkeit wieder geweckt wird.

S wie Staatsgründung

Die palästinensische Autonomiebehörde strebt die staatliche Unabhängigkeit ohne lästige Verpflichtung zur Beendigung des israelisch-palästinensischen Konflikts an und bemüht sich um die Akzeptanz der Staatengemeinschaft für diese alle bisherigen Abmachungen Hohn sprechende Maßnahme. Es wird interessant sein, zu beobachten, welche Länder ihr Desinteresse an einer friedlichen Lösung des Nahost-Konflikts endlich offen zeigen. Brasilien, Argentinien und Uruguay haben sich schon geoutet, Kolumbien hingegen hält offenbar am Land-für-Frieden-Prinzip fest. Buh-Rufe von der Westbank.

T wie Twitter

Online-Plattform zur raschen Verbreitung von Kurznachrichten, greift gravierend und in geradezu unzumutbarer Weise in die Arbeitsabläufe von Journalisten alten Schlages ein.
Diese nämlich sind ernsthaftes, gründliches, kenntnisreiches Arbeiten gewohnt, es handelt sich um erstklassige Rechercheure, die nicht mit neumodischem Schnickschnack behelligt werden wollen. Nur die Besten machen irgendwas mit Medien, weshalb die Reportergranate Robert Hetkämper aus Japan berichtet und Ulrike Putz auf dem Balkon ihrer Beiruter Wohnung sitzend die Lage in Bengasi beschreibt.

U wie Unruhen

Gegenwärtige Zustände in der arabischen Welt von Tunis über Kairo und Damaskus bis Sana´a. Es scheint so, als seien die Menschen dort mit ihren Regierungen unzufrieden. Dabei dachten wir immer, sie wachten morgens mit dem Gedanken an den israelisch-palästinensischen Konflikt auf und gingen abends mit dem Gedanken an den israelisch-palästinensischen Konflikt schlafen. Jedenfalls hat man uns doch immer erzählt, alles werde gut, wenn nur endlich „der Nahost-Konflikt“ gelöst würde. Sollte es etwa mehrere geben?

V wie Verkehrschaos

Kann sich jemand vorstellen, dass die Jaffa Road in Jerusalem, seit Jahrzehnten eine lärmende, dieselverpestete, von heruntergekommenen Läden gesäumte Hauptverkehrsader, schon bald eine aufgeräumte Straße sein wird, durch die silbrig glänzende Trams schnurren? Ich noch nicht.

W wie Waffenstillstand

Von palästinensischen Extremisten hin und wieder verkündete Absicht, eine kurze Zeit auf Terror gegen israelische Zivilisten zu verzichten, während der „bewaffnete Arm“ eine Rakete nach der anderen abschießt. Eher gibt Helmut Schmidt das Rauchen auf als dass Banden wie Hamas und Islamischer Dschihad wahrhaftig dem Terror entsagen, aber aus der taz wird man das nicht erfahren.

X wie Xenophobie

In Sharm el-Sheik kann man einem Juden vor laufender Kamera ja mal die Hand drücken, aber was man wirklich denkt, das sagt man dem eigenen Volk.

Y wie Yehuda

Yehuda Avners 730-Seiten-Wälzer „The Prime Ministers. An Intimate Narrative of Israeli Leadership“ beschreibt ebenso kenntnis- wie anekdotenreich israelische Politik der letzten Jahrzehnte und ihre Protagonisten. Das macht einen schon wehmütig. Premiers wie Begin und Golda hätten auf Terror, Raketenbeschuss, Vernichtungsdrohungen und die internationale Verleumdungs- und Delegitimierungskampagne in Politik und Medien entschlossener agiert als etwa ein Olmert, und dem Land wohl einiges erspart. Sehr zur Lektüre im Original empfohlen, denn in deutscher Übersetzung dürfte es kaum erscheinen.

Z wie Zeugen, glaubwürdige

Noam Chomsky, Sümeyye Ertekin, Norman Finkelstein, Neve Gordon, Glenn Greenwald, Arun Gupta, Amira Hass, Henning Mankell, Paul Larudee, Gideon Levy, Lubna Masarwa, Ken O’Keefe, Daniel Luban, Kevin Ovenden, Ilan Pappé, Henry Siegman, Ahdaf Soueif, Richard Tillinghast, Alice Walker, Stephen M. Walt, Philip Weiss, Norman Paech, Haneen Zoabi. Wer seine längst widerlegten Märchen aus 1001 Propagandanacht bedenkenlos von einem Ex-Terroristen verlegen lässt (siehe A), und zwar in der Sachbuch- statt in der Fiction-Abteilung, wäre bei jedem anderen Thema längst draußen. Nicht aber bei diesem. Schön für die üblichen Verdächtigen, ein Elend für alle anderen.

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Unsere Ahnung hat sich ja bereits vor geraumer Zeit bestätigt: „Erhard Arendt“ ist ein Büttel des Zionismus, und jetzt hat man es ihm auch in den mehr als zweifelhaften Kreisen, in denen er zu verkehren pflegt, ins Gesicht gesagt.

Nun ist in der Parallelwelt des Antizionistenstadls, in der mal eben ein Staat abgeschafft, ein neuer gegründet oder auch mal zwei ungefragt zusammengelegt werden, grundsätzlich jedem alles zuzutrauen, und trotzdem tut einem der Betreiber des „Palästina-Portals“ fast ein wenig leid: Undank ist der Welten Lohn! Wie in Palästina, wo den extrem Radikalen die nur Radikalen nicht radikal genug sind (siehe Hamas vs. Fatah), so fetzt sich hier ein Potz aus dem Pott, der die Geiselbefreiung von Entebbe 1976 als „Terroraktion der Israelis in Uganda“ bezeichnet, mit Exzentrikern vom Schlage eines Gilad Atzmon, der, statt die Zeit zu nutzen, mit einer Mundstückbürste seiner Jazztrompete etwas Gutes zu tun, lieber einem deutschen Publikum bescheinigt, dass „Israel weit schlimmer ist als Nazi-Deutschland“. Für die einen sind es Aktivisten, für die anderen die schrägsten Vögel der Welt. Nichts wäre unterhaltsamer, als diese Bagage für eine Weile in einem Dschungel- oder wenigstens Wüstencamp unterzubringen, wo genau der Falafelmann aus Jericho für die Verpflegung sorgen sollte, dem meine Mitreisenden anno 83 Montezumas Rache zu verdanken hatten. „Ich bin die Tochter – holt mich hier raus!“. Ohne Zweifel das TV-Ereignis des Jahres.

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