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Archive for the ‘In eigener Sache’ Category

Stelzbockbann

Hinweis zum Kommentarbereich: Ein lästiger Stalker, der SoE und ähnlichen Seiten auf seinem zu Recht unbeachteten Blog nachstellt, uns, obwohl wir uns das ausdrücklich verbaten, fortgesetzt mit Mails belästigt und im Kommentarbereich hin und wieder unter verschiedenen Namen herumtrollt, hat unseren Langmut überstrapaziert. Dieser Person, der wir aus guten Gründen den Dialog verweigern, werden wir hier kein Forum bieten.

Um weitere krumme Touren dieses Herrn für die Zukunft auszuschließen, werden es „kritische“ Kommentare (und es gibt unter den insgesamt mehr als 10.000 nachweislich genügend davon) künftig schwerer haben, hier Gehör zu finden. Für die Debattenkultur ist das zwar sehr bedauerlich, aber während der Stalker auf seiner eigenen Seite schreiben kann, was er will – im Internet werden die Freiheiten unserer Gesellschaft ohnehin noch dreister missbraucht als anderswo – dürfen und werden wir unseren Laden künftig sauberhalten.

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Zwangspause

Liebe Freunde dieses Blogs,

es mag Sie und Euch verwundern, dass SoE seit einigen Wochen mehr oder weniger brachliegt, zumal man hier eine doch eher hohe Schlagzahl gewöhnt ist. Nun, der Grund ist rasch erklärt: Anders als Hausfrauen im hinteren Kandertal oder pensionierten Online-Stalkern fehlt den Autoren einfach die Zeit zum Schreiben, momentan mehr denn je. Wer in nahezu allen Aspekten des Lebens unter Volllast segelt, muss Prioritäten setzen. Das finden wir selbst sehr bedauerlich, können es bis auf weiteres aber nicht ändern.

Andererseits besteht Anlass zur Hoffnung, dass die ganz große Funkstille in absehbarer Zeit zu Ende geht. In Kürze werden ein, zwei Beiträge erscheinen. Wie auch immer: Wir bitten um Geduld und Verständnis. Danke, dass Sie SoE angeklickt haben.

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Happy New Year!

Spirit of Entebbe wünscht allen Lesern ein gutes neues Jahr! Danke für Ihre und Eure Aufmerksamkeit, für Zuspruch, Kritik, Anregungen. Auch wenn es mitunter frustriert, aus bekannten Gründen mehr oder weniger auf der Stelle treten müssen: Das motiviert uns zum Weitermachen.

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Shana tova!

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Wir freuen uns ja immer, wenn Spirit of Entebbe auch außerhalb des deutschsprachigen Raumes gelesen wird. Und ganz besonders dann, wenn sich jemand die Mühe macht, einen ganzen SoE-Text zu übersetzen.

So kommt man etwa in Portugal, Brasilien und auf den Kapverdischen Inseln in den Genuss einer Satire über einen umgekippten Sack Reis in Jerusalem…

…kann auch als Amerikaner, Engländer oder Australier erfahren, was man auf gewisse dämliche Phrasen entgegnen sollte…

…und weiß neuerdings sogar in den Dutch Mountains, was Israelkritiker wirklich denken:

Wir danken für den Zuspruch und die Weiterverbreitung. Und wenn wir beim nächsten Mal vorher gefragt werden, freuen wir uns noch mehr.

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In den nächsten Wochen wird hier urlaubsbedingt mehr Ruhe einkehren, als manchem Leser lieb sein kann, weil die meisten Autoren offline sind. Naturgemäß macht dies Diskussionen im Kommentarstrang erst einmal unmöglich. Aber ist das nicht auch eine schöne Gelegenheit für unsere Leser, sich mal eine Auszeit zu gönnen?

Bis bald!

CC

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Slowing down

Liebe Leser und Freunde dieses Blogs,

heute Abend beginnt die Fußballweltmeisterschaft, und so wird es in den kommenden Wochen auf Spirit of Entebbe deutlich ruhiger zugehen als in den vergangenen zehn Tagen. Wir hingegen stellen uns auf beträchtlich weniger Seitenaufrufe ein – an die Rekordzahlen der letzten anderthalb Wochen sollte man sich besser nicht gewöhnen. An dieser Stelle scheint ein herzlicher Dank an alle angebracht (alle außer ein paar Leuten aus Vulgarien, deren Kommentare leider nicht freigeschaltet werden konnten) – für Lob und Kritik, Zuspruch und Anmerkungen, Anregungen und Querverweise.

Noch eine Empfehlung: Unbedingt in diesen Text von Yaacov Lozowick schauen – und in die beiden verlinkten Artikel auch.

Und ein Wort zum Thema Fußball. Das überlassen wir keinem Geringeren als César Luis Menotti:

Und ich will ein Nein auf den Trikots als Antwort auf die größte Lüge im Fußball: Entweder du spielst schön, oder du gewinnst. Meine Maxime war immer: Wir werden gewinnen, gerade weil wir schöner spielen als der Gegner! Es ist doch keine Vision, zu sagen: Wir zerstören erst mal das Spiel der anderen und schauen dann, ob wir den Ball auch noch ins Tor reinkriegen. Fußball braucht eine Vision.

Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass die Schönheit sich durchsetzen wird. Ich spüre günstige Winde: die Spanier, die schön spielen, mit Mut zum Risiko – und gewinnen. Arsenal, Barcelona, auch die Deutschen 2006, als alle glücklich waren, ohne dass sie den Titel geholt hätten. Diese Winde sollen sich in einen Hurrikan verwandeln! Wenn es nur um das Ergebnis ginge, könnten wir ja auf dem Platz auch einfach eine Münze werfen. Aber die Zuschauer wollen das Spiel sehen, weil sie es lieben. Der Fußball sollte diese Liebe zurückgeben, aus Respekt vor den Menschen.

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Aus aktuellem Anlass sei an diesen zwei Jahre alten, sensationellen SoE-Beitrag erinnert.

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Letzte Durchsage

Wer regelmäßig SoE liest, dem wird nicht entgangen sein, dass in den Kommentarspalten vieler Beiträge regelrechte Schlachten toben. So sehr vor allem Claudio großen Wert auf den offenen und gepflegten Dialog mit der werten Leserschaft legt, so wenig erquickend ist es für uns alle, von einigen Kommentatoren mit den immergleichen alternativen Realitätsentwürfen (Massaker, Massaker!) behelligt und aufs Unflätigste beschimpft zu werden. Auch zwei diesbezügliche Durchsagen von Claudio  haben die Situation leider nicht nachhaltig verändert. Wir haben deshalb in den vergangenen Wochen intensiv darüber nachgedacht, wie wir mit der Kommentarfunktion umgehen sollen.

Letztlich haben wir uns dafür entschieden, auch in Zukunft Kommentare zu allen Artikeln zuzulassen. Allerdings nur unter Einhaltung der folgenden wunderbaren goldenen Regel, die wir bei dem Tech-Blog Gizmodo für uns entdeckt haben:

We’re looking for comments that are interesting, substantial or highly amusing. If your comments are excessively self-promotional, obnoxious, or even worse, boring, you will be banned from commenting. All comments are moderated.

In diesem Sinne: Bring it on!

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Werkschau zum Jahresende

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, auch SoE läuft in diesen Tagen locker aus. Da keinerlei Aussicht besteht, dass die Idiotie im kommenden Jahr zurückgeht, im Gegenteil zu konstatieren ist, dass das antisemitische Gesummse noch dummdreister und bösartiger zu Werke geht denn je, wird uns auch 2010 der Stoff nicht ausgehen. Wir werden unserer Pflicht, Falsches und Halbwahres richtig zu stellen und den Feinden Israels kräftig einzuschenken, weiterhin mit Freuden nachkommen, und wir werden versuchen, das ohne jeden Eifer und bisweilen auch unterhaltsam hinzubekommen. Wer fürs nächste Jahr Ideen oder Themenwünsche hat, möge sich melden.

Auch 2009 durften wir uns über treue und neue Leser freuen – herzlichen Dank dafür, ebenso für viele interessante und witzige Kommentare! Für alle Freunde dieses Blogs, die mit Verspätung zu uns gestoßen sind, machen wir gern noch einmal auf Texte aufmerksam, die in den letzten Jahren auf besonders positive Resonanz stießen.

In der Abteilung „Abgefangenes“ etwa haben wir gezeigt, was geschähe, wenn in Jerusalem ein Sack Reis umfiele, wie Hausaufgaben in Palästina aussehen, wie Arendt & Co. in Trizonesien gewütet hätten und wie es in islamistischen Ausbildungslagern zugeht, wenn man den deutschen Umgang mit ihren Absolventen konsequent zu Ende denkt. Wir haben Arafats Behauptung „We are not asking for the moon!“ hinterfragt, uns die Tagebuchaufzeichnungen von Ismail Haniya ebenso zuspielen lassen wie die brisante Beichte eines Dortmunder Rentners und das Logbuch einer Friedensaktivistin, und selbst vor der Aufdeckung einer schier unglaublichen Verschwörung nicht zurückgeschreckt. Ebenso erhellend: was wirklich in Mogadischu geschah und wie die Medien berichtet hätten, wenn die israelische Kommandoaktion (respektive der „terroristische Übergriff“, wie es im Dixi-Blog von E. Arendt hieß) von Entebbe 2007 stattgefunden hätte.

Vor einiger Zeit wurde ich in der City einer Ein-Mann-Demonstration gewahr, verkörpert durch ein, jedenfalls phänotypisches, Harry-Rowohlt-Double. Der Mann hatte sich schon einmal öffentlich für Guantánamo geschämt, nun fragte er nach dem „Existenzrecht der Palästinenser“, als ob das jemals in Frage gestellt worden wäre. Bewaffnet war er mit einem armseligen Piktogramm für historische Analphabeten, dessen notwendige Legende hier nachgetragen wird.

Ob ein Bild wirklich mehr sagt als tausend Worte oder nicht doch eher viel stärker manipulieren kann, sei dahingestellt. Wer kein professioneller Fotograf ist, aber sich an Bildern von Land und Leuten erfreuen kann, mag hier und hier bedient werden.

Bei aller Gelassenheit, die man sich im Umgang mit einem hochemotionalen Sujet angewöhnt hat, gab es auch mal einen produktiven Wutausbruch. Na schön, vielleicht noch einen.

Wer bedauerlicherweise „was mit Medien“ macht, und dann auch noch mit Nahost, hat, wenn er sich dreist genug anstellt, gute Aussichten, dass sich SoE seiner annimmt. Immer wieder dabei: Teile der Belegschaft des SPIEGEL, der 1967 noch ganz anders tickte, insbesondere Frau Putz hier und hier, oder der Herr Follath.

Wer an der Rezension des Films „Shahida“ Gefallen fand, mag vielleicht in die Besprechung eines israelischen Spielfilms hineinschauen oder auch in meinen allerersten Beitrag für diesen Blog inklusive Nachschlag.

Auch 2010 wird es neue Gemischte Doppel geben, und man wird auch noch einige Male sehr genau hinhören müssen, wie es bei Loriot hieß. Hin und wieder dürfte zur Abwechslung auch ein Quiz drin sein.

Erinnert sei hier auch noch einmal an den Leitfaden für Nahost-Korrespondenten auf meinem alten Blog Philippika und an zwei Gastbeiträge, die im vorzüglichen Weblog „Lizas Welt“ erscheinen durften: das Programm von Al-Aqsa-TV und einige Gedanken zum prekären Verhältnis, das Rudolf Augstein zum Thema „Judenstaat“ pflegte.

Die Schonzeit für die traurigen Protagonisten der Empörungsszene von Melzer und Arendt über Langer und Hecht könnte auch bald ein Ende haben. Den zweiten Teil ihrer Konfrontationstherapie sind wir schließlich noch schuldig. Die ganze Rasselbande dufte hier und hier schon heftig einstecken, wobei die Tochter, die Poetin des Grauens und der Potz aus dem Pott auch schon einzeln verarztet wurden. Da sie wider besseres Wissen immer noch nicht den Anstand haben, beizeiten mal die Klappe zu halten und ihren Ruhestand lieber mit einer sinnvollen Tätigkeit zu füllen, werden sie uns wohl oder übel auch im neuen Jahr Arbeit machen. In diesem Fall ist das zum Glück nicht mit Mühsal und Schweiß verbunden sondern mit bisweilen diebischer Freude, den „Montagsautos der Evolution“ (G. Boess) heimzuleuchten.

Spirit of Entebbe wünscht allen Lesern ein gutes neues Jahr.

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