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Archiv für die Kategorie ‘Landeskunde Ausland’

„Palästinenserpräsident“ Mahmoud Abbas, dessen Amtszeit, von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbemerkt, vor etwas mehr als drei Jahren ausgelaufen ist, hat einen neuen Frühstückspremierminister auserwählt. Rami Hamdallah leitete bisher die Universität von Nablus, über die Christoph Sydow auf SpiegelOnline schreibt:

Die Nadschah-Universität in Nablus gehört zu den wenigen palästinensischen Institutionen, die reibungslos funktionieren. Trotz aller Widrigkeiten und der israelischen Besatzung hat sich die Hochschule in den vergangenen Jahren einen Ruf als seriöse und prestigeträchtige Bildungseinrichtung erworben – über die Grenzen des Westjordanlands hinaus.

Über die Grenzen des Westjordanlands hinaus – vielleicht sogar bis nach Umm el-Fachem! Ohne uns länger damit aufzuhalten, dass die An-Najah-Universität im Jahr 1977 gegründet wurde, mithin erst unter der israelischen “Besatzung”, rufen wir uns ein Ereignis ins Gedächtnis, das sich während der „Al-Aqsa-Intifada“ zutrug.

Am 9. August 2001 drückte der Palästinenser Izz al-Din al-Masri in der „Sbarro“-Pizzeria in Jerusalem auf den Auslöser seines mit 5-10 Kilo Sprengstoff, Nägeln, Schrauben und Bolzen gefüllten Gürtels und ermordete 15 Menschen, 130 wurden verletzt. Unter den Toten waren u.a. eine schwangere Brasilianerin, zwei Rentner, zwei Teenager und sieben (Klein-)Kinder, drei von ihnen kamen gemeinsam mit ihren Eltern um.

Gut zwei Wochen später fand in den Palästinensischen Autonomiegebieten eine Ausstellung statt, in der das Blutbad glorifiziert wurde. Wie u.a. BBC und Associated Press meldeten, gab es in den Ausstellungsräumen durchaus Ungewöhnliches zu bestaunen: nachgebildete Körperteile und -fetzen sowie Pizzastücke, die auf dem Boden verstreut lagen; mit roter Farbe wurde verspritztes Blut an den Wänden dargestellt.

In einem weiteren Raum wurde der „Märtyrer“ gedacht, die solche Heldentaten vollbringen, mit dem Koran in der einen und der Kalaschnikow in der anderen Hand. Auch wurde den Izz ad-Din al-Qassem-Brigaden, also der Hamas-Terrorgruppe, die für das Massaker in Jerusalem verantwortlich war, Referenz erwiesen mit dem Spruch: „Qassami-Pizza ist die Köstlichste.“ Mahlzeit! Man weiß nicht, ob diese perverse Veranstaltung selbst Yassir Arafat zu geschmacklos war oder ob er nur weiteren Imageschaden fürchtete, jedenfalls ordnete er ein paar Wochen später die Schließung der Pally Horror Picture Show an.

Zeit für die Pointe: Der Ausstellungsort war die An-Najah-Universität in Nablus, jene Institution also, von der SpiegelOnline schreibt, sie habe sich „einen Ruf als seriöse und prestigeträchtige Bildungseinrichtung“ erworben. Prestige genießt die Uni allerdings vornehmlich als Brutstätte des islamistischen Terrorismus, mindestens sieben Selbstmordattentäter in der Frühzeit der zweiten „Intifada“ rekrutierten sich aus der Studentenschaft, und es ist beileibe nicht so, dass man sich dortselbst für sie schämen würde; im Gegenteil wurden ihnen bei einer Feier für Uni-Absolventen noch symbolisch ein paar Plätze freigehalten.

Präsident der Al-Najah-Universität war damals schon, seit drei Jahren, Dr. Rami Hamdallah, der designierte Ministerpräsident der Palästinensischen Autonomiebehörde. Seine wichtigste Aufgabe, laut Christoph Sydow: „Er muss die internationalen Geldgeber bei Laune halten.“ Das wird Dr. Hamdallah zweifellos gelingen, denn wenn ihm schon die barbarische Feier eines Massenmordes nicht krumm genommen wird, was sollte dann noch seinen Ruf schädigen? Die Millionen werden weiter fließen. Und wer weiß, vielleicht fällt ja auch was für die eine oder andere Ausstellung an seiner seriösen und prestigeträchtigen Hochschule ab, die von der Hamas anerkennend „Gewächshaus für den Jihad“ genannt wird, deren Studentenvertretung sich fest in der Hand von Hamas, Fatah und Islamischem Jihad befindet und die nach wie vor den „Heiligen Krieg“ gegen Israel propagiert.

 

Nablus1

Nablus2

Nablus3

Andere Länder, andere Sitten: Terrorausstellung an der Uni Nablus

 

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Der eindrucksvolle Schlag der israelischen Luftwaffe in Syrien vor wenigen Tagen lässt die syrische Luftabwehr recht alt aussehen. Um wenigstens den Anschein eines Erfolgs zu erwecken, hat offenbar die syrische „Nachrichtenagentur“ dampress die Meldung in die Welt gesetzt, ein israelischer Kampfjet sei abgeschossen, die beiden Piloten gefangen genommen worden. Jedenfalls beruft sich das deutsche Programm des iranischen Radiosenders IRIB auf diese dubiose Quelle.

Und schon jubiliert die Schar der Kommentatoren. Auszüge (Orthographie unverändert):

…Es ist bekannt das Länder wie Amerika und Israel, nur dann stark sind, wenn sie schwache Gegner haben, die sich nicht mehr wehren können…
Daher ist es nun die Pflicht vom Iran, seinen Brüdern zur Seite zu stehen um den Zionisten ein für alle Male klar zu machen, sie sind nichts als feige Hunde die nur stark sind, wenn sie Zivilisten angreifen. Mit Iran haben sie einen Gegner, der sie vernichten kann.

Weiter so! Vernichtet diese zionistischen Barbaren!

Der Verbercherstaat Israel wird jetzt über kurz oder lang untergehen,dies er illegale Angriff auf ein souveränes Land ist nur mehr das letzte Zucken eines total irren verbrecherische n Regimes.

Herzlichen Glückwunsch!!,a n die Helden der syrischen Flugabwehr!

Allein: Die Meldung ist eine klassische Ente, Ausgeburt eines krankhaften Wunschdenkens, das ebenso unfreiwillig komisch wie hinderlich ist. Man sollte sich durchaus nicht auf die Comical Alis dieser Welt verlassen, es sei denn, man klöppelt sich die Realität gewohnheitsmäßig so zurecht, wie man sie gern hätte. Genau diese Mentalität scheint das Problem zu sein, und sie verhindert heute wie gestern schon und übermorgen auch noch, dass man sich mit den Gegebenheiten arrangiert. Pallywood hält ahnungslose und willfährige Medien sowie die Weltöffentlichkeit zum Narren; sich selbst auch noch zu bescheißen, um sich über gefühlte Siege zu freuen, wo die Wirklichkeit nur weh tun könnte, hat noch einmal eine andere Qualität.

 

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Kein Geringerer als “der arabische Oskar Schindler” wurde in der Dokumentation gesucht, die Arte gestern am späten Abend ausstrahlte.

Der jüdische amerikanische Historiker Robert Satloff begab sich auf Spurensuche in den Maghreb, um zu recherchieren, ob es nachweislich vorkam, dass Araber im Zweiten Weltkrieg Juden vor den Nazis bzw. den Schergen des ebenso antisemitischen Vichy-Regimes retteten. Um es kurz zu machen: Es gab solche Fälle, jedenfalls konnte Satloff einige, natürlich sehr ehrenwerte, ausfindig machen. Dass die große Masse der Araber ungeduldig den Durchbruch Rommels herbeisehnte – geschenkt. Interessant war vor allem, dass der sonst so gern ignorierte arabische Antisemitismus (und auch die Vertreibung der Juden aus arabischen Ländern in den 50er-Jahren) ebenso zur Sprache kam wurde wie der Umgang mit dem Holocaust in der islamischen Welt.

Wie von einer Kultur, in der man Selbstmordattentäter in israelische Städte schickt und sich hinterher über den Bau einer Sicherheitsanlage beschwert, zu erwarten, wird eine stringente Argumentation dort für absolut verzichtbar gehalten. Nach dem Motto “Ich habe mir nie eine Vase von dir ausgeliehen; erinnere mich noch genau, dass ich sie dir heil zurückgegeben habe; und außerdem war sie vorher schon zerbrochen” fährt die Logik fröhlich Achterbahn. Im wesentlichen, das wird auch im Film gezeigt, läuft die Rezeption des Völkermords an den Juden im Orient auf drei Erklärungsmuster hinaus: Leugnung, Rechtfertigung und Relativierung. Und sie können mühelos nebeneinander existieren, so wie Mahmud Ahmadinedschad ja auch keinen Widerspruch darin erkennt, immer wieder die vermeintliche Allmacht der Juden als Gefahr für die Menschheit zu beschwören und gleichzeitig von “Mikroben” und “Kakerlaken” zu sprechen, die der Iran mit einem müden Arschrunzeln ausradieren könne.

Bleibt anzumerken, dass von Casablanca bis Teheran nicht irgendwelche x-beliebigen Ladenschwengel oder Karussellbremser das Holocaust-Feld so abenteuerlich beackern, sondern Politiker, Journalisten, Geistliche und “Historiker” – so wie ja überhaupt arabische Intellektuelle deutlich mehr antisemitische PS unter der Haube haben als jeder Fellache im Nildelta.

Jetzt aber die köstlichen Holocaust-Erklärungen aus tausendundeiner Nacht – ein Geschichtsunterricht der besonderen Art. Genießen Sie’s.

Leugnung

Leugnung

 

Rechtfertigung

Rechtfertigung1

Rechtfertigung2

 

Relativierung

Relativierung1

Relativierung2

 

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Die widernatürliche, unrechtmäßige und grausame Teilung Jerusalems, die 19 Jahre währte, ist seit dem Sechstagekrieg und der Wiedervereinigung im Juni 1967 Geschichte. Allem Gerede von „Judaisierung“ und „Vertreibung der Araber“ zum Trotz ist der Anteil der arabischen Bevölkerung seither kontinuierlich gestiegen – um 327 Prozent.

Etliche Projekte fördern zwar die jüdisch-arabische Koexistenz in der Hauptstadt, dennoch leben die beiden Bevölkerungsgruppen eher so nebeneinander her. Mitunter gibt es hier und da kleinere Spannungen, vor allem weil für palästinensische „Aktivisten“ grundsätzlich jedes Thema ein Politikum sein kann und sich zum Rabatzmachen eignet – von einem andernorts wenig spektakulären Stadtbahnprojekt bis zum Verlauf einer Marathonstrecke, und dann und wann wird auch schon mal eine PFLP- oder Hamas-Terrorzelle in Jerusalem aufgedeckt, aber Nachrichten dieser Art schaffen es gewöhnlich nicht in deutsche Medien, weil Frau Knaul, Frau Putz und Herr Münch vollauf damit beschäftigt sind, den Ausbau jüdischer Wohnviertel mit Argusaugen zu beobachten.

Diesmal kommen sie jedoch nicht um eine Meldung herum, die ihre palästinensischen Schützlinge in einem wenig vorteilhaften Licht zeigt, und der Grund liegt darin, dass diesmal „wir als Deutsche“ involviert sind: Das TV-Projekt 24h Jerusalem, eine Langzeit-Dokumentation des deutsch-französischen Kultursenders Arte, sieht vor, an einem bestimmten Tag 70 Kamerateams in die Stadt zu schicken, die den Alltag einiger Dutzend Bewohner filmen sollen. Ungeachtet der demographischen Lage – 64 Prozent der Einwohner sind Juden, 36 Prozent Araber, die in Deutschland inzwischen als Palästinenser bezeichnet werden – wurde peinlichst darauf geachtet, gleich viele Araber und Juden zu begleiten, und auch die Zahl der Kamerateams war entsprechend korrekt austariert.

Palästinensische „Aktivisten“, die sich generell gegen jegliche Normalisierung in Jerusalem stemmen, sind jedoch auch durch derlei wohlmeinende Projekte in ihrer unnachgiebigen Haltung nicht zu besänftigen. Sie übten, wie gewohnt, gleich Druck aus – auf die Macher des Films, die Kamerateams, auf die arabischen Beteiligten an dem Filmprojekt, die als „Verräter“ gebrandmarkt werden und denen massiv gedroht wird. Ausgerechnet Reuters sagt diesmal, wie es ist: „Palestinian activists seek to derail major Jerusalem film“.

Das klingt der Sächsischen Zeitung zu einseitig, sie lässt offen, wer da aus den Büschen schießt: „24-Stunden-Doku über Jerusalem gedreht – massive Drohungen“ lautet die Schlagzeile. Und Peter Münch schreibt in der SZ vom „alltäglichen Wahnsinn in Jerusalem“.

Konkreter wird´s dann später mal, falls jüdische Aktivisten (dann: „Extremisten“) unangenehm auffallen sollten. Dass es aber immer wieder palästinensische Fanatiker sind, die jede noch so kleine oder auch nur symbolische Tat, die dem Frieden und dem Miteinander dienen könnte, torpedieren, immer schon, gegenwärtig und garantiert auch in Zukunft, und dass hierzulande um diese Tatsache herumgeeiert, wenn nicht sogar das Gegenteil behauptet wird – das ist der alltägliche Wahnsinn der deutschen Nahostberichterstattung.

 

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Wie nennen in Jordanien – einem Land, das vor beinahe 20 Jahren endlich Frieden mit Israel schloss – Justizminister und Parlament jemanden, der 1997 fünf dreizehnjährige und zwei vierzehnjährige israelische Schulmädchen massakrierte?

Richtig: einen Helden.

Von einer mehr als würdevollen Geste – damals rührte und beeindruckte König Hussein die Israelis durch seinen Kondolenzbesuch bei den Angehörigen der ermordeten Mädchen zutiefst – zu einer kaum schändlicher denkbaren Manifestation radikalen Judenhasses: Drastischer könnte nicht demonstriert werden, wie der moralische Verfall in Israels Nachbarstaaten vonstatten geht.

 

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Das Tolle am Internet ist, dass jeder mitmachen kann. Das Furchtbare: jeder macht mit. Etwa, um der geneigten ZEIT-Leserschaft mitzuteilen, man attestiere den Israelis ja grundsätzlich Friedenswillen und -fähigkeit, nicht jedoch “den Eliten”. Dabei ist nach acht Jahrzehnten israelisch-arabischem Konflikt und zwei Jahrzehnten “Friedensprozess” eines offensichtlich: Es wird keinen Frieden geben – aus dem einfachen Grund, weil die arabische Welt keinen jüdischen Staat in ihrer Mitte akzeptieren wird. Sie stellt es jeden Tag aufs neue unter Beweis, und wer es wissen will, kann es wissen, es sei denn, er ist dermaßen obsessiv auf den jüdischen Staat fixiert, dass ihn Hass und Grausamkeit in dessen schwieriger Nachbarschaft einfach nicht interessieren, dafür aber die ominösen “Eliten”. So wie dem Besserwisser im Kommentarbereich, der mit Sicherheit noch nie einen Fuß auf israelischen Boden gesetzt hat, geht es den meisten, obwohl der Nahost-Konflikt nur dann „gelöst“ werden könnte, wenn einer der Kontrahenten besiegt am Boden läge. Da die Israelis aber nicht so wollen, wie sie können, und die Palästinenser nicht so können, wie sie wollen, wird alles so bleiben, wie es ist. Wird Felicia Langer als antizionistische Wanderhure von Vortragssaal zu Vortragssaal ziehen, werden bei beträchtlichen Mengen Mineralwasser in feinen Hotels Friedenspläne entworfen, die keinerlei Chancen auf Verwirklichung haben, werden weiter wilde Haufen von Antisemiten mit nutzlosem, als “Hilfsgüter” deklarierten Ballast Richtung Gaza segeln und werden Agentur-Fotografen sich mit palästinensischen Demonstranten und deren Kindern verabreden, um in einem öden Tal Soldaten zu provozieren, in der zynischen Hoffnung, diesen rutsche endlich mal die Hand aus, um ein paar knackige Bilder zu bekommen – dies, obwohl gewissermaßen nebenan, in Syrien, jeden Tag über hundert Menschen abgeschlachtet werden.

Ein absurdes Theater, das zu kommentieren einem nicht nur die Zeit fehlt, sondern auch zunehmend die Lust. Die Wahrheit ist: Der Nahost-Frieden wird ebenso wenig kommen wie Godot, und statt ihn wortreich herbeireden zu wollen, sollte man sich langsam den wirklichen Problemen auf diesem Planeten zuwenden. Erst wenn der regionale Konflikt – und das ist er: ein regionaler Konflikt! – ernsthaft eskalieren sollte, etwa dadurch, dass die iranischen Mullahs wirklich drauf und dran sind, eine Atombombe in die Hände bekommen, sollte man überhaupt Notiz von ihm nehmen – und dann aber auch handeln. Gleiches gilt für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Araber doch noch dazu durchringen könnten, sich dauerhaft mit der Existenz Israels abzufinden. Bis dahin sollten die deutlich überzählig im Land herumlungernden hoch bezahlten Schwadroneure in den Korrespondentenbüros ebenso wie die elenden Pressefotografen in freier Wildbahn ihre Mikros und Kameras abschalten und ihren Hintern beizeiten dorthin bewegen, wo es nottut, damit wir nicht immer nur auf verwackelte Handykamerabilder aus Aleppo angewiesen sind. Dort herrscht nämlich wirklich Krieg, und es bedarf keiner Mätzchen, um ihn darzustellen. Was Israel und Palästina angeht, sollte das Motto lauten: Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.

Sehr wohl aber ist es notwendig, dazwischenzufunken, wenn die Fortführung dieser grotesken Zirkusveranstaltung von Clowns wie jenen sozialdemokratischen Funktionären befeuert wird, die “gemeinsame Werte” mit der Fatah zu teilen meinen, gar eine “strategische Partnerschaft” mit dieser bekunden. 

Als reichte es nicht, dem schon lange nicht mehr legitimierten Abbas-Klüngel weiterhin die Millionengelder in den Schlund zu schaufeln und seine Intransigenz noch zu belohnen und damit zu perpetuieren, macht man sich auch noch programmatisch mit dieser antidemokratischen, komplett friedensunwilligen, die Todesstrafe bejahenden, antijüdische Hasspropaganda verbreitenden und jeder pluralistischen Zivilgesellschaft Hohn sprechenden Bande gemein – Hauptsache, sie frisst am richtigen Ort Kreide. Das ist wirklich zum Speien, der Tiefpunkt einer Volkspartei, die sich so viel auf ihre Tradition einbildet. Das sollte die Deutschen interessieren, nicht, ob die israelische Luftwaffe nach tage-, wochen-, monate- und jahrelangem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen ein paar Terrorfürsten vom Motorrad holt. Aber von einer Gesellschaft, der zu großen Teilen jeglicher Sinn für Proportionen abhanden gekommen ist, in der ein Kindsmörder Schmerzensgeld zugesprochen bekommt, jugendliche Gewaltverbrecher in nutzlose Anti-Aggressionsseminare geschickt werden, bevor sie ein Zufallsopfer tottreten und die Klassifizierung der stramm antisemitischen, islamofaschistischen Hisbollah in einer ehemals ernstzunehmenden, von einem Altbundeskanzler mitherausgegebenen liberalen Wochenzeitung als „großer Fehler“ bezeichnet werden darf, ohne dass der Autor geteert und gefedert zum Stadttor hinausgetrieben würde, mag das schon zuviel verlangt sein.

 

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Tunnel gebuddelt
Extremisten geknuddelt
Lokale geschlossen
Auf Rivalen geschossen
Frauen verhüllt
Die Straßen vermüllt
Mädels betatscht
Terroristen beklatscht
Camp David versaut
Raketen gebaut
“Biladi” geleiert
Einen Anschlag gefeiert
“Frieden” beteuert
Kassams abgefeuert
Graffiti getüncht
Verräter gelyncht
Cease Fire gebrochen
Die Schwester erstochen
Gelder verbraten
den Frieden verraten
Soldaten entführt
NGOs drangsaliert
Verträge verletzt
Gegen Juden gehetzt
Die Presse belogen
In Oslo betrogen
Wahlen verschoben
Schwule gejagt
Vor der UNO geklagt.

 

(Dank an die Lufthansa-Werbung für die Inspiration)

 

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Crime pays!

Derzeit gehen die Palästinenser in den Autonomiegebieten aus zweierlei Gründen auf die Straße. Die einen demonstrieren ihren Hass gegen Israel und Amerika auf altbekannte Weise, die anderen sind unzufrieden mit der wirtschaftlichen Situation, die sich zwar tatsächlich verschlechtert hat, allerdings – zu schade! – nicht Israel angelastet werden kann.

Nun verdient ein palästinensischer Erwerbstätiger durchschnittlich umgerechnet 485 US-Dollar, und das ist in der Tat nicht viel. Umso besser haben es dafür die in israelischen Gefängnissen brummenden Terroristen. Sie sitzen warm und trocken, werden gut verpflegt und ärztlich versorgt – und erhalten von der Palästinensischen Autonomiebehörde erkleckliche Zahlungen: monatlich ab 350 US-Dollar aufwärts (zuzüglich weiterer Gelder für Ehefrauen und Kinder). Die Faustregel dabei ist: Je saftiger das gefällte Urteil, desto mehr kassiert der Gefangene. Und da die Freiheitsstrafe logischerweise umso höher ausfällt, je größer das begangene Verbrechen war, erfreuen sich die übelsten unter den Mördern der üppigsten Zuwendungen. So kassiert der Hamas-Terrorist Abbas al-Sayeed, der vor zehn Jahren das berüchtigte – und folgenreiche – Massaker an 30 Israelis (zum allergrößten Teil Holocaust-Überlebende) im Park-Hotel von Netanya geplant hatte, den Höchstsatz von 3000 US-Dollar. Verbrechen zahlt sich aus! Pech also für die Demonstranten in Ramallah – hätten sie sich mal rechtzeitig an der Planung oder Durchführung von Selbstmordattentaten in israelischen Städten beteiligt, stünden sie weit besser da. Zumal die Terroristen ihr „Gehalt“ regelmäßig beziehen, während die ansonsten klamme Autonomiebehörde in Ramallah, der ausgerechnet Israel im Sommer finanziell unter die Arme griff, ihre Bediensteten nur unregelmäßig entlohnen kann.

Womit wir zur bangen Frage kommen: Wer bezahlt die ganze Chose? Nun: vor allem Amerika und Europa! Während etwa Deutschlands Staatsschulden pro Sekunde um 2279 Euro steigen, findet ein Teil unserer Steuereinnahmen über den Umweg nach Ramallah schließlich den Weg zu palästinensischen Terroristen (und ihren Familien), die alles tun, um den vom Westen unterstützten „Friedensprozess“ nach Kräften zu sabotieren.

Willkommen in der bizarren Welt des Nahen Ostens!

 

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Heldenhafte arabische Führer und ihre Armeen geben schwächlichen krummnasigen Jidden den Rest, legen Tel Aviv in Schutt und Asche – jedenfalls in ihren feuchten Vernichtungsträumen, die allerdings am 5. Juni 1967 ein jähes Ende finden. Israel, damals so wenig wie heute gewillt, der eigenen Vernichtung zu harren, zieht als Erster und die Araber bezahlen ihre Hoffart mit einer vernichtenden Niederlage und dem Verlust des Sinai, des Gazastreifens, der Westbank und der Golanhöhen.

Nun jährt sich der Sechstagekrieg zum 45. Mal, und an der Ablehnung des jüdischen Staates hat sich in der ohnehin brandgefährlichen Region nichts geändert. Was sich allerdings geändert hat, ist die Sicht von außen auf den Konflikt. War seinerzeit von Palästinensern noch nicht einmal im SPIEGEL die Rede, so erfreut sich das abenteuerliche arabische Narrativ vom heimtückischen Überfall Israels auf friedliebende Nachbarn und die Besetzung “palästinensischen” Landes heute allgemeiner Akzeptanz. Auch Deutschland leidet, was das historische Gedächtnis inbezug auf Nahost betrifft, an offenbar unheilbarer Demenz.

Es kann daher nicht schaden, noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, wie man in den arabischen Ländern selbst die eigene Kriegslüsternheit und den Willen, den jüdischen Staat zu vernichten, zum Ausdruck brachte. Der stets vorzügliche Elder of Ziyon hat eine kleine, aber feine Karikaturen-Galerie zusammengestellt, die man jedem Dummschwätzer unter die Nase halten müsste.

 

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Zuweilen das Falsche sagen, aber das Richtige tun – diese deutsche Israel-Politik ist uns im Zweifelsfall lieber als umgekehrt. Zum Glück bestimmt immer noch Angela Merkel die Richtlinien der Politik und nicht SPIEGEL-Chef Georg Mascolo, auch wenn der sich als Oberaufseher über die politische Klasse versteht und seinen Kolumnisten Jakob Augstein stellvertretend für die Mehrheit seiner Landsleute empört aufjaulen lässt ob der grandiosen Enthüllung seines Meinungsmagazins.

In der geheimen Rechercheaktion Alter Hut nämlich haben SPIEGEL-Reporter gewisse Hintergründe aufgedeckt, die weder überraschend noch skandalös sind. Im Gegenteil bedankt sich Verteidigungsminister Ehud Barak ebenso offen wie höflich für die geleistete Unterstützung:

Die Deutschen können stolz darauf sein, die Existenz des Staates Israel für viele Jahre gesichert zu haben.

In der Tat ist die Sicherung der Existenz Israels ein ehrenwertes Unterfangen, da gibt es kein Vertun. Man mag das anders sehen, allerdings um den Preis, sich im Lager arabischer Despoten und Massenmörder, vom Genozid träumenden Präsidenten im Endzeitrausch und anderen traurigen antisemitischen Gestalten wiederzufinden. Keine wirklich vorzeigbare Gesellschaft. Wir hingegen sind froh, auf der richtigen Seite zu stehen und werden jedes weitere in Kiel für Israel gebaute U-Boot begrüßen wie einen guten Freund.

Allzeit gute Fahrt!

 

 

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