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Archive for the ‘Off Topic’ Category

Eine der schönsten deutschsprachigen Internetseiten überhaupt ist endlich wieder aktualisiert worden. Den Kollegen sei dringend empfohlen, einen Beobachter zur ILI Academy zu senden – bei der u.a. professionelles Know How zum richtigen Umgang mit Online Texten vermittelt wird. Kühle Dichter und formidable pro Israel Aktivisten am Werk.

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Das dürfte nicht nur Meteorophobiker interessieren: Ein 500 Meter großer Brocken aus dem All könnte nach Ansicht von Wissenschaftlern die Erde treffen . Allerdings erst in 160 Jahren und mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1400, wobei die Hoffnung, dass der Asteroid den Präsidentenpalast in Teheran trifft, verschwindend gering ist. Andererseits: Die Aussicht auf Frieden im Nahen Osten noch in diesem Jahrtausend beträgt grob geschätzte 1:4,372 Millionen, insofern hat die nicht nur in der Hamburger Brandstwiete verbreitete Angstlust auch wieder eine gewisse Berechtigung.

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Wenn wir unser SoE-Heldenpantheon in der Sidebar noch hätten, dieser Pinguin hätte sich dort einen Platz verdient. Sollte auf jenem Boot allerdings tatsächlich diese gräusliche Musik gelaufen sein, ist er vermutlich wenige Sekunden später wieder ins Meer zurückgesprungen.

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Eigentlich dachte man ja, der Mythos vom „Edlen Wilden“ sei ausgestorben, wie der Brontosaurus oder die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Aber bei SPIEGEL online ist er höchst lebendig. In einem Artikel über die Entdeckung eines bisher unbekannten Indianerstammes in Südamerika wird, nicht wirklich überraschend, schon jetzt die unvermeidliche Bedrohung durch die schlimme Zivilisation beklagt, wobei das Schicksal der durch Rüdiger Nehberg bekannt gewordenen Yanomami als warnendes Beispiel bemüht wird:

„Doch immerhin, den verbleibenden Yanomami gelang es, ihren Lebensraum zu verteidigen – mit Unterstützung Prominenter. Der Musiker Sting beispielsweise setzte sich damals für die Sache ein, bis Brasilien den Ureinwohnern eine Schutzzone versprach.“

Und wenn Sting, dem ja auch die Tradition des Selbstmordattentats die Sympathie für ein gewisses Volk diesseits des Jordans nicht vergällt, sich für die Yanomami einsetzt, dann muss das ja wohl zu begrüßen sein. Was macht es da schon, dass es sich bei den Yanomami um ziemlich unangenehme Gesellen handelt, Machos vor dem Herrn, die Frauen aus Nachbardörfern rauben, behinderte Neugeborene töten und bei Zwillingen das schwächere Baby sowie solche, deren Mutter keinen Partner hat – da gilt noch das Recht des Stärkeren, das ist Natur pur und überaus schützenswert. Schlecht ist höchstens der Einfluss der westlichen Zivilisation:

„Die Garimpeiros [illegale Goldsucher] bringen Alkohol, Prostitution und Krankheit“, klagte Dario Yanomami, der Sohn des Häuptlings.

Wie schön sind dagegen Machismo und Infantizid – so ursprünglich! Das fehlte ja noch, dass man den Naturvölkern, die sich vor unserem schlechten Einfluss verstecken müssen, ihre althergebrachten Sitten und Gebräuche abgewöhnte. Lassen wir sie in Ruhe, dort, wo die Welt noch in Ordnung ist.

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Erstaunliches sehen wir heute auf dem Titelblatt des Spiegel: den französischen Präsidenten Sarkozy, seine Freundin – und neun Flugzeuge als eindrückliche Illustration der Macht der Grande Nation.

Der Haken ist nur: Die Maschinen, die da über die Köpfe des Pärchens montiert wurden, sind nicht die Alpha Jets des Stolzes Frankreichs, der Patrouille de France – sondern die Hawk der Red Arrows. Jene repräsentieren ausgerechnet den Erbfeind Großbritannien. Weshalb sie auch nicht die französische Trikolore an den Himmel malen, sondern die Farben des Union Jack.

Als kleiner Service für die Dokumentationsabteilung des Spiegel bringen wir untenstehend ein Foto der richtigen Staffel. Bitte, bitte.


Foto: Musée de l’Informatique

Update am 24.01.2008: Es ging doch schonmal!

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