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Archive for the ‘UM-Schum-Klum’ Category

Das Podium der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde schon öfter von Polit-Clowns, Irren und Verbrechern als dankbare Bühne genutzt, um die Vertreter der UN-Mitgliedstaaten mit allerlei üblen Tiraden zu nudeln. Dabei nötigt einem die zynische Dreistigkeit, mit der sich ausgerechnet die Botschafter der schlimmsten Regimes wenigstens rhetorisch zu Hütern der Menschen- und Völkerrechte aufschwingen, fast schon Respekt ab.

Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren markierte Venezuelas Präsident Hugo Chavez einen vorläufigen Höhepunkt dieser Showeinlagen – mit der Aussage, am Tag zuvor sei „der Teufel hier gewesen, genau hier. Ich rieche immer noch den Schwefel.“

Gemeint war US-Präsident George W. Bush, der ja auch vom Durchschnittsdeutschen gern mit dem Leibhaftigen in eins gesetzt wird. In die gleiche Kerbe pflegt Mahmud Achmachmirdendschihad zu hauen, berühmt geworden als das nach langer Suche endlich entdeckte missing link zwischen Affe und Mensch.

Gestern war es wieder soweit. Und wenngleich die einschlägige Hetze nun wirklich nicht neu ist, soll hier ein Worst-of seiner Rede dokumentiert werden, zumal die Zitate zum Übelsten gehören, was bislang vor der „Staatengemeinschaft“ in Sachen Antisemitismus vorgetragen wurde. Hinterlistig, geldgeil, korrupt, erpresserisch und kriminell sind die Juden laut Achmachmirdendschihad, weshalb sich die Völker der Welt von diesem Krebsgeschwür befreien müssten.

Sounds familiar, doesn’t it? Katajun Amirpur wird alle Hände voll zu tun haben, um die angeblichen Übersetzungsfehler wieder auszubügeln.

„In Palästina werden noch immer 60 Jahre von Gemetzel und Invasion durch die Hände einiger verbrecherischer und besetzender Zionisten fortgesetzt. Sie haben ein Regime gefälscht, indem sie Leute aus verschiedenen Teilen der Welt gesammelt und sie in das Land eines anderen Volkes gebracht haben, in dem sie die wahren Besetzer dieses Landes vertreiben, inhaftieren und ermorden. Unter Vorankündigung marschieren sie ein, meucheln und halten Lebensmittel- und Medizinblockaden, während sie von einigen hegemonialen und tyrannischen Mächten unterstützt werden. Der Sicherheitsrat kann nichts tun, und manchmal ebnet er auf den Druck weniger tyrannischer Mächte sogar den Weg für diese zionistischen Mörder. Es ist nur natürlich, dass einige UN-Resolutionen, die die Misere des palästinensischen Volkes ansprechen, unbeachtet in die Archive relegiert worden sind.“

„Mit der Würde, der Integrität und den Rechten der amerikanischen und europäischen Völker wird von einer kleinen, aber hinterlistigen Zahl von Leuten namens Zionisten gespielt. Obwohl sie eine unbedeutende Minderheit sind, beherrschen sie einen wichtigen Teil der finanziellen Zentren sowie der politischen Entscheidungszentren einiger europäischer Länder und der USA in einer tückischen, komplexen und verstohlenen Art und Weise. Es ist zutiefst desaströs, dass einige Präsidentschafts- oder Ministerpräsidentschaftskandidaten in einigen großen Länder diese Leute besuchen, an ihren Zusammenkünften teilnehmen und ihre Treue und Verpflichtung gegenüber ihren Interessen schwören müssen, um finanzielle und mediale Unterstützung zu erhalten.“

„Das heißt, die großen Völker Amerikas und verschiedener Nationen in Europa müssen den Forderungen und Wünschen einer kleinen Zahl habgieriger und invasiver Leute gehorchen. Diese Nationen geben ihre Würde und ihre Ressourcen für die Verbrechen und Besatzungen und Bedrohungen der zionistischen Netzwerks gegen ihren Wille her…“

„Heute befindet sich das zionistische Regime im eindeutigen Gefälle zum Kollaps, und es gibt für es keinen Ausweg aus der Jauchegrube, die es selbst und seine Unterstützer geschaffen haben.“

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Immer wenn von der „Apartheidmauer“ die Rede ist, stellt man sich als halbwegs normal denkender Mensch eine eigentlich recht nahe liegende Frage: Was sollte eine „Apartheidmauer“ nützen, wenn mehr als 1,4 Millionen Araber (20 Prozent der Bevölkerung) diesseits der Sperranlage leben?

In seinem Bestreben, Israel eine Apartheidpolitik zu unterstellen, die „weit über die Südafrikas hinaus“ geht, verfährt John Dugard nach der sattsam bekannten Methode aller nicht ernst zu nehmenden Israel-„Kritiker“: Prangere die unangenehmen Folgen des Terrorismus an, ohne den Terrorismus überhaupt zu erwähnen. Aber nur wer noch nie von einem Selbstmordattentat gehört hat, wähnt hinter gezielten Tötungen (Dugard: „Morde“) von Terroristen, dem Bau einer Sperranlage oder der Errichtung von Checkpoints Rassismus und Willkür.

Ja, die in Israel angeblich praktizierte „Apartheid“ ist schon eine ganz spezielle. Schließlich wählen die „ausgegrenzten“ arabischen Bürger die Knesset und stellen Angeordnete. Sie nehmen auf denselben Parkbänken Platz, fahren in denselben Bussen, besuchen mitunter dieselben Strände und Museen und essen in denselben Restaurants wie die jüdischen Bürger. Und in den Krankenhäusern des Landes arbeiten arabische und jüdische Ärzte und Pfleger Seite an Seite – für jüdische und arabische Patienten.

Um zu zeigen, wie bekloppt Dugards Argumentation ist, seien hier einige besonders prominente Opfer der „Apartheid“-Politik in Israel aufgezählt – etwa Rana Raslan (Miss Israel 1999), Raleb Majadele (Minister für Wissenschaft, Kultur und Sport) und Abdel Rachman Zuabi (Richter am Obersten Gerichtshof).

Und wie zum Henker gelangten Abas Suan und Walid Badir in den Kader der israelischen Fußball-Nationalmannschaft?

Mysterien, die wohl nur ein UN-Menschenrechtler erklären kann. Wir sind gespannt.

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