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Archive for the ‘Werbung für die wir nichts kriegen’ Category

Lange rätselte alle Welt, wer der Schöpfer des ungeheuer aussagekräftigen Slogans „Yes, we can!“ sein könnte, der weltweit die Massen elektrisierte. Steckte irgendein bislang unbekannter Spin Doctor dahinter? Eine große Werbeagentur? Oder schuf das brillante Gehirn des Barack Obama diesen genialischen Schlachtruf gar selbst?

Die Wahrheit ist viel prosaischer. Spirit of Entebbe deckt auf: Es handelt sich um ein tristes Plagiat.

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„Und sehen wir uns nicht in dieser Welt, dann seh’n wir uns in Bielefeld.“ Dass an diesem alten Spruch was dran ist, beweist ein Gemeindebrief des Presbyteriums der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gadderbaum, in welchem Jürgen Todenhöfers Schmarrn „Warum tötest du, Zaid?“ von einer gewissen Jutta Biermann enthusiastisch besprochen wird. Denn: Wenn hier nicht zehn bis zwölf randvoll gefüllte Becher Messwein im Spiel waren, also mildernde Umstände geltend gemacht werden können, dann  gibt es nur eine Erklärung für dieses Elaborat: Im Oberstübchen der Rezensentin muss es zugehen wie an der Rütli-Schule oder in der UN-Vollversammlung.

Denn was, bitteschön, soll ein „Hilfsprojekt für israelische Flüchtlingskinder“, mehr als zwei Jahre nach dem letzten Libanon-Krieg? Sind Ari Ben Kanaan und seine Gefährten gemeint, wenn Frau Biermann „israelische Widerstandskämpfer, die für Recht und Freiheit kämpfen“, beschwört? Was ist mit der „Politik der Antiterorbriefe“ (sic!) gemeint? Dass der Mossad alten Nazi-Raketeningenieuren in Nassers Diensten postalische Grüße zukommen ließ, ist ja nun auch schon etwas länger her. So dämmert die Erkenntnis: Die Dame verwechselt da was, und nicht nur Antiterrorkriege mit -briefen, sie redet wirr – von der „nicht endenden Aggressionspolitik Europas und der USA gegen die muslimische Welt“ bis zur „menschenverachtenden Art im Umgang mit Muslimen“. Priceless: denkwürdige Sätze wie  „Der israelische Widerstand kämpft auch gegen die ausländischen Terroristen von Al Quaida“ und „6000 israelische Zivilisten sterben monatlich im Chaos dieses Krieges“.

Nun ja, jeder hat die Leser, die er verdient, und so wie für manchen alles eine Soße ist, ob islamistischer Terror gegen Zivilisten oder gezielte Eliminierung von Terrorfürsten, so werden Jihadisten bisweilen zu Kämpfern für Recht und Gerechtigkeit und Iraker eben auch mal zu Israelis. Gern auch viermal. 3.450 Gadderbaumer Gemeindemitgliedern wurde diese Perle der Literaturkritik zuteil, und man wüsste gern, wie sie von den Rezipienten aufgenommen wurde. Mit hochgezogenen Brauen? Mit Zwerchfellattacken? Oder der wilden Entschlossenheit, augenblicklich zur Gemeindebibliothek zu stürmen, um sich Todenhöfers epochales Werk zu sichern?

Liebe Herausgeber des Gemeindebriefes: Nein, es ist keine gute Idee, einen Text ungelesen zur Veröffentlichung freizugeben. Nein, man sollte nicht jeden schreiben lassen. Nicht jeden, wirklich. Und: Gut ist oft das Gegenteil von gut gemeint. Haben Sie Erbarmen mit Martin Luther. Denn seien Sie gewiss: Bevor er seine 95 Thesen, die er am 31. Oktober 1517 ans Hauptportal der Schlosskirche zu Wittenberg nagelte, im Stil ihrer Gemeindebriefe verfasst hätte, wäre er lieber freiwillig auf den Scheiterhaufen geklettert.

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Kleine Filmografie mehr oder weniger bekannter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens:

Mahmud Ahmadinedschad
Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Maximum Risk

Reuven Moskovitz
Is was, Doc?

Uri Avnery
Man spricht deutsh

Ellen Rohlfs
Female Perversions – Phantasien einer Frau

Saddam Hussein
Hängt ihn höher

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Und noch ein großartiger Film beim Jerusalemer Filmfestival:

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Ich könnt‘ heulen.

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Guckst Du hier. (Zur Zeit bei Steimatzky im Angebot…!) Und die passenden T-Shirts gibt es bei Israel Vintage.

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Michael B. Oren demonstriert, dass die amerikanische Herangehensweise gegenüber Terroristen schon vor mehr als 200 Jahren eine andere war, als die der Europäer.

Unsere palästinensischen Freunde mögen sich bitte möglichst bald entscheiden, ob es den Holocaust nie gegeben hat, oder ob die Israelis die Palästinser kremieren wie einst die Nazis die Juden. (Im Übrigen geben wir den gut gemeinten Rat, darüber nachzudenken, ob man die bemerkenswerte Energie, die auf abstrusen Modellbau verwandt wird, nicht positiver einsetzen kann. Zumal die Modelle ohnehin meist anschließend bei überflüssigen Demos kremiert werden.)

Einen Denkanstoß zur oben erbetenen Entscheidungsfindung liefert Evelyn Gordon, die uns in der Jerusalem Post die inkompetentesten ethnischen Säuberer aller Zeiten vorstellt.   

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Glänzend.

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